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Ehizibue in der Kabine verwirrt und „mit mehr als Schwindel“


Der 1. FC Köln hat gegen Mainz nicht nur das Spiel, sondern zur Halbzeit auch Kingsley Ehizibue verloren. Der Rechtsverteidiger war kurz vor der Pause im eigenen Strafraum mit Jonathan Burkhardt zusammengeprallt. Auch Jorge Meré musste angeschlagen vom Feld. Zumindest Ehizibue droht nun erst einmal auszufallen.

Köln – Benommen schwankte Kingsley Ehizibue kurz vor der Halbzeitpause im Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 vom Feld. Der Rechtsverteidiger und Jonathan Burkhardt waren bei einem Mainzer Eckball mit voller Wucht mit den Köpfen zusammengeprallt. Nach längerer Behandlungspause ging es für den sichtlich mitgenommenen Ehizibue in die Kabine. „Ihm ging es in der Pause nicht gut, er war sehr benommen“, erklärte Markus Gisdol hinterher. „Er hatte mehr als Schwindel, war verwirrt und hatte auch Brechreiz.“ Auch nach dem Spiel sei der 25-jährige noch immer in keinem guten Zustand gewesen. „Da gehe ich mindestens von einer Gehirnerschütterung aus“, sagte der inzwischen entlassene FC-Trainer.

Eine krampfähnliche Situation

Ehizibue war am Sonntagabend nicht der einzige Spieler, der einen Schlag gegen den Kopf abbekommen hatte. Immer wieder rasselten die Spieler im Abstiegsduell mit den Köpfen aneinander. Auch Burkhardt musste später den Platz verlassen, allerdings nicht wegen der Aktion mit Ehizibue, sondern nach einem schmerzhaften Zusammenprall mit Jorge Meré. Meré selbst musste das Feld ebenfalls vorzeitig verlassen. Der Spanier wurde in der 78. Minute für Sebastiaan Bornauw ausgewechselt und anschließend auf der Bank an der Wade behandelt. Ein längerer Ausfall dürfte dem Innenverteidiger jedoch nicht drohen. Nach dem Spiel gab Gisdol Entwarnung: „Es war eine Verhärtung, eine krampfähnliche Situation.“ Kingsley Ehizibue dürfte den Kölnern hingegen mindestens im Derby gegen Leverkusen fehlen, sofern sich die Vermutung der Gehirnerschütterung bestätigen sollte. Auch Ondrej Duda wird den Geißböcken am kommenden Spieltag fehlen. Der Mittelfeldspieler hatte gegen Mainz seine fünfte Gelbe Karte gesehen. Damit wird Duda dem FC mit Neu-Trainer Friedhelm Funkel wie schon im Hinspiel gegen Leverkusen nicht zur Verfügung stehen.

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