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GEISSPOD #11: Transfers, Taktik, Torgefahr – Gisdols große Probleme

Ultimatum für Markus Gisdol beim 1. FC Köln: Aber was sind die wahren Probleme der Geißböcke? In der neuen GEISSPOD-Folge spricht unser Reporter Marc mit dem Datenanalysten Mats Beckmann von CREATEFOOBALL. Die Zahlen und Statistiken dieser Saison zeigen eindeutig, dass der Kader falsch zusammengestellt ist, Gisdol taktische Vorgaben gibt, die nicht zu den Spielern passen, und andere Mannschaften – selbst Mainz – großen Vorsprung vor dem FC haben. Habt Ihr unseren FC-Podcast schon abonniert? Diskutiert mit und lasst uns wissen, wie Ihr über die neue Folge denkt!

20 Kommentare
  1. Marc L. Merten sagte:

    Aber ernsthaft: An Euch alle – eine klare Hörempfehlung, und das nicht nur, weil es unser Podcast ist. Mats Beckmann von CREATEFOOTBALL hat wirklich außergewöhnliche Daten zu Tage gefördert und erklärt sehr anschaulich, wo die vielfältigen Probleme des FC unter Markus Gisdol und mit diesem Kader liegen. Viel Spaß beim Hören und Sehen!

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    • Gerd1948 sagte:

      Gut, man muss auch mal abschalten, gerade wenn man so viele Statistiken im Kopf hat.Aber jetzt lasse ich das auch mal sein, Sonja immer analog irgendwelcher Statistiken zu nennen. Nachher denkt sie noch sie wäre aus meiner Sicht in einer Schublade. Auch Mats ist nicht in einer Schublade. Was er sagt ist natürlich schlüssig, dass etwa die Spieler nicht besonders zusammen passen dass man Positionen hat wo Spieler einfach fehlen.
      Was er aber auch einräumt, dass Statistik von gewissen Faktoren abhängt.
      Ich bin auch immer schon ein Freund von Zahlen gewesen, aber der Fußball bleibt immer auch eine Unbekannte, weil er eben nicht von Maschinen sondern von Menschen betrieben wird. Es gibt mit Sicherheit mehr Gründe das sich eine Statistik ändert als das es überhaupt Statistiken gibt. Von daher sind Statistiken immer zwar ein Indikator/ Richtwert/Anhaltspunkt, andererseits aber schnell widerlegt durch die „äußeren Umstände“, die letztlich hier das Fußballspiel in diese oder jene Richtung lenken. Die Probleme des FC lassen sich ganz schnell banal runter brechen darauf, dass der FC in der Offensive zu dünn besetzt ist und der Kader wie ihn Heldt und Gisdol wollten/ konnten, letztendlich eben keine längeren Ausfälle von Leistungsträgern wie Bornauw Hector, Kainz und Andersson verkraftet.

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  2. Norbert Steinbach sagte:

    Ich habe mir nun den ganzen Podcast angehört. Es ist auf jeden Fall sehr spannend, sich einmal mit einem Fußballstatistiker zu unterhalten und man hat viele interessante Dinge erfahren.

    Ich hätte mir an vielen Stellen jedoch weitere Fragen gewünscht (ob diese auf Basis von den erhobenen Statistiken zu beantworten gewesen wären weiß ich nicht), vor allem in Bezug auch auf weitere Ersatzspieler wie Tolu, Dennis, Obuz, Thielmann, Lemperle.
    Gut wäre es auch zu vertiefen gewesen, welche Möglichkeiten denn der derzeitige Kader bietet, die Markus Gisdol vielleicht auch nicht ausnutzt. (Muss er das System/Spielstil umstellen, würden Spieler aus dem Kader diesem System eher gerecht, etc.) All dies ist natürlich angedeutet worden.
    Zudem wäre es sicherlich auch hilfreich gewesen, in den Podcast einfach ein paar Statistiken per Bildschirmübertragung kurz einzublenden, da man hieraus noch mehr Erkenntnisse gewinnen hätten können.
    Interessant wäre auch die Frage, ob Gisdol das Maximum des Erreichbaren aus dem Kader rausholt und die Mannschaft optimal ein- und aufstellt und im Spiel auch die richtigen Veränderungen mit Auswechslungen trifft – oder eben nicht.

    Abgesehen von den Anregungen fand ich den Beitrag wirklich gelungen und ich danke Euch für dieses interessante Gespräch. Ich vermute, dass der angekündigte weitere Beitrag zur Kaderzusammenstellung und -planung für die nächste Saison noch interessanter und zielführender sein wird, da der Gesprächspartner hierzu bessere Aussagen treffen wird können.

