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Rätsel um Hector geklärt – Clemens droht stiller Abschied


Jonas Hector fehlt dem 1. FC Köln weiterhin seit dem Spiel der Geißböcke bei Arminia Bielefeld. Auch am Mittwoch konnte der Kapitän nicht mitwirken, als sein Team gegen Borussia Lindenthal-Hohenlind mit 14:0 gewann. Derweil fällt Christian Clemens erneut länger aus. Der Rechtsaußen hat sich eine Muskelverletzung zugezogen.

Köln – Jonas Hector bekam in der ersten Halbzeit in Bielefeld am 2. Spieltag (0:1) den Schuh eines Gegenspielers bei einer verunglückten Grätsche ins Gesicht. Zur Pause war der 30-jährige mit Unwohlsein ausgewechselt worden. Seitdem fehlte Hector im Training, verpasste das Derby gegen Borussia Mönchengladbach (1:3) und konnte auch in dieser Woche noch nicht wieder mit der Mannschaft trainieren.

Spekulationen über eine Gehirnerschütterung kommentierte der FC nicht. Doch nach GBK-Informationen hat Hector noch immer Probleme, die bei dem Zusammenstoß ausgelöst worden waren. Neben anfänglichen Kopfschmerzen äußerten sich diese in muskulären Problemen im Nacken- und Rückenbereich. Hector wird seit dem Vorfall in Bielefeld behandelt, konnte zuletzt zumindest wieder individuelle Trainingseinheiten absolvieren. Wann er auf dem Rasen zurückkehren und am Mannschaftstraining wird teilnehmen können, ist aber noch offen.

Schleichender Abschied bei Christian Clemens?

Neben dem 30-jährigen hat der 1. FC Köln weitere Ausfälle zu beklagen. Zusätzlich zu Florian Kainz (Knie-OP) und den angeschlagenen Sebastian Andersson, Jorge Meré und Dominick Drexler wird Christian Clemens länger ausfallen. Der Rechtsaußen zog sich im Abschlusstraining vor dem Derby gegen Mönchengladbach eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu und wird mehrere Wochen fehlen. Der 29-jährige, dessen Vertrag im Sommer 2021 ausläuft, wird damit einfach nicht fit. Nach seinem 14-monatigen Ausfall zwischen Ende April 2019 und Ende Juni 2020 hatte er sich im Sommer zurückgekämpft. Doch nach zwei Einsätzen in der Regionalliga für die Kölner U21 erlitt er einen neuerlichen Rückschlag. Aufgrund der großen Konkurrenz auf seiner Position durch die Neuverpflichtungen (Wolf, Limnios) erscheint es unwahrscheinlich, dass Clemens in der laufenden Saison noch einmal eine zentrale Rolle beim FC spielen wird. So droht ein Abschied durch die Hintertür im kommenden Sommer.

Entwarnung bei Arokodare

Derweil gab es bei Tolu Arokodare am Tag nach dem Testspiel gegen Lindenthal-Hohenlind Entwarnung. Der Stürmer war mit muskulären Problemen nach einer Stunde ausgewechselt worden. Gegen die Borussia hatte der 19-jährige zwar sein erstes Tor im FC-Dress markiert und ein weiteres Tor vorbereitet, jedoch neben Anthony Modeste noch etwas verloren gewirkt. Arokodare deutete zwar an, dass in ihm ein feiner Fußballer stecken könnte. Zeigen konnte er es gegen den Sechstligisten allerdings nur allzu selten. Dass er dann nach gut einer Stunde angeschlagen vom Feld musste, nahm ihm die Möglichkeit sich weiter einzuspielen. Jedoch soll laut FC die Auswechslung nur eine Vorsichtsmaßnahme gewesen sein, um eine Verletzung zu verhindern.

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