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Trio war verletzt: Gisdol lässt Rückkehr im DFB-Pokal offen


Kann der 1. FC Köln am Dienstag im letzten Spiel des Jahres wieder auf drei zuletzt angeschlagene Spieler hoffen? Im DFB-Pokal gegen den VfL Osnabrück müssen die Geißböcke womöglich erneut auf Sava Cestic, Ismail Jakobs  und Sebastian Andersson verzichten. Markus Gisdol wollte sich nicht festlegen, ob das Trio nach dem Ausfall am vergangenen Wochenende wieder zum Team stoßen wird.

Köln – Als der FC am Freitag nach Leipzig flog, waren Cestic, Jakobs und Andersson überraschend nicht mit an Bord. Cestic und Jakobs hatten muskulär etwas gespürt und wurden vorsorglich aus dem Kader genommen. Andersson hatte sich erneut mit Knieproblemen abgemeldet. Markus Gisdol konnte die drei Fehlenden in Leipzig zwar erfolgreich durch Jorge Meré, Dominick Drexler und Ondrej Duda ersetzen. Doch eine Rückkehr des Trios im DFB-Pokal ließ der FC-Trainer offen.

Jakobs und Cestic wieder dabei?

„Aus Belastungsgründen hatten wir Iso und Sava zuhause gelassen, weil sie etwas gespürt hatten“, sagte Gisdol und deutete an, dass die beiden Nachwuchskräfte zumindest nicht schwerer verletzt sind. „Für uns ist es wichtig, dass wir in solchen Momenten klug entscheiden, auch für die jungen Spieler. Die älteren Spieler kennen ihre Körper besser. Für die jungen Spieler müssen wir als Trainer manchmal mitentscheiden.“ Es scheint also, als hätten Jakobs und Cestic womöglich gar spielen können, wenn sie selbst entschieden hätten. Doch das Trainerteam hatte das Duo nach Rücksprache mit der medizinischen Abteilung zuhause gelassen. Ein Einsatz der beiden gegen Osnabrück erscheint also möglich.

Andersson hingegen ist einer der Dauerpatienten, die immer wieder ausfallen. Auch die Knie-OP hat offenbar keine Besserung gebracht, weshalb der Schwede ein Wackelkandidat bleibt. „Das werden wir sehen und Tag für Tag bewerten“, wich Gisdol der Frage nach dem Mittelstürmer aus, wissend, dass der 29-jährige ohnehin nur auf der Bank sitzen würde, sofern er für das Duell mit dem Zweitligisten fit sein sollte.

Das zahlt sich jetzt aus

Generell jedoch glaubt Gisdol, dass die Mannschaft am Dienstag auch in der zweiten Englischen Woche in Folge noch einmal alles wird herausholen können. „Wir haben die letzten Strapazen gut wegstecken“, sagte der 51-jährige. „Unsere Mannschaft hat in den letzten Monaten körperlich gute Voraussetzungen geschaffen. Das zahlt sich jetzt aus.“ Zumal der FC in Leipzig auf vier Positionen (zusätzlich zu den drei oben erwähnten Wechseln spielte Katterbach für Horn) tauschte und so die Kräfte einteilen konnte. Einzig das Mittelfeld-Trio Skhiri, Özcan und Rexhecaj spielt seit Wochen nahezu durch. Hier jedoch steht Jonas Hector als erste Alternative bereit.

„Wir können die Wechsel vollziehen, ohne dass man spürt, nicht mit der besten Mannschaft zu spielen. Das ist ein Vorteil, den wir ausnutzen müssen.“ Insofern dürfte es auch gegen Osnabrück wieder Wechsel geben. Auf welchen Position, ließ der FC-Trainer am Montag allerdings noch offen.

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