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Training unter Corona: Kölns Top-Jahrgänge hängen fest


Unterhalb der Regionalliga sowie im Nachwuchs pausiert aktuell der Spielbetrieb. Erneut zwingt die Corona-Pandemie auch den 1. FC Köln zu einer Veränderung in der Talentförderung. Zumindest die U19 kann im November weiter trainieren, wenn auch unter anderen Bedingungen. Die U17 dagegen setzt aus. Für den FC hat die Corona-Pandemie harte Folgen. Denn ausgerechnet ihre besten Jahrgänge können die Geißböcke gerade nicht richtig fördern.

Köln – Als die U21 am Samstag gegen den Wuppertaler SV im Franz-Kremer-Stadion spielte, saß Stefan Ruthenbeck auf der Tribüne und sah den 1:0-Sieg der Geißböcke. In der zweiten Halbzeit kam Marvin Obuz ins Spiel, ein Ruthenbeck-Schützling aus der U19, der aktuell mit der U21 trainiert. Er traf sogar mit einem Schuss aus der zweiten Reihe den Pfosten. Ihm tun die Einheiten und Erfahrungen in der Regionalliga gut.

Dass Obuz gerade bei der U21 dabei ist, ist Teil einer Rotation, die im November gezwungenermaßen stattfindet. Die U17 darf nicht einmal trainieren, die U19 nur unter Auflagen auf den Rasen, die U21 und die Profis dagegen weiter ihrem normalen Programm nachgehen. So bleiben aktuell nur die zwei Herren-Mannschaften, um die besten Talente ernsthaft zu fördern. So wurde Meiko Sponsel für die Zeit der Länderspielpause aus der U19 zu den Profis hochgezogen, wo er zusammen mit den regelmäßig dort stattfindenden Talenten trainiert (Cestic, Lemperle, Thielmann, Voloder). Auch Georg Strauch aus der U21 trainierte bei den Profis, spielte am Samstag zusammen mit Cestic, Lemperle und Obuz in der Regionalliga.

Jahrgänge 2002 bis 2004 leiden in ihrer Entwicklung

Der Verschiebebahnhof hat freilich seine Grenzen. Überall müssen die Trainingsgruppen stimmen, sonst macht der Austausch zwischen den Teams keinen Sinn. Doch die U19 beispielsweise darf nur in Gruppen trainieren, hat den jüngeren und den älteren Jahrgang voneinander getrennt und übt aktuell an technischen und läuferischen Dingen. Spieltaktische Elemente sind unter Corona-Bedingungen kaum möglich. Doch zumindest kann – im Gegensatz zu den B-Junioren – der Trainingsbetrieb aufrecht erhalten werden. Die U17 ist aktuell in einer Pause, von der niemand weiß, wie lange sie andauern wird.

Ende November soll entschieden werden, ob im Dezember noch einmal gespielt werden kann oder ob der Spielbetrieb erst wieder im Januar aufgenommen wird. Die Hoffnung am Geißbockheim lautet, dass im Dezember zumindest wieder A- und B-Junioren in einen geordneten Trainingsbetrieb übergehen können. Sicher ist das aber längst nicht. In einer ohnehin verkürzten Saison also weiter keine guten Voraussetzungen, um die für die Geißböcke so vielversprechenden Jahrgänge 2002 bis 2004 bestmöglich zu fördern. Lange hatte der FC keine so guten Jahrgänge mehr. Doch die Corona-Pandemie verlangsamt ihre Entwicklung erheblich. Gerade für die U19, in der sich in dieser Saison für viele Talente entscheidet, ob es im Profibereich weitergehen kann, eine richtungsweisende Zeit.

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