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Starke FC-Serie soll halten: U21 vor echtem Härtetest


Es geht wieder los – und das mit einem echten Härtetest direkt nach der Winterpause: Die U21 des 1. FC Köln empfängt in der Regionalliga West am Samstag die U23 von Borussia Dortmund, die sich im Aufstiegsrennen noch Hoffnungen macht. Die U21 weiß dabei eine beeindruckende Bilanz auf ihrer Seite.

Köln – Die Ränge im Franz-Kremer-Stadion sind in dieser Saison verwaist: Zuschauer sind zu den Spielen aufgrund der Pandemie bekanntlich nicht zugelassen. Nun ist dies für die U21 des 1. FC Köln keine allzu große Umstellung im Vergleich zu normalen Zeiten, ist die FC-Reserve doch nicht unbedingt als Zuschauermagnet bekannt.

Dabei hätte die Mannschaft eine voller besetzte Tribüne mittlerweile durchaus verdient angesichts des sportlichen Aufschwungs. Gerade zuhause liefert die Mannschaft in dieser Saison regelmäßig ab: Von den bisherigen neun Heimspielen wurde keins verloren (sechs Siege, drei Unentschieden). Entsprechend selbstbewusst können die Kölner die Schwarz-Gelben empfangen, auch wenn der Trainer Mark Zimmermann betont: „So eine Heimbilanz geht in der zweiten Halbserie nicht automatisch weiter, die müssen wir uns erarbeiten.“

Akalp wird dem FC noch fehlen

Gegen den BVB erwartet Zimmermann dabei einen Knochenjob: „Dortmund hat extrem viel Qualität, entfaltet Druck gegen den Ball, spielt mutig und mit viel Risiko, sie sind schwer ausrechenbar.“ Seine Mannschaft sei gefordert, „früh zu stören und sie nicht zur Entfaltung kommen zu lassen“. Dabei dürfte der FC mit der jungen Innenverteidigung aus Ricardo Henning (20 Jahre) und Robert Voloder (19) auflaufen. Beide spielten zuletzt auch im Test gegen Viktoria Köln (2:1) gemeinsam, den Zimmermann als eine Art Generalprobe für den Ligastart deklarierte. Voloder trainiert nach seiner Degradierung aus dem Profikader fest mit der U21, solange er keinen neuen Verein für ein Leihgeschäft gefunden hat.

Fehlen wird der U21 derweil noch Erkan Akalp, der zwar wieder im Training ist, nach seiner auskurierten Erkrankung jedoch noch Zeit braucht. Besser sieht es bei den Rückkehrern Max Klump, Kasra Ghawilu, Georg Strauch, Jae-Hwan Hwang und Justin Petermann aus, auch wenn sie alle noch nicht wieder bei 100 Prozent sind. Oliver Schmitt steht für das Sturmzentrum wieder bereit. Mit der kurzen Vorbereitung zeigte sich Mark Zimmermann zufrieden – obwohl nicht alles perfekt lief: So musste die U21 häufig auf dem Kunstrasenplatz am Geißbockheim trainieren statt auf dem Rasenplatz 6. Doch das spielt für das Dortmund-Spiel zum Start keine Rolle mehr.

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