Der 1. FC Köln ist vor dem Spiel gegen Mainz auf Platz 17 zurückgefallen. (Foto: Bucco)

FC jetzt Vorletzter! Arminia lässt Kölns Alarmglocken schrillen

Wenn beim 1. FC Köln noch irgendjemand geglaubt haben sollte, die Geißböcken würden neben dem FC Schalke 04 auch Arminia Bielefeld einfach so hinter sich lassen, sieht sich seit Freitagabend eines Besseren belehrt: Die Arminia gewann zum Auftakt des 28. Spieltag gegen den SC Freiburg mit 1:0 (0:0), zog am bis dato punktgleichen FC vorbei und liegt nun drei Zähler vor den Geißböcken. Die Mannschaft von Markus Gisdol dagegen fiel auf einen direkten Abstiegsplatz zurück.

Köln – Man darf davon ausgehen, dass Verantwortliche wie Spieler des 1. FC Köln am Freitagabend das Duell zwischen Bielefeld und Freiburg mindestens am Handy verfolgt haben dürften. Die 68. Minute wird ihnen besonders wenig Freude bereitet haben, zwang in diesem Moment doch der DSC-Japaner Masaya Okugawa den SC-Mittelfeldspieler zu einem Eigentor zwang. Während sich die Europa-Hoffnungen der Freiburger damit womöglich erledigt haben könnten, sprangen die Arminen wie die Derwische umher. Denn der Sieg bescherte ihnen vorübergehend Platz 14 – und drei Punkte Vorsprung auf den 1. FC Köln.

Bielefeld mit dem einfacheren Restprogramm

Am Samstag richten sich im Abstiegskampf die Augen nun auf Hertha BSC im Duell gegen Borussia Mönchengladbach sowie auf Bremen gegen Leipzig. Zwei Auswärtssiege würde das Rennen im Abstiegskampf weiter spannend machen. Zwei Heimsiege würde der Hertha weiter Luft verschaffen und Bremen so gut wie retten. Der Effzeh hingegen wird erst am Sonntag eingreifen. Nach dem Bielefeld-Dreier fällt dem Duell gegen Mainz 05 eine noch größere Bedeutung zu. Ein FC-Sieg würde die Rheinhessen auf Platz 17 verweisen, eine Niederlage würde bedeuten, dass die Geißböcke in riesigen Schwierigkeiten wären.

Denn nicht nur heißen Kölns folgende Gegner Leverkusen und Leipzig. Die Arminia trifft auf Augsburg und Schalke und bekäme die realistische Möglichkeit, den Vorsprung auf den FC auszubauen. Überhaupt muss Bielefeld im Saisonendspurt gegen kein einziges Top-6-Team mehr antreten. Umso mehr muss Markus Gisdol seine Mannschaft am Sonntag zum Sieg führen. Umso größer ist der Druck nicht nur auf dem Trainerteam, sondern auch auf Vorstand und Geschäftsführung, die allen Niederlagen und Krisen der letzten Wochen zum Trotz Gisdol dieses Spiel gegen Mainz gaben. Wenn das Duell gegen Mainz schon vor dem Freitagabend ein Do-or-die-Spiel war, hat Bielefeld die Bedeutung der 90 Minuten am Sonntag in Müngersdorf nur noch gesteigert.

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