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Vorstand erklärt Rauswurf: So macht der FC jetzt weiter


Horst Heldt ist beim 1. FC Köln Geschichte. Der Vorstand der Geißböcke hat am Montag auf einer Pressekonferenz die Trennung vom Sportchef erklärt. Dazu stellten sich Jörg Jakobs und Thomas Kessler als neue sportliche Leitung vor, die in dieser Konstellation ein Jahr lang arbeiten soll. Alexander Wehrle wird in dieser Zeit alleiniger Geschäftsführer bleiben.

Köln – Unter dem Titel „Neuausrichtung Sport“ hielt der 1. FC Köln am Montag seine Pressekonferenz im Anschluss an die Entlassung von Horst Heldt ab. Es war der letzte Auftritt der Verantwortlichen in der Öffentlichkeit, ehe die Sommerpause beginnt. Fast 70 Minuten mussten Werner Wolf, Eckhard Sauren, Alexander Wehrle, Jörg Jakobs und Thomas Kessler die Fragen der Medienvertreter beantworten. Im Mittelpunkt stand die Frage: Wie kam es zur Trennung von Horst Heldt und wie geht es jetzt personell weiter?

So lief die Entlassung ab

Es war Eckhard Sauren, der am Montag den Löwenanteil der Erklärungen abgab. Der Vizepräsident erläuterte, er habe Horst Heldt vor dem Schalke-Spiel am 34. Spieltag in einem Telefonat gesagt, „dass es im Abstiegsfall eng wird“. Heldt habe sich für die klaren Worte bedankt. „Im Falle des Klassenerhalts habe ich ihm gesagt, dass wir das anschließend analysieren und besprechen müssen. Er hat geahnt, dass es enger werden würde.“ Tatsächlich fand diese Analyse zwar auch noch statt. Allerdings war am Sonntag, als Heldt sich mit dem Vorstand traf, bereits alles entschieden. Heldt soll im Vorfeld auf eine schnelle Entscheidung gedrängt haben, so Sauren. Daher habe man sich noch am Sonntag getroffen. „Das Gespräch war etwas länger, wir haben die einzelnen Punkte diskutiert. Wir wollten Horst eine gute Begründung mitgeben.“ Sauren betonte, es sei dem Vorstand ein Anliegen gewesen, im Anschluss daran eine gemeinsame Erklärung zu erreichen. Dafür sei Heldts Enttäuschung aber zu groß gewesen. Am Sonntagabend hätte Sauren Heldt noch einmal angerufen und mit ihm ein letztes Gespräch geführt.

Die Entscheidung stand schon länger fest

Werner Wolf deutete an, dass schon Ende März, als der Präsident zahlreiche Interviews gegeben hatte, die Entscheidung sich angedeutet hätte. Er habe zu diesem Zeitpunkt Heldt öffentlich noch einmal das Vertrauen aussprechen wollen, um in der wichtigen Phase der Saison keine Unruhe in die Mannschaft zu bringen. Sauren ergänzte: „Wir waren selbst mit der Herausforderung konfrontiert, möglichst wenig Öl ins Feuer zu gießen. Wir wollten den Ball so flach wie möglich halten und uns nicht äußern.“ Dennoch sei man insgesamt „unzufrieden mit der Kaderzusammenstellung und den Ergebnissen der sportlichen Leistung“ gewesen, sagte Wolf, wollte aber nichts mehr ins Detail gehen. „Das haben wir so abgesprochen.“ Allerdings fiel häufiger der Begriff „unglückliche Kaderstruktur“, eine Verfehlung, die jedoch nicht nur auf Horst Heldt, sondern aufgrund der langfristigen Spielerverträge auch auf seine Vorgänger Armin Veh und Jörg Schmadtke zurückgeht.

