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Trotz Personalsorgen: U21 vor Highlight gegen Aachen


Der Rasentausch im Franz-Kremer-Stadion beschert der U21 des 1. FC Köln ein ganz besonderes Highlight: Das Regionalliga-Heimspiel am Freitagabend (19.30 Uhr) gegen Alemannia Aachen findet im Müngersdorfer Stadion statt. Einige Talente können so schon einmal in ihrer Traumumgebung vorspielen. Den Trainer plagen derweil Personalsorgen.

Köln – „Wir werden schon noch eine Mannschaft zusammenbekommen“, scherzte Mark Zimmermann im Vorfeld der Partie. Vor einigen Wochen wusste der Coach noch kaum, wie er seinen üppigen Kader mit Einsatzminuten bei Laune halten kann. Mittlerweile ist das Lazarett aber wieder deutlich größer geworden. Julian Krahl, der sich in Wuppertal verletzte, wird mehrere Wochen ausfallen. Für ihn wird Julian Roloff im Tor stehen. Fehlen werden auch Olli Schmitt, Georg Strauch, Jens Castrop, Luca Schlax, Ricardo Henning und die Langzeitverletzten Philipp Höffler und Florian Dietz. Zurückkehren könnte dafür Mathias Olesen, der zuletzt in Wuppertal Sava Cestic weichen musste.

Wer diesmal von den Profis dabei sein wird, ist zunächst noch offen. Eingeplant werden dürften aber wohl mindestens Marvin Obuz und Robert Voloder. Beide haben mit dem Heimspiel gegen Aachen dann auch die Chance, sich schon einmal an die große Bühne Müngersdorf zu gewöhnen. Dasselbe gilt auch für Spieler wie Meiko Sponsel und Joshua Schwirten, die ebenfalls gerne eines Tages mit den Profis in der Bundesliga im Stadion auflaufen würden.

Polizei fordert Parallelansetzung

Das Heimspiel überschneidet sich einmal mehr mit den Profis. Der Grund ist abermals eine Vorgabe seitens der Polizei, die auch in der Pandemiezeit ohne Reisebewegungen von Fans irrationale Sicherheitsbedenken äußerte und daher eine Parallelansetzung forderte. Vor diesem Hintergrund gab es auch keine Chance, die Partie mit Blick auf die ab 21 Uhr in Köln geltende Ausgangssperre vorzuziehen. Der FC hätte zumindest gerne schon nachmittags gespielt.

Eine Premiere ist das Heimspiel der U21 zwischen Aachener und Junkersdorfer Straße keineswegs. Schon im August 2014 spielte die FC-Reserve in Müngersdorf – kurioserweise hieß der Gegner auch damals Alemannia Aachen. Mit einem 2:2 von damals dürfte man in Köln auch diesmal sicher wieder zufrieden sein. Mit Marius Laux ist noch ein Spieler im Kader, der schon damals mit dabei war. Der Kapitän erzielte seinerzeit den Treffer zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung für den FC. In dieser Saison ist der Routinier ungewohnterweise noch ohne Tor. Mit einem Erfolgserlebnis gegen die Kaiserstädter würde sich für Laux sicherlich ein Kreis schließen.

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