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    • kalla lux sagte:

      Genau die Frage haben gefehlt:
      Ich hätte mir an vielen Stellen jedoch weitere Fragen gewünscht (ob diese auf Basis von den erhobenen Statistiken zu beantworten gewesen wären weiß ich nicht), vor allem in Bezug auch auf weitere Ersatzspieler wie Tolu, Dennis, Obuz, Thielmann, Lemperle.

      Gisdol hatte über 40 Mann zur Auswahl, für die er im Endeffekt nur alleine etwas kann!

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  3. Gwyndbleidd sagte:

    Fand dem Podcast extrem interessant und aufschlussreich. Klar zahlen und Statistiken zeigen nicht alles auf, aber allein diese Erkenntnis dass unsere ZDM, unsere Flügelspieler und unser Sturm von 3 komplett unterschiedlichen Spielsystemen profitieren würden aber alle vereint werden, eher zum schlechten, fand ich interessant. Freu mich jetzt schon auf die nachbetrachtung bzw vorbetrachtung am ende der Saison.
    Wäre da wirklich an analysen vereinzelter spieler interessiert. War. Tolu/ehzi wirklich so schlecht wie gisdol es oft hinstellt hat. Was bringen unsere youngster wie thielmann/katterbach wirklich aufs Feld.
    Freu mich auf jeden fall mehr davon zu hören und lesen

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  4. kalla lux sagte:

    So bin erst heute dazu gekommen den kompletten Pod mir anzuhören.
    Ich muss dazu sagen , ich bin eigentlich ein Skeptiker wen ein so junger Mensch der wahrscheinlich selbst nie in höheren Klassen gekickt hat seine Analyse abgibt.
    Aber das macht er ja eigentlich nicht, er bewertet vergangene Spiele, Saisons und daraus wird dann
    herausgestellt welche Art da von verschiedenen Spielern, Systemen gespielt werden.
    Oder aber nicht gespielt werden. Weil es halt die falschen Spieler sind.
    Und wen man ihn so hört ist der Kader ja völlig falsch zusammen gestellt.
    Was etwas komisch ist, er nimmt am Ende etwas in Schutz, um dann aber auch zu setzt falsch ein.
    Da sieht man dann das er Analyst ist. Den der Trainer der falsch einsetzt ist zwar Kader gebunden.
    Ist aber halt nur ein guter wen er aus dem vorhandenen etwas macht.
    Wir reden hier von einer Auswahl von über 40 Spielern, wo dann aber auch genau die Spieler die fehlen wegegeben wurde. Oder von ihm gar nicht gesehen wurden.
    Ansonsten eine toller Pod, wo analytische Stärken und Schwächen nett aufgezeigt werden.
    Warum solche Analysen nicht von Vereinen benutzt werden bleibt mir dann aber ein Rätsel.
    Einen schönen Dienstag.
    Gruss Kalla

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  5. Norbert Furmanek sagte:

    Statistik (en ) alles gut und schön . Meint der Podcast beim FC führen die keine ? Und jeder Fußballinteressierte kann sich das in Sportmagazinen nachlesen und selbst erstellen . Und was jeder am TV im Spiel erkennt sollte auch einem Trainer/ team auffallen — leider nur unserem nicht. Und die vergleiche der Saisons untereinander bringen auch nicht viel, weil meist andere Mannschaftsaustellungen ! Ein weiteres Beispiel sind ja die abgespulten km während des Spiels –super :–((( so wie aktuell beim FC . Und ? Wieviele Siege hat uns das Laufen eingebracht

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  6. Huey L. sagte:

    Vielen Dank, dass ihr so einen hörenswerten Beitrag zur Verfügung gestellt habt. Der sucht tatsächlich seinen Vergleich, denn die zahlreichen „Experten“, die sonst zu Rate gezogen werden, schwafeln meist nur ein paar Allgemeinplätze zusammen oder hauen mal einen raus, um in Erinnerung zu bleiben und nochmal eingeladen zu werden. Belegt wird das Gesagte in der Regel eh nicht und geht es hinterher anders aus, „konnte man sich ja mal täuschen“. Hier auf auf alle Fälle auch mal sehr interessant, dass die Kaderzusammenstellung mehr als fragwürdig ist, was allerdings vielen in diesem Forum auch schon ohne statistische Werte aufgefallen ist, jetzt aber noch einmal eindrucksvoll belegt wurde. Bliebe wieder mal zu wünschen, dass sich auch beim FC die richtigen Leute diesen Beitrag anschauen und entsprechend darauf reagieren und ihre Schlüsse ziehen, bzw selbst Kontakt zu Mats Beckmann suchen, aber da habe ich ganz große Zweifel. Da brät man lieber weiterhin im eigenen Saft und bereitet sich auf die nächsten FC- Murmeltierjahre vor, indem man die Fehler der Vorjahre wiederholt…

