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Zwei weitere Negativserien muss der FC noch überwinden


Durch den 2:1-Erfolg über Borussia Dortmund hat der 1. FC Köln am 9. Spieltag endlich seine schier endlose Sieglosserie beendet. Doch noch immer lasten zwei Negativserien auf den Geißböcken, die im besten Fall schon in den nächsten zwei Spielen überwunden werden sollten, wenn es in der Tabelle wieder in ruhigere Gefilde gehen soll. Und auch gegen Mainz 05 gilt es am Samstag den aktuellen Trend zu stoppen. 

Köln – Die Zahlen 21 und elf lasten nach dem zehnten Spieltag der Bundesligasaison 2020/21 noch auf den Geißböcken. Eine Negativserie, die der 1. FC Köln im kommenden Gastspiel bei Mainz 05 nicht wird beenden können, ist die inzwischen seit elf Heimspielen andauernde Sieglosserie (fünf Unentschieden bei sechs Niederlagen). Das letzte Spiel im RheinEnergieStadion konnten die Kölner am 29. Februar beim 3:0-Erfolg über Schalke 04 gewinnen. Damit hat die Gisdol-Elf einen neuen Vereinsnegativrekord aufgestellt.

Markus Gisdol hat noch nie in Mainz gewonnen

Was die Geißböcke aber am Samstag beenden können, ist die Anzahl an Spielen, die der FC nicht mehr zu Null gespielt hat. Gegen den VfL Wolfsburg kassierten die Kölner im 21. Bundesliga-Spiel in Folge mindestens ein Gegentor – auch das ist ein laufender Negativrekord. Das letzte Spiel mit Weißer Weste datiert im Übrigen ebenfalls aus dem 3:0-Sieg über die Königsblauen.  Beim FC dürfte man hoffen, mit einem Sieg am Samstag über Mainz zumindest diese Serie beenden zu können. Dafür müssten die Kölner aber zunächst einmal den Trend der letzten Spiele bei den Rheinhessen stoppen. Denn in den sechs der bisherigen neun Gastspiele bei den 05ern blieb der FC selbst ohne eigenen Treffer. Überhaupt gelangen den Domstädtern erst sechs Treffer in Mainz – die Hälfte davon beim 3:2-Erfolg nach 0:2-Rückstand im April 2016. Darüber hinaus haben die Geißböcke bei keinem anderen Bundesligisten, abgesehen von Union Berlin, eine schlechtere Auswärtsbilanz. Für Markus Gisdol wird es am Samstag derweil das erste Gastspiel mit dem FC bei Mainz 05. In der vergangenen Saison stand bei der 1:2-Pleite noch Achim Beierlorzer an der Seitenlinie der Kölner. Doch auch Markus Gisdol kann mit seinen bisherigen Vereinen auf keine positive Statistik gegen die Mainzer zurückblicken. Als Bundesliga-Trainer gewann der Schwabe nur eines von neun Partien gegen den FSV, spielte vier Mal Remis und unterlag ebenfalls in vier Partien. In der Opel-Arena selbst konnte Gisdol derweil nie einen Dreier feiern (zwei Unentschieden bei drei Niederlagen). Diesen Bann zu brechen dürfte den Geißböcken dabei deutlich wichtiger sein, als am Samstag keinen Gegentreffer zu kassieren. Denn selbst ein Sieg mit Gegentor wird dem FC am Samstag wohl recht sein.

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