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Dudas neue Rolle: „Als Angreifer kann ich dem Team noch besser helfen“


Ondrej Duda gehört beim 1. FC Köln seit seinem Wechsel ans Geißbockheim zu den absoluten Leistungsträgern. Dabei überzeugt der Offensivspieler mit seiner feinen Technik und starken Standards. Vor allem die Beförderung in die vorderste Reihe hat dem 26-jährigen noch einmal einen Leistungsschub gegeben. Er selbst fühlt sich in seiner neuen Rolle ebenfalls wohler. 

Köln – Ondrej Duda wurde im Sommer von FC-Geschäftsführer Horst Heldt als großer Hoffnungsträger für die Zehn geholt. Der 26-jährige kam als Ersatz für den nach Schalke zurückgekehrten Mark Uth ans Geißbockheim. Der Spieler selbst erhoffte sich nach einer schwierigen Saison bei Hertha BSC und der gescheiterten Leihe zu Norwich City in die Premier League bei den Geißböcken wieder vermehrte Spielpraxis. Bislang scheint sich der Transfer, den sich Köln rund sieben Millionen Euro hat kosten lassen, für beide Seiten voll auszuzahlen. In den bisherigen zehn Saisonspielen stand der slowakische Nationalspieler immer in der Startelf. Doch nicht nur durch seine beiden Tore sowie die zwei Vorlagen ist der Spielmacher so wertvoll für die Geißböcke. Insbesondere durch seinen starken Standards, die in dieser Saison erneut zu den wichtigsten Waffen im Offensivspiel gehören, rettete Duda dem FC in dieser Saison schon den ein oder anderen Punkt.

Ich fühle, dass ich immer besser werde

Auch der Spieler ist mit seinem persönlichen Saisonstart zufrieden, wie er am Dienstag erklärte. Zwar sagt Duda: „Meine Statistik könnte ein bisschen besser sein“, führte aber an: „Mit meiner persönlichen Leistung bin ich zufrieden, ich fühle mich gut auf dem Platz und spiele jedes Spiel. Ich fühle, dass ich immer besser werde. Das ist für mich sehr wichtig.“ Einzig mit der Punkteausbeute und der Tabellensituation sei der Offensivspieler noch nicht zufrieden. Mit dem Sieg in Dortmund und dem 2:2 gegen den VfL Wolfsburg sieht Duda die Mannschaft aber auf dem richtigen weg: „Wenn uns vor den beiden Spielen jemand gesagt hätte, dass wir vier Punkte holen würden, wäre ich zufrieden gewesen.“

Entscheidend für den Umschwung der Geißböcke und das zumindest verbesserte Offensivspiel war dabei auch Gisdols Umstellung auf Dreierkette sowie die Versetzung Dudas als falsche Neun ins Sturmzentrum. Dem Spieler, der diese Position bislang lediglich in der Nationalmannschaft spielt und der eigentlich als Mittelfeldspieler geholt wurde, gefällt seine neue Rolle dabei: „Ich mag die Position mehr, weil ich mehr mehr auf die Offensive konzentrieren kann. Wenn ich auf der Acht oder in der Mitte spiele, dann habe ich mehr defensive Aufgaben. Als Angreifer kann ich dem Team vielleicht noch besser helfen.“ Welche Position dem feinen Techniker dabei mehr liegt, wisse er nicht. Am Ende sei aber der Gegner und die Taktik des Trainers entscheidend für seine Rolle auf dem Feld.

Für uns ist es ein sechs-Punkte-Spiel

Obwohl Sebastian Andersson und Anthony Modeste inzwischen wieder fit sind, dürfte Gisdol auch am kommenden Samstag gegen Mainz 05 an seiner Formation festhalten und Duda erneut als falsche Neun ins Spiel schicken. Wahrscheinlich ist dabei, dass der FC anders als gegen Dortmund und Wolfsburg wieder vermehrt das Spiel wird machen müssen. Vorbereitet ist man bei den Geißböcken auf jeden Fall auf einen starken Gegner. „Ich finde, dass Mainz einen guten Fußball spielt“, lobte Duda den kommenden Gegner. „Sie haben nicht genug Punkte, aber sie können gut spielen. Ich habe einige Partien von ihnen gesehen, da waren auch unglückliche Ergebnisse dabei.“ Mit einem Sieg könnte der FC dabei schon sechs Zähler zwischen sich und die Mainzer bringen. Damit wäre der Vorsprung auf die 05er zumindest bis Weihnachten aufgrund des deutlich besseren Torverhältnisses schon kaum mehr einzuholen. „Für uns ist es ein sechs-Punkte-Spiel“, weiß Duda. „Ich hoffe, dass wir nach dem Spiel glücklich sein werden.“

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