Kessler und Jakobs übernehmen

Sauren kündigte an, auf der Mitgliederversammlung einen Sieben-Jahres-Plan vorlegen zu wollen. „Wir denken sehr langfristig. Unsere Strategie ist auf sieben Jahre ausgelegt. Unseren Entschluss mussten wir unter den langfristigen Aspekten fällen.“ Heldt musste also auch gehen, um den Weg frei zu machen für eine Umstrukturierung innerhalb der sportlichen Abteilung, die nun von Jörg Jakobs federführend und Thomas Kessler begleitend umgesetzt werden soll. „Wir haben besprochen, dass die Zusammenarbeit für die Saison so laufen soll und wir genügend Zeit haben, einen Nachfolger zu suchen“, erklärte Sauren. Der Nachfolger soll dann erneut in die Geschäftsführung aufrücken. Bis dahin wird Alexander Wehrle alleiniger Geschäftsführer bleiben. „Der Markt für Manager ist überschaubar. Es ist schwer Leute zu finden, die Erfolge vorweisen und zu dem Klub passen. Jörg wird die Herausforderung sehr gut meistern und gibt uns die Zeit, einen Nachfolger zu finden.“

Baumgart wurde am Sonntag informiert

Jörg Jakobs wird es dann auch sein, der zusammen mit Steffen Baumgart, Thomas Kessler und der Scouting-Abteilung den neuen Kader aufstellen soll. Baumgart übernimmt zum 1. Juli das Traineramt und wurde am Sonntag von der Heldt-Entlassung überrascht. „Alex Wehrle und ich haben mit Steffen Baumgart telefoniert“, sagte Sauren, „unmittelbar, nachdem wir mit Horst Heldt gesprochen hatten. Es ist richtig, dass Heldt sein Ansprechpartner war. Die Gespräche sind aber auf einer breiten Basis verlaufen, zu dritt mit Wehrle und Jakobs.“ Jakobs war zumindest in mehreren Gesprächen mit dem künftigen FC-Trainer involviert und muss nun fortsetzen, was Heldt und Baumgart zusammen geplant hatten. „Wir werden so schnell wie möglich in die Gespräche geben“, sagte Jakobs. „Der Cheftrainer muss die zentrale Person bei allen Transferentscheidungen sein. Falls es Irritationen geben sollte, werden wir diese ausräumen.“

71 Kommentare
  1. maradonna sagte:

    Das ist doch keine Erklärung warum man HH rausgeschmissen hat!
    Die Kaderzusammenstellung und die Ergebnisse sind okay! Die Gründe dafür liegen ganz klar bei Armin Veh. Ich finde es unfassbar was da geschieht ! Das sind doch MArionetten !
    Sie wollten HH begründen warum sie ihn rausschmeißen, waren nicht mit seiner Analyse zufrieden, und schieben das als Grund vor, dabei weiß doch jeder dass schon vor demTreffen entschieden war das HH geht.

    Wenn dieser Vorstand im Amt bleibt, dann Gute NachT !

    Der FC ist eine Marionette der Wirtschaft. Die Wirtschaft diktiert hier die sportlichen Belage immer aus Eigeninteresse. Das ist der wahre Grund warum es so läuft.

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  2. Ottla sagte:

    Hahaha – wenn es nicht so lachhaft und ernst zugleich wäre. Macht doch gleich einen 10-Jahres-Plan, um elegant-subtil darauf hinzuweisen, dass man euch jetzt mind. 10 Jahre Zeit sprich Amtsführung einräumen soll… aber abgesehen vom eigenen 7-Jahre-FC-Karriereplan des Vorstands : was soll man von einem angeblichen 7-Jahres-Plan halten, wenn selbst bei einer gemeinsamen PK zu einem überschaubaren Sachverhalt jeder was anderes erzählt -> Heldt war schon im März so gut wie gefeuert, Heldt würde bei Abstieg gefeuert, Heldt würde bei Nicht-Abstieg die Chancen haben, sich zu erklären… was für ein Haufen.

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  3. Chris Arenz sagte:

    Nachtigall ick hör dir trabsen!
    Wie äusserte sich Peter Stöger nochmal in seinem letzten Interview zur Absage an Köln?!

    „Es ist noch nicht der richtige Zeitpunkt gekommen!“

    ;-) Ist da etwa schon seit längerem was im Busch? Wissen Stöger, Wehrle und der Vorstand bereits wie es weiter geht auf der Position des Sportdirektors?

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  4. maradonna sagte:

    Das ist alles so verrückt! Nach dem Motto Hauptsache „ich habe das letzte Wort“. Der Vorstand bestellt Friedhelm Funkel als Trainer, der stellt aber genauso auf wie Gisdol! Es haben dieselben gespielt. Funkel hat dieselben Fehler gemacht Schmitz, Özcan, und Katterbach aufzustellen mit demselben Ergebnis.

