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Geht das lange Warten auf einen Führungstreffer zu Ende?


Kann sich der 1. FC Köln für das 1:6 am 34. Spieltag beim SV Werder Bremen revanchieren? Kann die Mannschaft von Markus Gisdol die positiven Eindrücke der letzten Spiele nicht nur bestätigen, sondern auch in den so lange ersehnten Sieg umwandeln? Und mit welchem Personal wird der FC-Trainer diese Aufgabe angehen, um nicht das 17. Spiel in Serie und damit eine Halbserie sieglos zu bleiben?

Köln/Bremen – Gegen den FC Bayern München machte es der 1. FC Köln über einen großen Teil der Spielzeit gut. Die umformierte rechte Seite (Wolf als Rechtsverteidiger hinter Limnios) stand stabil, die Offensive (gerade Duda und Jakobs) funktionierte besser, im Zentrum (mit Özcan neben Duda auf der Doppel-Acht vor Skhiri) klafften nur wenige Lücken. Und so gibt es eigentlich wenige Gründe für Markus Gisdol etwas an seiner Formation in Bremen zu ändern.

Und doch, Spiele gegen den FC Bayern sind anders als gegen Teams wie den SV Werder. „Wir haben gezeigt, wie wach wir sein können, wie konsequent verteidigen wir können“, sagte Gisdol am Donnerstag, betonte aber, dass dies nicht nur gegen einen scheinbar übermächtigen wie die Münchner der Fall sein dürfe. „Wir müssen stabil bleiben, geduldig bleiben und uns wieder so vorbereiten wie gegen die Bayern.“ Doch Bremen ist gut gestartet (neun Punkte aus sechs Spielen), wenngleich mit Patrick Erras und Niclas Füllkrug sowie möglicherweise Ludwig Augustinsson und Davie Selke wichtige Spieler ausfallen (könnten).

Natürlich denkt man über ein, zwei, drei Positionen nach

Seit dem 33. Spieltag der vergangenen Saison hat es der 1. FC Köln nicht mehr geschafft in einem Bundesliga-Spiel in Führung zu gehen. In Bremen soll es nun erstmals klappen. „Das würde uns mal in die Karten spielen und einiges leichter machen“, sagte Gisdol. Dafür wird er wohl nahezu vollständig auf die Anfangsformation aus dem Bayern-Spiel setzen. „Natürlich denkt man über ein, zwei, drei Positionen nach, die besser passen könnten oder die so gut trainiert haben, dass ich nicht an ihnen vorbei kommen“, sagte Gisdol. „Aber die große Rochade wird es nicht geben, denn es hat uns gut getan, eine stabile Stammformation zu finden.“

Einzig die guten Leistung von Noah Katterbach und Dominick Drexler gegen die Bayern nach ihren Einwechslungen scheinen Faktoren zu sein, die etwas an der Startelf ändern könnten. Doch Jannes Horn hatte gegen die Münchner ansprechend verteidigt und scheint sich mit Ismail Jakobs vor ihm schrittweise besser zu verstehen. Darüber hinaus brachte Gisdol Drexler auf der Halbposition im Zentrum und nicht auf der rechten Außenbahn, wo er Limnios ersetzen könnte. Im Zentrum scheinen die Plätze vergeben. Daher wird Gisdol wohl zum zweiten Mal in Folge die gleiche Formation ins Rennen schicken.

So könnte der Effzeh spielen: Horn – Wolf, Bornauw, Czichos, Horn – Skhiri – Limnios, Duda, Özcan, Jakobs – Andersson

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