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Schaub, Koziello und Co.: So läuft es bei Kölns Leihspielern

So lief es in der Schweiz und Deutschland

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Lasse Sobiech

Lasse Sobiech hat beim 1. FC Köln keine Zukunft mehr. Gerne hätte der Innenverteidiger beim FC noch einmal einen Versuch gewagt, doch am Geißbockheim hatte man andere Pläne. So zog es den 29-jährigen zur neuen Saison zum FC Zürich in die Schweiz. Dort wurde Sobiech auf Anhieb Stammspieler, stand in allen drei Saisonspielen über 90 Minuten auf dem Platz und erzielte beim 2:2 gegen Lugano per Kopf einen Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1. Am gleichen Spieltag wurde der Abwehrspieler zudem in die Schweizer „Elf des Tages“ gewählt.

Louis Schaub

Genau wie Sobiech steht auch Louis Schaub leihweise bei einem Schweizer Erstligisten unter Vertrag. Für den FC Luzern machte der offensive Mittelfelfspieler bislang drei Spiele. Nach einem Kurzeinsatz kurz nach seinem Wechsel gegen Lugano stand Schaub in den folgenden beiden Spielen gegen Lausanne-Sport und den FC Basel in der Startelf. Bislang sprang dabei zwar erst ein Punkt für die Schweizer heraus, doch immerhin erzielte der Österreicher bereits einen Treffer und eine Vorlage und stand gemeinsam mit Sobiech in der „Elf des Tages“.

Marcel Risse

Es war eine der größten Überraschung des Transfer-Sommers in Köln, als Marcel Risse sich dem zwei Klassen tiefer spielenden Stadtrivalen Viktoria Köln anschloss. Für den Verein von der Schäl Sick war die Verpflichtung des 176-fachen Bundesligaspielers der absolute Königstransfer. Bislang kommt Risse auf der anderen Rheinseite aber noch nicht richtig ins Rollen. Nachdem der Rechtsaußen beim 2:2 gegen Waldhof Mannheim in der zweiten Halbzeit zum Einsatz kam, reichte es beim 0:2 gegen Wehen Wiesbaden für eine Stunde in der Startelf. Beim 2:0-Erfolg gegen Magdeburg saß Risse hingegen 90 Minuten lang auf der Bank. Einen Assist oder einen Treffer konnte der 30-jährige noch nicht beisteuern.

Kingsley Schindler

Eine Liga höher als Risse geht Kingsley Schindler aktuell für Hannover 96 auf Torejagd. Dorthin hat sich der gebürtige Hamburger vor der Saison ebenfalls verleihen lassen. Nachdem Trainer Kenan Kocak den Flügelspieler in den ersten beiden Zweitligaspielen noch von der Bank aus als Rechtsaußen eingewechselt hatte, stand Schindler beim 4:1-Erfolg über Aufsteiger Braunschweig 90 Minuten lang als Rechtsverteidiger auf dem Platz. Ein Experiment, welches auch Markus Gisdol in der Winterpause beim FC ausprobiert hatte, damals aber nicht funktionierte. Bei Hannover holt sich Schindler, der zudem bald zum ersten Mal Vater wird, nun die erhoffte und benötigte Spielpraxis.

Niklas Hauptmann

Ebenfalls zurück in die Zweite Liga gewechselt ist Niklas Hauptmann, nachdem dieser in der vergangenen Saison nicht einmal beim FC bei den Profis im Kader gestanden hatte. Der 24-jährige ist zu Holstein Kiel gewechselt und hofft dort auf eine ähnlich positive Entwicklung wie sie zuletzt auch Salih Özcan genommen hat. Noch hat sich Hauptmann bei den Störchen allerdings nicht zum Stammspieler entwickelt. Nach einer Halbzeit im DFB-Pokal folgten zwei Kurzeinsätze in der Zweiten Liga, ehe er zuletzt beim 2:1-Erfolg über Fortuna Düsseldorf über 90 Minuten erstmals in der Startelf stand.

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