    Was hätte Heldt anders machen können!
    Der Kader gibt nicht mehr her, das begreifen die nur nicht! Veh hat es verbockt. Sie schreiben selber dass es nur darum geht in Zukunft irgendwie die Klasse zu halten. Das hat Heldt och erreicht. Sie die senil?
    / Jahresplan! Ich lach mich tot! Für so einen Plan muss man erst mal das Tagesgeschäft beherrschen von dem die keine Ahnung haben!
    Wen wollen sie jetzt holen? all die Spieler mit den Heldt Gespräche geführt hat! Wozu wird er dann entlassen ?

    VORSTAND RAUS

    moderated
  5. Chris Arenz sagte:

    Sorry, aber ich muss diese Gedanken jetzt mal loswerden!
    Irgendwie habe ich den Eindruck das es am Geissbockheim gerade sehr unangenehm nach Intrige duftet!

    Kann es sein, dass Heldt gehen musste und Jakobs und Kessler als integere Platzhalter dienen um dem Präsidium bei der Mitgliederversammlung den Allerwertesten zu retten?

    Kann es sein das auch Steffen Baumgart ohne jemals ein Training geleitet zu haben schon bei seiner Verpflichtung nur als Platzhalter geplant war, weil Stöger kommen wird und in Personalunion als Trainer und Sportdirektor fungieren wird?

    Und wenn ja, warum?
    Sorry, ich schätze Stöger sehr! Aber wird hier gerade verspätet mit Schmadtke abgerechnet und unser Verein muss das jetzt aushalten?

    Ich hab Bauchschmerzen und es stinkt gewaltig am Geissbockheim!

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  6. maradonna sagte:

    Welche Begründung gibt es für eine Entlassung?
    Sauren: „Am Anfang waren sie erfolgreich, weil sie den Klassenerhalt gesichert haben im letzten Jahr.“
    Hä, wurde dieses Jahr der Klassenerhalt nicht erreicht, oder warum ist es dieses Jahr kein Erfolg, wo sie selber zugeben, dass es nächsten Jahr wieder nur darum geht drin zu bleiben.
    Sauren:“Wir sind überzeugt, dass die beiden damals eine gute Wahl waren.“
    Die Begründungen warum sie es nicht mehr sind , sind einfach nicht schlüssig, und zeugen von fehlender Sachkenntnis!

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          • Kurti sagte:

            Das ist typisch bei Menschen die keine Argumente haben.
            Fragen irgendeinen Quatsch.
            Zum einen hat der HSV keine Ablöse bekommen, weil der Vertrag auslief., also eine ganz andere Konstellation als bei uns.

            Zum anderem interessiert es auch nicht, ob der HSV was bekommen hat.
            Hotte hat Simon verschenkt und noch ein Milliönchen raufgelegt

          • maradonna sagte:

            Nein, ist kein Quatsch, ist keine andere Konstellaation!
            Wenn Hamburg für ihn eine Ablöse erzielt hätte , könntest dz Heldt was vorwerfen, aber die haben es auch nicht geschafft!
            Was wirfst du ihm vor? Begründe es mal, mit Argumenten, und nicht mit Polemik!
            Was ist der marktgerechte Preis für Terodde?
            Hamburg hat nichts bekommen, also ist er Null Euro !
            Niemand würde für Terodde eine Ablöse erzielen, weil in Liga 2 keine Ablösen gezahlt werden, ausser man ist Armin Veh und hat zu viel geld

          • maradonna sagte:

            Widerspricht das der Tatsache dass man für Terodde keine Ablöse erzielen kann?
            Wenn er doch so ein toller Spieler ist mit hohem Marktwert, warum bindet man ihn nicht länger?

          • Kurti sagte:

            Weil Schalke mehr bezahlt zB.
            Die simpelsten Zusammenhänge verstehst du nicht
            Du willst einfach deinen Stuß weiter von dir geben.

