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„Manchmal spielt man eine Woche lang und trifft die Kiste nicht“


Der 1. FC Köln erfreut sich nicht nur am 6:0-Sieg über die VSG Altglienicke und dem damit verbundenen Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals. Die Geißböcke haben sich mit sechs Toren auch Mut für die neue Saison angeschossen. Insbesondere Elvis Rexhbecaj, die aktuelle Lösung auf der Zehn, konnte mit zwei Toren und einer Vorlage Selbstvertrauen sammeln. Die Stimmen zum Spiel.

Aus Müngersdorf berichtet Marc L. Merten

Horst Heldt: „Altglienicke ist ein ambitionierter Viertligist, aber wir haben das souverän gemacht und am Ende verdient gewonnen. Hier ging es nicht darum, irgendwelche Aufschlüsse für die Bundesliga zu gewinnen. Klar kann man einige Dinge noch besser machen, aber das Wichtigste war, hier souverän aufzutreten und weiterzukommen. Wenn ich von der Personalie Jhon Cordoba überrascht worden wäre, hätte ich ein Problem mit meiner Position. Ich war bei dem Gespräch des Spielers mit dem Trainer dabei. Mehr gibt es momentan nicht zu sagen. Es ist alles mit dem Spieler besprochen worden. Jetzt schauen wir weiter.“

Markus Gisdol: „Respekt vor der Leistung des Gegners! Es ist nicht normal, so mutig über 90 Minuten zu spielen. Das war für uns keine leichte Aufgabe, das hat man in den Anfangsminuten auch gespürt. Je länger das Spiel lief, desto mehr Spielkontrolle hatten wir. Wir haben immer seriös gespielt, hatten eine saubere Kontersicherung, haben zu Null gespielt und sind nicht zu waghalsig geworden. Deswegen bin ich sehr zufrieden, auch wenn mancher Spieler aufgrund der Personalsituation auf ungewohnter Position spielen musste.“

300 Fans nur der Tropfen auf dem heißen Stein

Jonas Hector: „Wir sind natürlich zufrieden und froh, dass wir die nächste Runde erreicht haben. Das ist noch ausbaufähig und müssen und für die Bundesliga steigern, aber wir haben noch eine Woche Zeit daran zu arbeiten. Wenn man wenige Chancen braucht, um Tore zu erzielen, freut man sich immer. Manchmal kann man eine Woche lang spielen und trifft die Kiste nicht. Heute war es anders herum. Wenn man weiß, was in diesem Stadion los sein kann, sind 300 Fans natürlich nur der Tropfen auf dem heißen Stein. Nichts desto trotz ist es schön, dass man wieder ein Stück weit Unterstützung erfährt. Wir hoffen, dass das in den nächsten Wochen zunehmen wird.“

Timo Horn: „Am Anfang sind wir etwas überrascht worden, dass der Gegner sehr aggressiv angelaufen ist. Es ist schwer, in ein solches Spiel reinzukommen. Mit dem 1:0 kamen wir dann aber besser ins Spiel, haben die Bälle besser behauptet und haben einen nie gefährdeten Sieg eingefahren. Wir freuen uns riesig darüber, dass Zuschauer wieder zugelassen sind. Das hat uns nach der Corona-Pause sehr gefehlt.“

Elvis Rexhbecaj: „Wir wollten es seriös spielen und nichts anbrennen lassen. Der Elfmeter war der Dosenöffner, danach sind die Lücken immer größer geworden. Ich habe mich gut gefühlt, zwei Tore und eine Vorlage sind ein gutes Ergebnis für mich, auch wenn es nur gegen einen Regionalligisten war.“

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