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Kantersieg nach Rückstand! Drei Joker stechen für die U21


Die U21 des 1. FC Köln hat am Samstag ein Schützenfest im Franz-Kremer-Stadion feiern und den VfB Homberg mit 5:2 (1:2) besiegen können. Dabei drehte die Mannschaft von Trainer Mark Zimmermann die Partie in einer famosen Hälfte zwei, in der drei von vier Einwechselspielern trafen und den verdienten Sieg herausschossen. Dabei feierte im Tor Vincent Friedsam sein Regionalliga-Debüt.

Köln – Am Ende der 90 Minuten war es ein gelungenes Spiel für die U21 des 1. FC Köln. Drei Punkte, fünf Tore, der Sprung zurück auf Rang sieben in der Tabelle der Regionalliga West. Vor allem aber freuten sich die Verantwortlichen, dass dies mit einer Reihe eigentlicher U19-Talente gelungen war: Vincent Friedsam im Tor, Meiko Sponsel hinten rechts, Tim Lemperle vor ihm, Marvin Obuz auf der linken Seite, dazu die später eingewechselten Joshua Schwirten und Noel Futkeu.

Umstellungen zur Halbzeit bringen die Wende

„Die Jungs gehen mit Rückschlägen nicht wie eine Junioren-Mannschaft um, sondern reif und abgeklärt“, freute sich hinterher Matthias Heidrich über die drei Punkte gegen Homberg. „Wir waren in der zweiten Halbzeit zielstrebig. Ich freue mich für die Jungs, dass sie sich mit fünf Toren belohnen konnten.“ Der NLZ-Chef hatte eine in der ersten Hälfte unnötige Wende in der Partie gesehen, nachdem Lukas Nottbeck die Geißböcke in der 13. Minute eigentlich in Führung gebracht hatte. Dann aber hatten Pierre Nowitzki (30.) und Marvin Lorch (43.) für den überraschenden Rückstand zur Pause gesorgt.

Mark Zimmermann stellte in der Pause um, nahm Mathias Olesen vom Feld und brachte für den Sechser den offensiveren und ballsicheren Jae-Hwan Hwang. Die Umstellung sollte sich bald auszahlen. Tim Lemperle glich in der 56. Minute aus. Nach weiteren vergebenen Torchancen sollte die Schlussphase für die Entscheidung sorgen. Der ebenfalls eingewechselte Lucas Musculus (79.) drehte die Partie wieder zugunsten der Geißböcke, ehe Hwang (82.) und der dritte Joker Schwirten (87.) den deutlichen Sieg herausschossen.

Drittbeste Offensive ohne echten Knipser

Dank des Dreiers sprang der FC auf Rang sieben und liegt nun wieder in Schlagdistanz zu Fortuna Düsseldorf (6.) und Rödinghausen (5.). Mit 57 Toren in 32 Spielen stellen die Geißböcke nun auch wieder die drittbeste Offensive der Liga – und das ohne echten Torjäger. Obuz ist mit neun Treffern der beste Angreifer der U21, für diese Treffer brauchte er jedoch gerade einmal fünf Spiele. Lemperle (6) sowie Hwang und Nottbeck (je 5) liegen in der Torschützenliste dahinter.

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