Aus Leistungsgründen in Jena nicht im Kader: Noah Katterbach. (Foto: Bucco)

„Klare Leistungsgeschichte“: Darum blieb Katterbach zuhause

Noah Katterbach muss sich beim 1. FC Köln aktuell hinten anstellen. Steffen Baumgart zeigte sich gerade in den ersten Wochen der Vorbereitung mit der Leistung des 20-jährigen nicht zufrieden und ließ das Eigengewächs daher auch im DFB-Pokal gegen Jena zuhause. Nun liegt es an Katterbach selbst, sich zurück zu kämpfen.

Köln – Dass Noah Katterbach sportlich zur Zeit keine einfache Phase durchlebt, ist nicht erst seit Beginn der Vorbereitung bekannt. Schon in der vergangenen Saison kam das Kölner Eigengewächs unter Markus Gisdol immer seltener zum Einsatz und wurde zwischenzeitlich, auch unter Friedhelm Funkel beim entscheidenden Relegations-Rückspiel in Kiel, aus dem Kader gestrichen. In dieses Aufgebot schaffte es der Linksverteidiger auch im ersten Pflichtspiel unter dem neuen Trainer Steffen Baumgart nicht. Die sportliche Talfahrt des Junioren-Nationalspielers hält also an. Doch warum?

Katterbach aus Leistungsgründen nicht im Kader

Obwohl Katterbach nach der Verletzung von Jannes Horn auf der linken Seite eigentlich die logische Alternative wäre, war es keine echte Überraschung mehr, als am Sonntag in Jena der gelernte Rechtsverteidiger Benno Schmitz auf der linken Seite auflief. Dafür waren die Testspieleinsätze während der Vorbereitung bereits Hinweis genug. Dass der Gewinner der Fritz-Walter-Medaille in Gold am Samstagnachmittag jedoch mit seinem eigenen Wagen nach Hause fuhr, statt mit der Mannschaft in den Flieger Richtung Jena zu steigen, überraschte dann doch.

Für Steffen Baumgart hatte die Entscheidung gegen Katterbach rein sportliche Gründe. „Ich kann nur 20 Leute mitnehmen, und Noah hat es am Anfang der Vorbereitung nicht so gut gemacht“, erklärte der Trainer. „Dann haben wir ein Gespräch mit ihm gehabt und jetzt muss er sich rein arbeiten. Das ist eine klare Leistungsgeschichte gewesen.“ Auffällig war zuletzt, dass Katterbach nach den Einheiten meist noch individuelle Läufe mit Athletiktrainer Max Weuthen absolvierte, so auch am Montag beim Spielerersatztraining, gemeinsam mit dem in der Vorbereitung länger verletzten Sava Cestic.

Er hat jede Woche die Chance

In den letzten zwei Wochen soll sich Katterbach nach Aussage von Baumgart gesteigert haben. „Er hat es gut gemacht. Die anderen aber auch. Deswegen gibt es solche Entscheidungen.“ Vor dem Bundesliga-Start in sechs Tagen gegen die Hertha liegt es nun am Spieler selbst, wie er mit der Situation umgeht. Die Nicht-Berücksichtigung im Pokalspiel war in jedem Fall ein Warnschuss für den gebürtigen Eifeler. Zeigt Katterbach die richtige Reaktion, könnte er am Sonntag schon wieder eine Option für Baumgart sein: „Er hat jede Woche die Chance, sich in den Kader zu spielen.“ Doch von der Startelf ist das Eigengewächs noch einmal deutlich weiter entfernt.

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