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„Vieles spricht dafür“: Hält Funkel an seiner Startelf fest?


Der FC Augsburg hat verloren, der SV Werder Bremen nur einen Punkt geholt: Für den 1. FC Köln geht es am Sonntag gegen den SC Freiburg darum, die Konkurrenz weiter unter Druck zu setzen. Auch jene Mannschaften, die erst nach den Geißböcken am Sonntag antreten müssen. Gelingt den Profis von Trainer Friedhelm Funkel der so wichtige dritte Sieg in Folge?

Köln – Der 9. Mai ist in der Geschichte des 1. FC Köln ein ganz besonderer: Im Jahr 1964 holten die Geißböcke die erste Deutsche Meisterschaft in der Bundesliga. Im Jahr 1998 stieg der FC erstmals in seiner Vereinsgeschichte aus eben jener in die Zweite Liga ab. Am 9. Mai 2021 will man dagegen einen wichtigen Schritt gehen, um den inzwischen siebten Abstieg in der FC-Historie zu vermeiden.

Gegner dafür ist der SC Freiburg. Drei Punkte gegen die Breisgauer wären von außerordentlicher Bedeutung. Dann würde der FC mindestens auf Rang 15 springen und sich vor den letzten beiden Partien der Saison bei Hertha BSC und gegen Schalke 04 in eine gute Ausgangsposition befördern, um den Kampf um den Klassenerhalt doch noch erfolgreich zu bestreiten. Doch auf welche Spieler setzt Friedhelm Funkel am Sonntag, wenn es gegen die Mannschaft von Christian Streich geht?

Manchmal habe ich plötzlich eine andere Idee

„Vieles spricht dafür, dass wir mit der Anfangsformation von Augsburg auch am Sonntag beginnen“, hatte Funkel am Freitag gesagt. Jene elf Spieler, die beim FCA ein Feuerwerk in den ersten 45 Minuten abgebrannt hatten, hätten es eigentlich verdient, ihre Leistung gegen den SCF bestätigen zu können. Doch im Abstiegskampf wäre es wohl zu einfach, bereits zwei Tage vor der Partie die Karten auf den Tisch zu legen. Und so hatte Funkel zumindest versucht, für so etwas wie unklare Verhältnisse zu sorgen. „Manchmal habe ich plötzlich eine andere Idee, die ich mit meinem Trainerteam bespreche. Es ist nicht auszuschließen, auf drei, vier Positionen was zu verändern.“

Das jedoch wäre eine überaus große Überraschung. Veränderungen auf drei, vier Positionen, nachdem Funkel eigentlich gerade seine erfolgreiche Elf gefunden hatte? Nein, das dürfte wohl nicht passieren. An Sebastian Anderssons Fitness wird es hängen, wie die Offensive auflaufen wird. Hinten rechts muss sich der FC-Trainer für Ehizibue oder Schmitz entscheiden. Auch hinter Marius Wolf stand während der Woche noch ein kleines Fragezeichen. Ansonsten stellt sich die Mannschaft wie von selbst auf. Das dürfte auch Gegner-Trainer Christian Streich wissen.

So könnte der Effzeh spielen: Horn – Schmitz, Bornauw, Czichos, Horn – Skhiri – Wolf, Duda, Hector, Kainz – Andersson

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