Setzt sich mit dem FC ambitionierte Ziele: Steffen Baumgart. (Foto: Bopp)

Baumgart setzt Saisonziel: „Unter die besten Zwölf!“

Der 1. FC Köln startet am Sonntag gegen Hertha BSC in die neue Bundesliga-Saison. Zwei Tage zuvor hat Steffen Baumgart Das Saisonziel der Geißböcke definiert. Doch nicht nur tabellarisch, sondern auch für den gesamten FC: Der 49-jährige will den Klub zu einer neuen Einheit formen „und die Menschen stolz machen“. Am Sonntag soll dazu der erste Schritt gemacht werden.

Köln – Es waren deutliche Worte von Steffen Baumgart am Freitagmittag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel des 1. FC Köln gegen Hertha BSC. „Ich möchte zu den besten zwölf Mannschaften gehören. Das ist ein erklärtes Ziel“, sagte der neue Cheftrainer der Geißböcke. Nach dem Relegationsplatz 16 mit 33 Punkten aus der Vorsaison soll es für den FC in 2021/22 weiter nach oben gehen.

Platz zwölf – möglichst ohne Abstiegskampf

Punktemäßig machte Baumgart allerdings keinen Hehl daraus, dass Platz zwölf nicht automatisch bedeuten wird, dass der FC mit dem Abstieg nichts zu tun haben wird. In der vergangenen Saison erreichte Mainz 05 mit 39 Punkten den zwölften Tabellenplatz – nach einer Saison voller Abstiegskampf. Daher blieb Baumgart mit Platz zwölf vorsichtig: „Ob wir das an 40 oder 38 Punkten festmachen, weiß ich noch nicht. Es heißt so schön: Wir wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Wenn ich das höre, reicht womöglich Platz 12 aber nicht aus.“

Sportlich also wollen die Geißböcke auf Rang zwölf einlaufen und möglichst weit von der Abstiegszone entfernt bleiben. Doch Baumgart ist nach sechs Wochen in Köln bereits realistisch genug, dass er weiß, eine ruhige Saison wird ein unerfülltes Ziel bleiben. „Seien Sie mir nicht böse“, sagte Baumgart, „in Köln gibt es keine ruhige Saison“. Entscheidend sei, dass er die Spieler für sein Spiel begeistern und die Mannschaft insgesamt verbessern könne – dann werde sich dies auch tabellarisch auszahlen.

Die Menschen stolz machen

Doch Baumgart wäre nicht Baumgart, wenn er nicht auch noch ein übergeordnetes Ziel ausrufen würde. „Ein großes Ziel wäre für mich, dass der FC als Einheit auftritt“, sagte der gebürtige Rostocker, der in seiner Arbeit auch vom Zusammenhalt und einem positiven Arbeitsklima lebt. „Nicht nur in der Mannschaft, sondern auch alles drum herum. Wir wollen einen Weg gehen, und der soll Erfolg bedeuten und die Menschen stolz machen. Das ist kein kleiner Weg. Dafür brauchen wir alle, und dafür müssen alle an einem Strang ziehen.“ Ein Appell zum Saisonbeginn an alle Führungskräfte und Vereinsvertreter auf dem Weg zu Platz zwölf.

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