            Einen Spieler mit Vertrag Geld zu geben damit er woanders spielt ist alles, nur nicht intelligent

          • maradonna sagte:

            Schalke wollte ihn doch letztes JAhr gar nicht, da bestand doch die Möglichkeit einen längeren Vertrag abzuschließen

          • Kurti sagte:

            Du hast mich da wo Du mich haben willst!?
            Ahahahahahahahaha
            Träume weiter Bursche.
            Du schreibst einfach realitätsfernen Kram.
            Und stellst Fragen die sich überhaupt nicht stellen.
            Reine alternatives Faktengeblubber

  7. BM sagte:

    Es läuft langsam heiß hier, die Wirtschaft zieht die Strippen, Stöger kommt aus dem Hintergrund… Da kann man sich ja bei den queren Querdenkern bedienen. Ist Werner Wolf echt? Ist Kessler mittlerweile ein Alien und ferngesteuert, Jacobs eine willenlose Marionette der Wirtschaft respektive der Kneipe von nebenan.
    Kommt mal runter, Kritik ist ja schön, aber zwei Manager in Folge, die mehrheitlich voll daneben greifen und exorbitante Gehälter ausloben, kann sich wohl nur Bayern leisten. Thorsten Fink mit einem Vertrag über das Saisonende hinaus holen zu wollen – allein dieser Gruselhorizont ist ein Kündigungsgrund. Heldt hätte erst gar nicht kommen dürfen, das war ein größerer Fehler als die Entlassung jetzt.

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          • Daim71 sagte:

            Ja richtig, vor der Saison habe ich Held noch verteidigt.
            Nach der Relegation war die Entlassung notwendig.
            1. An Gisdol zu lange festgehalten
            2. Kein Sturmersatz für Anderson
            3. Kader im allgemeinen nicht ausgewogen
            4. Wollte Fink holen, Gott Sei Dank wurde Baumgart geholt
            5. Habe kein vertrauen mehr in Held , was die Kaderplanung für die neue Saison angeht

          • maradonna sagte:

            Normalerweise sind solche Diskussionen sinnlos, weil man die Interna nicht kennt.
            Hier ist es aber augenscheinlich so dass die Argumentation des Vorstandes heute vor der Presse an den Haaren herbeigezogen ist. Um das zu erkennen braucht man die Internas gar nicht kennen.

            Man wollte Heldt von Anfang an nicht, er hat seinen Zweck erfüllt, jetzt versucht der Vorstand seine Ideen umzusetzen!
            Mir fällt auf dass der Vorstand von Fussball nichts versteht und Heldt der einzige war der was konnte.

  8. Karl Heinz Lenz sagte:

    Ich glaube nicht, dass es wirklich um Horst Heldt und dessen Leistungsbilanz geht. Diese Geschichte ist nur ein Vorwand. Im Hintergrund geht es um den lange schwelenden Konflikt zwischen Müller-Römer, Wettich und ihren traurigen Schar plus Wolf auf der einen Seite und Wehrle mit seinen Gefährten auf der anderen Seite. Wehrle hatte die Berufung von von Veh und Heldt, die er aus Stuttgart kannte, gegen den Willen der Erstgenannten vorangetrieben und durchgesetzt. Das dürfte diesen Leuten bitter aufgestoßen sein. Zumal Wehrle einer der Unterstützer des von ihnen mit Hass bekämpften Vorstands unter Spinner gewesen war. Jetzt ist der Tag der Rache. Und der Tag, Leute loszuwerden und durch Hörige zu ersetzen. Bei Heldt kann man nun den Hebel ansetzen. Aber auch Wehrle soll weg. Das geht natürlich nicht so einfach wie bei Heldt, den man von Anfang an nicht wollte und seitdem durch Intrigen sowieso angeschossen hatte. Wehrle will man aber auch weghaben, natürlich auch wie im Fall Heldt mir „Argumenten“: Die finanziell schwierige Lage des FC ginge auf seine Kappe, er habe die Fehlentscheidungen von Veh und Heldt unterstützt und abgesegnet und sei daher mitverantwortlich für alle Probleme, die der FC habe. Dass es mit einem Rauswurf Wehrles enden wird, ist zwar nicht unmöglich, aber eher unwahrscheinlich. Man wird Wehrle das Leben so sauer machen, dass er eines der zahlreichen Angebote, die er hat, annimmt und seinen Hut nimmt.

    Noch einmal: Die Geschichte mit Heldt ist eine Farce. Seine Bilanz ist gemischt. Manche sehen sie negativ, ich eher positiv, trotz der nicht nachvollziehbaren Vertragsverlängerung für Gisdol. Ich sehe seine Verpflichtungen Anderson, Wolf und Meyer als gute Fußballer. Er hat hart gearbeitet, den übergroßen Kader zu verkleinern, und das in einer schwierigen Zeit. Ich weiß nicht, was es da zu meckern gibt. Und: Heldt ist FC-afin und versteht etwas von Fußball. Aber wie gesagt: Darum geht es bei dem aktuellen Theater gar nicht.