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  7. Gerd1948 sagte:

    Es ist ja auch sehr theoretisch, aber es gibt Anhaltspunkte wieder, mit denen man sich besser aufstellen kann in der Zukunft. Will sagen, dass man schon auch analysieren muss erst, warum manche Werte weit schlechter sind, als wie bei fast allen anderen. Bayern etwa hatte auch die Taktik uns etwas mehr Ballbesitz zu gestatten, das hat man auch zig Jahre nicht mehr in der Form gesehen. Das bedeutet erst mal nichts, fließt aber in eine Statistik ein. Das Zentrale Mittelfeldspieler nicht oder nur höchsselten aufs Tor schießen, hat natürlich auch damit zu tun, dass man eben weiß, wie selten man in aussichtsreiche Lage kommt und das kein Stürmer nen abgewehrten Ball abstauben könnte u.s.w. Es gibt also schon immer auch Gründe für ein sogenanntes Fehlverhalten, eine Mutlosigkeit eine schlechte Bilanz.

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  8. der 8. Tag sagte:

    Kam jetzt erst zum Hören/Sehen…

    Wow! Ich war echt gespannt, welcher Gast nach der Pause „aus dem Sack“ hüpfen würde und hatte schon mit Bosbach gerechnet .-)

    Der Podcast war (wie eigentlich alle bisher) extrem spannend und bereichernd. Einmal mehr für so viele Folgen und Einsichten vielen Dank!

    Den vermeintlichen Kritikern seien diverse Bücher zur Vertiefung ans Herz gelegt: Moneyball (gibt es auch leichter verdaulich als Film mit Brad Pitt), Matchplan, der Goldmineneffekt…

    Von wegen: „Mir ist das alles zu theoretisch“. Ist es zu komplex, zu anstrengend? Der Nutzen der im Podcast dargestellten Praxis ist in jedem Fall alles andere als Theorie sondern „Best Practice“ (um auch von meiner Seite 5 Euro ins Anglizismenschwein zu stecken).

    Wer ernsthaft behauptet, dass man in der Praxis bzw. Bundesliga mit Statistiken wenig anfangen könnte, mag vielleicht genauso behaupten, dass man mit den Unsummen, welche unser FC in den letzten Jahren investierte, einfach nicht mehr rausholen kann und dass Clubs wie Freiburg, Gladbach oder Manager wie Eberl, Mislantat und wie sie alle heißen einfach nur unverschämtes Glück haben. So unfair…

    Ich sag mal so: mit dem effektiven Einsatz von Spieler- und Spieldaten steigt (in Ergänzung zu den weiteren erforderlichen Werkzeugen und Expertisen) die Wahrscheinlichkeit eines Erfolgseintritts bzw. einer effektiven Kader- und Matchplanung exponentiell.

    Dies ist Dank des Podcasts einmal mehr verständlicher geworden.

    Ach so und ach ja… ich hätte es auch besser gefunden, wenn Sonja Eich das Gespräch geführt hätte. Die Wahrscheinlichkeit wäre wohl gestiegen, dass der Podcast dann auch ein paar mehr von den Zweiflern überzeugt hätte :-)

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    • FC Neukoelln sagte:

      Schliesse mich an – kam auch erst heute zum Hören und finde Euren Vorstoß der datenbasierten Tiefenanalyse einfach nur großartig. Bzw. zutiefst erschreckend, was das Ergebnis einer solchen Analyse alles zutage fördert.
      Naben all dem schönen, aber oft wenig sachlichen, emotionalen Palaver gerade hier in den Kommentaren ist es sehr erfrischend die Performance einiger Spieler an harten Fakten zu messen. Zum Beispiel, dass ein Ehizibue eigentlich ein ziemlich guter Rechtsverteidiger ist. Die Frage stellt sich automatisch, warum über Monate dann an einem Wolf hinten rechts festgehalten wurde – der doch andererseits wieder einige der ohnehin schon wenigen, offensiven Impulse hätte setzen müssen.
      Vor dem Hintergrund erscheinen einige der von Trainer/Manager inklusive hochdotiertem Beraterstab getroffenen Entscheidungen als fast schon unheimlich. Aber nur fast.

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