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„Er wird seine Einsatzzeit bekommen“: Wann wird Meyer zur Option?


Mit der Hoffnung auf mehr Spielpraxis ist Max Meyer Ende Januar von Crystal Palace zum 1. FC Köln gewechselt. Bislang muss sich der Mittelfeldspieler allerdings noch gedulden. Auf einen Startelfeinsatz wartete der 25-jährige bislang vergebens. Gegen Gladbach und Frankfurt saß Meyer sogar die komplette Spielzeit auf der Bank. Trotzdem lobte FC-Geschäftsführer Horst Heldt den Einsatz des ehemaligen Schalkers. 

Köln – Knapp drei Wochen sind Max Meyer und Emmanuel Dennis inzwischen beim 1. FC Köln. Doch während die Stürmer-Leihgabe vom FC Brügge seither in jedem FC-Pflichtspiel in der Startelf stand, wartet Meyer noch darauf, den Geißböcken helfen zu dürfen. Eine Minute gegen Arminia Bielefeld und 75 Minuten im DFB-Pokal beim Aus gegen Jahn Regensburg sind bislang der einzige Arbeitsnachweis des Mittelfeldspielers. Dabei konnte der aus der Premier League nach Köln gewechselte zentrale Mittelfeldspieler genau wie seine Teamkollegen kaum Werbung in eigener Sache betreiben.

Max bringt sich voll rein

In der Folge saß der 25-jährige gegen Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt auch jeweils die gesamte Partie über auf der Bank. „Es gab keine große Notwendigkeit, nach dem Derbysieg die Mannschaft zu verändern. Ellyes Skhiri, Elvis Rexhbecaj und Salih Özcan haben das gegen Gladbach gut gemacht“, erklärte Horst Heldt am Tag nach der 0:2-Niederlage bei Eintracht Frankfurt. Doch augenscheinlich scheint Meyer FC-Trainer Markus Gisdol im Training aktuell auch nicht davon überzeugen können, zumindest als Einwechselspieler eine Option zu ein. So haben Dominick Drexler, der für Özcan am Sonntag eingewechselt wurde, oder Jan Thielmann aktuell noch die Nase vor dem Winter-Neuzugang. Zuletzt erklärte Gisdol, dass es für Spieler, die neu dazu stoßen, immer schwieriger sei. Gleiches dürfte allerdings auch für Emmanuel Dennis gelten, der seit seinem Wechsel nach Köln jedoch gesetzt ist und sich vom Trainer bereits gute Leistungen bescheinigen ließ.

Schlechte Trainingsleistungen liefere Max Meyer derweil nach Angaben von Horst Heldt aber nicht ab. „Max macht das gut“, sagte Heldt am Montag. „Er arbeitet sehr engagiert im Training. Natürlich überlegt man beim Rückstand immer, wen man reinbringt.“ Für Gisdol schien Meyer gegen die körperlich enorm starken Frankfurter am Sonntag allerdings keine Option gewesen zu sein. „Es ist immer ein schmaler Grat. Aber Max bringt sich voll rein und wird auch seine Einsatzzeit bekommen“, ist Heldt optimistisch, dass der Neuzugang in weiteren Saisonverlauf noch zu einer echten Hilfe werden kann. Momentan scheinen sich die Anhänger jedoch noch gedulden zu müssen, um Max Meyer in der Bundesliga mehr als nur eine Minute im FC-Dress begutachten zu können. 13 Spieltage bleiben sowohl dem Verein als auch dem Spieler dabei noch, um gegenseitig voneinander profitieren zu können.

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