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      • Kurti sagte:

        @OlliW
        Das ist ja eben das perfide an der ganzen Aktion.
        Man will Wehrle loswerden, aber lässt ihn nicht zum VFB abwandern.
        Wäre ja zu einfach den Vertrag aufzulösen…..

        Der Vorstand will Alex noch etwas quälen und dann entlassen damit er noch ein paar Milliönchen Abfindung bekommt.

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      • Karl Heinz Lenz sagte:

        Ist denn meine Vermutung, dass der Vorstand eine Art von Flurbereinigung im Geissbockheim vornimmt, wirklich so abwegig? Erstens: Die Entfernung des Mediendirektors, gegen den Willen von Wehrle und Heldt, ging ja in diese Richtung. Nun war Heldt dran. Zweitens: Es ist doch bekannt, dass Wehrle bei den besagten Herrn nicht gut gelitten ist. Entsprechende Andeutungen gingen wiederholt durch die Medien. Drittens: Dass der Vorstand vor der Mitgliederversammlung keine neue Baustelle „Wehrle“ aufmacht, ist doch klar. Das kommt später. Viertens: Dass Wehrle der Presse jeden Tag sagt, dass er sich in Köln superwohl fühlt, kann ich verstehen. Das geht mir auch so. Und dass er sagt, er wolle seinen Vertrag mit dem FC erfüllen, ist doch auch klar. Angesichts der aktuellen Kämpfe um die Macht im Geissbockheim wäre er ja mit dem Klingelbeutel gepudert, wenn er das nicht sagen würde. In solch einer Lage darf man nicht alles wörtlich nehmen, was die Akteure sagen, Olli.

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  9. Hans-Peter Neuse sagte:

    Es gibt kein vollkommenes Versagen von Heldt.
    Versagt auf ganzer Linie hat ein komplett unfähiger Vorstand.
    Wenn man mit dem Kader unzufrieden war, warum wurde dann im GA alles abgenickt?
    Warum hat man sich den GF Sport nicht mal beiseite genommen und ihn dezent auf seine Fehler
    hingewiesen?
    Warum kümmert sich der Vorstand nicht endlich mal um das NLZ? Schafft hier einen Plan B?
    Oder die Problematik des Stadions? Machen die wahrscheinlich vollkommen geräuschlos und für
    keinen wahrnehmbar. Vor allem nicht für die Gesprächspartner.
    Man kann nur hoffen, das Wettich nicht gewählt wird. Und der Restvorstand dann den Anstand
    hat seine Posten zu räumen.
    Allerdings, unser Problem ist dann der MR. Er wird wieder einen Vorstand zur Wahl stellen, und wieder wird es heißen friss oder stirb!
    Ein Problem des Systems! Was vielen anderen, wie Struth, Funkel und noch mehr auffiel und auch
    kommuniziert wurde.
    Aber ändern wird sich nichts. Jedoch angesichts dieser „Personen“ sehnt man sich fast nach Spinner und sogar Overath zurück.
    Man kann nur noch verzweifelt sein. Man denkt, es kann gar nicht mehr schlimmer kommen, aber der FC belehrt eine eines schlechteren. Es kommt schlimmer.

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  10. Marcel sagte:

    Also ich kann mich auch nur noch einmal wiederholen. Die Trennung von Heldt an sich, ist bestimmt nachvollziehbar. Aber das wie ist diletantisch. Vor ungefähr genau einem Jahr verlängerte man seinen Vertrag, weil man von Heldt überzeugt war und sich auf dieser Position Kontinuiät wünschte. Jetzt, besagtes Jahr später ist wieder alles Makulatur. Und das obwohl, wenn auch nur um Haaresbreit, Heldt das Saisonziel gemeistert hat.
    Wenn ich mir doch nun Kontinuität wünsche und die Person, von der ich zuerst überzeugt bin, auch noch die vorgegebenen Ziele erreicht, dann entlasse ich ihn doch nicht. Vor allen Dingen dann nicht, wenn sein Nachfolger wieder nur für eine Saison eingeplant ist. Das ist im hohen Maße unglaubwürdig. Heldts Vorgänger, Armin Veh, wurde von Wolf medial umgarnt. Und das obwohl es extreme Spannungen durch Veh im Club gab, nur um der Kontinität wegen. Der Vorstand vollzieht hier einen einzigen Schlingerkurs, schafft Irritationen (auch oder vielleicht gerade beim neuen Trainer Steffen Baumgart) und lässt Heldt als Bauernopfer über die Klinge springen kurz vor der anstehenden Mitgliederversammlung.
    Kann man gut finden, muss man aber nicht. Ich für meinen Teil fühle mich wieder darin bestätigt, dass wir es mit einem amateurhaften Vorstand zu tun haben.
    Wie gesagt, die Trennung von Heldt an sich kann man so stehen lassen. Aber die Umstände und die vorher getroffenen Aussagen von Herrn Wolf so wie die Tatsache, dass wir kurz vor einer Mitgliederversammlung stehen, machen mich sehr stutzig.

