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Union wie FC: Das Rätsel um die Viererkette


Der 1. FC Köln muss am Samstag bei Union Berlin antreten. Die Eisernen haben bislang eine starke Saison gespielt, zuhause überhaupt erst einmal verloren und auf Platz sieben liegend Tuchfühlung zum internationalen Geschäft. Markus Gisdol weiß derweil noch nicht, wie er den Gegner taktisch erwarten kann. Gleichzeitig hofft der FC-Trainer auf seinen ersten Sieg gegen Union. 

Köln – „Dann wird es Zeit, dass wir punkten“, sagte Markus Gisdol auf die Tatsache angesprochen, dass bei ihm als FC-Trainer drei Niederlagen aus drei Spielen gegen Union Berlin zu Buche stehen. Überhaupt gab es für die Kölner in den letzten fünf Spielen nur einen Punkt gegen die Eisernen zu holen. Ein Umstand, den die Geißböcke angesichts der prekären Tabellensituation am Samstag gerne ändern würden.

Sie sind viel aktiver

Wie genau Markus Gisdol das Spiel gegen den Tabellensiebten angehen will, wollte der Trainer nicht verraten. Gegen Werder Bremen überraschte der 51-jährige seit langer Zeit mal wieder mit einer Viererkette. An der Alten Försterei erwartet Gisdol jedoch eine andere Partie, die sich auch auf die Taktik auswirken könnte. „Wir wollen an die Passqualität aus dem Spiel gegen Bremen anknüpfen. Aber Werder war auch sehr passiv. Das wird anders gegen Union“, erklärte der Coach. „Sie sind viel aktiver im Spiel gegen den Ball und üben viel mehr Druck aus. Deswegen müssen wir uns darauf einstellen.“ Zu sehr ins Detail gehen wollte Gisdol bezüglich seiner Taktik aber nicht. Auch die Frage, ob Rafael Czichos nach seiner Gelbsperre automatisch in die Mannschaft zurückkehren wird, obwohl Jannes Horn ebenfalls als linker Verteidiger überzeugt hatte, lies Gisdol offen und sagte lediglich: „Jannes hat es gut gemacht, Rafa war bisher aber auch ein sehr zuverlässiger Spieler bei uns.“

Während Florian Kohfeldt bei den Bremern am Sonntag von Gisdols Umstellung überrascht wurde, können sich die Berliner zumindest auf diese Option als Alternative vorbereiten. Markus Gisdol und dem FC geht es gegen Union allerdings genauso. Denn auch Urs Fischer stellte am vergangenen Wochenende gegen Arminia Bielefeld (0:0) erstmals seit dem 13. Spieltag wieder auf Viererkette um. „Was die taktische Herangehensweise angeht, ist uns noch nicht ganz klar, was uns erwartet“, gab Gisdol daher zu.  „Die Grundordnung des Gegners ist offen. Klar ist nur, welche Art und Weise Union ausmacht. Sie sind für mich eine der körperlich stärksten und robusten Mannschaften der Liga“, lobte der FC-Trainer die vor allem in den Luftduellen und bei Standards starken Hauptstädter. So scheint es, als werden sich am Samstag beide Mannschaften bis 14.30 Uhr gedulden müssen. Denn dann werden beide Aufstellungen bekanntgegeben.

15 Kommentare
  1. Norbert Furmanek says:

    M.G. hat es nicht geschafft in 3 Spielen einen Sieg gegen Union einzufahren !! Warum sollte es morgen gelingen ? Aller guten Dinge sind 4 ?? Niemals. Soll sich bei Fischer mal einiges abschauen !!!Was er aus seiner Truppe gemacht hat —-super! Da ich für Samstag nichts erwarte, kann M.G. mich mal positiv überraschen !!! Ich warte.

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  2. Norbert Furmanek says:

    Wenn Czichos bei Gisdol gesetzt ist muß er spielen !! Aber dann sollte sein Vertreter weichen , alles andere würde für mich keinen Sinn ergeben. Andersrum stellt sich aber die Frage : ist Czichos unverzichtbar ? Nein ? Ausserdem hat er seine 5 gelbe Karten durch eigene Dämlichkeit bekommen . Never change a winning Team ? Das kann man sich beim FC wohl schenken .Der Trainer heißt M.G.

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