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Neben Strauch und Diehl: Welche Talente dürfen sich zeigen?


Horst Heldt mag in der abgelaufenen Saison in Sachen Transfers nahezu komplett daneben gelegen haben. Dafür aber verlängerte der inzwischen geschasste Sportchef mit allen großen Talenten die Verträge. Für die kommende Sommer-Vorbereitung war angedacht, dass sich mindestens zwei weitere Nachwuchskicker bei den Profis des 1. FC Köln zeigen dürfen. Wer könnte ebenfalls eine Chance bekommen?

Köln – Noah Katterbach, Jan Thielmann, Ismail Jakobs, Marvin Obuz, Sava Cestic und Georg Strauch haben allesamt in den vergangenen Monaten langfristige Verträge bis 2024 unterschrieben und sind damit drei weitere Jahre an den FC gebunden. Dazu verlängerten Tim Lemperle, Robert Voloder, Jens Castrop und Justin Diehl jeweils bis 2023. Zehn Talente aus dem eigenen FC-Nachwuchs, die zwar den Verlust von Florian Wirtz nicht vergessen machen können, sehr wohl aber ein klares Signal an die gesamte Kaderschmiede sind.

Thielmann trotz Abitur auf Kurs

Auch zukünftig soll der FC-Nachwuchs im Mittelpunkt der perspektivischen Kaderplanung stehen, womöglich noch stärker als zuletzt. Markus Gisdol schrieb sich zwar auf die Fahne, Talente immer wieder ins kalte Wasser zu werfen. Echte Entwicklungen bei den Youngster konnte er jedoch nicht erreichen. Noah Katterbach und Ismail Jakobs stagnierten in der vergangenen Saison, Sava Cestic schoss wie Phoenix aus der Asche, wurde dann aber wieder fallen gelassen. Marvin Obuz, Robert Voloder und Tim Lemperle durften zwar mit den Profis trainieren, bekamen aber keine Chance in der Bundesliga. Einzig Jan Thielmann, und das trotz des gleichzeitigen Stress‘ im Abitur, machte eine bemerkenswerte Entwicklung durch, die ohne die schulischen Verpflichtungen im Sommer erst so richtig weitergehen soll.

Strauch und Diehl waren besprochen

Der künftige Trainer Steffen Baumgart soll diesen Prozess weiterverfolgen und noch einmal verstärken. Zwischen Heldt und Baumgart war abgesprochen, dass Angreifer Justin Diehl (16) und Defensivallrounder Georg Strauch (20) die Vorbereitung bei den Profis absolvieren sollen. Daran dürfte sich auch nach der Heldt-Entlassung nichts verändert haben. Darüber hinaus werden der frisch gebackene A-Nationalspieler Cestic (20) sowie Obuz (19), Voloder (20) und Lemperle (19) weitere Chancen kriegen. Insbesondere Lemperle hatte sich mit zehn Toren und sieben Vorlagen in der Regionalliga ins Rampenlicht geschossen. Alleine seit März traf er sechsmal. Der vielseitige Angreifer hat sich von einem Außenbahnspieler in Richtung Zentrum entwickelt, ihm trauen die Verantwortlichen viel zu.

Castrop noch nicht fit, Sponsel auf Schlüsselposition

Schon im vergangenen Sommer durfte sich zudem Jens Castrop zeigen. Der 17-jährige muss sich aber erst einmal von einem Riss der Syndesmose im Sprunggelenk erholen, den er Anfang April erlitten hatte. Ob er schon zu Beginn der Vorbereitung wieder fit sein wird, ist unklar. Meiko Sponsel (19) hingegen nutzte seine Chance in der abgelaufenen Saison in der Regionalliga, kam als U19-Spieler auf 20 Einsätze und war als Rechtsverteidiger immerhin an einem halbem Dutzend Tore direkt beteiligt. Weil die Rechtsverteidiger-Position eine Kölner Achillesferse ist, kann sich Sponsel gute Chancen ausrechnen, in der Vorbereitung der Profis eine Rolle spielen zu dürfen.

7 Kommentare
  1. Steffen Weber sagte:

    Cestic fehlt das Tempo, die Zeit kann man sich sparen. Dafür lieber jemanden mit den richtigen Voraussetzungen mitnehmen.
    Cestic weiß schon seit der Jugend, daß er aufgrund seines fehlenden Tempos nichts wird.

    moderated
  2. wiwakoe sagte:

    Ja zum Glück haben wir einige Talente die uns mit etwas Geduld und guter Anleitung weiter helfen können. Und nicht vergessen, Fehler sind dazu da um gemacht zu werden,damit daraus gelernt werden kann.
    Ich drücke allen Talenten und dem FC die Daumen das aus ihnen allen richtige Stars werden.

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