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Nach einer Woche: Gisdols positiver Eindruck von Sörensen


Vier plus drei – diese Rechnung gilt aktuell für die Neuzugänge im Feld des 1. FC Köln: Vier externe Neuzugänge (Andersson, Duda, Limnios, Arokodare) und drei Rückkehrer (Horn, Özcan, Sörensen) sollen den Kader verstärken. Als letzter Rückkehrer ist Frederik Sörensen seit einer Woche zurück beim 1. FC Köln. Der Innenverteidiger bekommt eine neue Chance am Geißbockheim. Im Training fiel der Däne bereits mit ungeahnter Torgefährlichkeit auf. Trainer Markus Gisdol fand lobende Worte für den 28-jährigen. 

Köln – Wenn Frederik Sörensen das Tor trifft, dann in der Regel mit dem Kopf nach einer Standardsituation. In der vergangenen Woche allerdings überzeugte der Innenverteidiger mit seiner Abschlussstärke per Fuß. In einer Konterspiel-Übung überraschte Sörensen gleich zwei Mal mit einem strammen Flachschuss ins Eck. Auffällig waren zudem die vielen lobenden Worte seiner Mitspieler und des Trainerteams in Richtung des 28-jährigen. Es scheint, als wäre der Däne tatsächlich als neuer Spieler mit neuer Chance und neuem Ansporn zum FC zurückgekehrt.

Es ist schön mit ihm zu arbeiten

Seit über einer Woche trainiert Sörensen inzwischen wieder mit dem FC. Dabei sah es lange Zeit nicht so aus, als würden die Geißböcke und der Innenverteidiger noch einmal zueinander finden. Zwar erklärte FC-Geschäftsführer Horst Heldt noch in der Winterpause seine Bewunderung für den groß gewachsenen Abwehrspieler, insgeheim hoffte man am Geißbockheim aber, dass die Young Boys Bern Sörensen in diesem Sommer für eine Ablösesumme fest verpflichten würden. Auch Sörensen schien nach seiner Ausbootung durch die ehemalige FC-Führung kein gesteigertes Interesse mehr an einer Rückkehr gehabt zu haben. Immer wieder war der Spieler mit einem Wechsel nach Italien in die Serie A in Verbindung gebracht worden. Etwas Konkretes kam dabei jedoch nicht raus.

Nun ist Sörensen zurück in Köln, und sowohl der Spieler als auch der Verein scheinen sich damit zu arrangieren. „Er ist ein klasse Typ, der total aufrecht und klar seine Persönlichkeit einbringt. Es ist schön mit ihm zu arbeiten“, erklärte Trainer Markus Gisdol nach seiner ersten Woche mit dem für ihn neuen Spieler. Gisdol hat Sörensen öffentlich versprochen mit ihm bei Null anzufangen und dem Innenverteidiger eine faire Chance zu geben. Diese war ihm unter Markus Anfang und Achim Beierlorzer jeweils zu Zeiten von Ex-Sportchef Armin Veh verwehrt worden.

Sörensen muss als Stürmer herhalten

Dass Sörensen allerdings erst wenige Trainingseinheiten absolviert hat, merke man dem Innenverteidiger noch an. „Er findet sich immer besser zurecht, aber man hat schon den fehlenden Rhythmus gespürt. Jetzt kommt er Stück für Stück heran“, sagte Gisdol. Trotzdem stand der Innenverteidiger zum Bundesliga-Auftakt gegen die TSG 1899 Hoffenheim direkt im Kader und wurde kurz vor Schluss für Ellyes Skhiri sogar eingewechselt. Dabei sollte Sörensen allerdings nicht die Abwehr stärken, sondern, wie schon im Training angedeutet, vorne für Tore sorgen. „Ich musste kurz vor Schluss Frederik Sörensen als Stürmer einwechseln muss, weil wir keine Alternative mehr hatten. Das zeigt schon, dass wir personell nicht gut aufgestellt sind“, beklagte Gisdol am Samstagnachmittag die fehlenden Option im Angriff. Für Sörensen dürfte der Kurz-Einsatz aber kein allzu großes Problem dargestellt haben. „Ihm fällt vieles leichter, weil er die Begebenheiten hier schon kennt. Insgesamt habe ich einen positiven Eindruck von ihm“, bekräftigte der Trainer Sörensens Neustart beim FC.

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