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  11. Markus Fortenbacher sagte:

    Persönlich und rein menschlich, finde ich die Entlassung von HH, sehr unglücklich. Es ist so eine 50/50 Situation. Das Problem, warum darüber zu diskutieren schrierig wird, ist, dass wir garnicht wissen, wer welche Entscheidung getroffen hat.
    – Wer hat Friedhelm Funkel zum Effzeh geholt?
    – Wer hat Steffen Baumgart zum Effzeh geholt?
    Beide sind super Entscheidungen gewesen. Sollte HH wirklich der Hauptverantwortliche für diese Entscheidungen gewesen sein, fände ich die Entlassung, milde gesagt lächerlich.
    Steckte aber Jakobs als Hauptverantwortliche hinter diesen klugen Entscheidungen, ist es sinnvoll, ihm die sportliche Führung und Kaderplanung zu übergeben.
    Und genau da ist das Problem! Wir wissen es nicht genau und können nur spekulieren.
    Vom Gefühl her, traue ich Jakobs die Mammutaufgabe zu. Und das macht mir Hoffung.
    Menschlich hinterlässt die Entlassung, aber einen faden Beigeschmack.
    Ich bin aber ein positiver Mensch und bin mir sicher das Jakobs, die Sache gut machen wird. Ich meine schlechter als z.B Veh, gehts ja auch nicht.
    Lasst uns ersteinmal feiern, dass wir weiter Bundesligist sind. Alles andere werden wir sehen.

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  12. Bockerer sagte:

    Ach ja, und schon wird die nächste Sau durchs Dorf gejagt. Die ganze Zeit verlangten fast alle, HH muss weg. Ist passiert…jetzt ist der Vorstand fällig. Als nächstes kriegen dann Jakobs & Kess ihr Fett ab ( Wehrle nicht vergessen) und dann zack druff uff Baumgart…
    Wer bitteschön kann es diesen „Fans“ überhaupt recht machen?

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  13. Matzo sagte:

    Satzungsänderung, Mitgliederrat auflösen, GA auflösen, klare Führungsebenen schaffen, neuen Vorstand wählen.
    Hat sich mal wer mit Herrn Baumgart oder Herrn Funkel unterhalten, wie die zur Entlassung von Herrn Held stehen? Hat schon jemand mitbekommen, was z.B. Herr Struth zu den Strukturen des Vereins sagt? Da kann man mal hinhören, wenn man es mit Erneuerung ernst meint. STATTDESSEN: Der FC wird geführt wie ein Ortsverband aus der Frühzeit der Grünen. Selbst die haben es über die Zeit aber weitestgehend geschafft, sich so zu organisieren, dass Sie in der realen Welt angekommen sind. Warum schafft das der FC nicht? Weil beim FC bereits keine Strukturen vorhanden sind, die sachdienliche Entscheidungen zulassen? Hat Mainz einen Mitgliederrat? Hat Gladbach einen Mitgliederrat? Nach Wolfsburg, Leverkusen, Leipzig brauch ich nicht fragen. Retortenclubs, ah ja. Aber strukturierte Retortenclubs.

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  14. Oliver Hartmann sagte:

    Es darf einfach keine Ruhe in Köln eintreten. Nein, das darf in Köln nicht passieren. Man muss es sich ja immer schwer machen. Besonders die drei deppen von der Tankstelle reden wirres Zeug. Und wenn jetzt auch noch Barnouw verkauft wird nach Wolfsburg, dann gute Nacht.

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