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Nächstes 1:1: Wildes Spiel in Frankfurt endet Unentschieden


Zum dritten Mal in Folge hat der 1. FC Köln sein Spiel mit einem 1:1 (1:1)-Unentschieden beendet. Auch gegen Eintracht Frankfurt teilten sich die Geißböcke in einem hektischen Spiel die Punkte. 

Aus Frankfurt berichtet Sonja Eich 

Bei strahlendem Sonnenschein und mit 1100 mitgereisten FC-Fans im Rücken starteten die Geißböcke am Samstagnachmittag bei Eintracht Frankfurt die Mission Auswärtssieg. Dafür veränderte Trainer Steffen Baumgart seine Elf im Vergleich zum Spiel gegen RB Leipzig auf zwei Positionen: Florian Kainz kehrte nach Sperre für Jan Thielmann zurück in die Startelf. Im Angriff setzte Baumgart die Doppelspitze Modeste/Andersson und ließ dafür etwas überraschend Mark Uth erstmals auf der Bank. Dafür durfte erneut Ondrej Duda auf der Zehn beginnen. Die Innenverteidigung ließ der Trainer ebenfalls unverändert und brachte Luca Kilian sowie Rafael Czichos, der seinen 100. Plichtspieleinsatz im FC-Dress feierte.

Moment des Spiels

Die Mannschaften hatten sich in der 55. Minute schon wieder am Mittelkreis zum Anstoß versammelt. Florian Kainz hatte gerade das vermeintliche 2:1 für den FC erzielt, als sich der Videoassistent in Köln einschaltete. Bei Dudas Schuss, den Kevin Trapp nur nach vorne abwehren konnte, hatte Anthony Modeste um Millimeter im Abseits gestanden. Und weil der Franzose aktiv in die Szene eingriff, als Kainz nur noch einschieben musste, zählte der Treffer nicht.

Die Tore

Eigentlich hatten die Frankfurter eine Ecke von Florian Kainz in der 14. Minute bereits geklärt. Doch die Eintracht hatte ihre Rechnung ohne Benno Schmitz gemacht: Der Rechtsverteidiger, einzige Absicherung bei der Ecke, brachte den Ball lang auf den startenden Jonas Hector, der die Übersicht behielt und Ellyes Skhiri bediente. Der Tunesier schob überlegt zu seinem ersten Saisontor ins lange Eck ein.

In der sechsten (!) Minute der Nachspielzeit in Hälfte eins hätte Sebastian Andersson fast das 2:0 erzielt, doch eine Flanke von Modeste verpasste der Schwede knapp. Den direkt darauffolgenden Konter über Hauge und Kostic nutzte am Ende Rafael Borré, der aus 16 Metern flach zum Ausgleich einschieben konnte.

Fazit

Langeweile ist für den 1. FC Köln unter Steffen Baumgart in dieser Saison ein Fremdwort. In einem hektischen Spiel mit Chancen hüben wie drüben und vielen Unterbrechungen trennen sich die Geißböcke mit einem Remis von Eintracht Frankfurt. Nach dem Spielverlauf ist dieses Ergebnis sicherlich in Orndnung, wenngleich die Gastgeber gerade im zweiten Durchgang dem Sieg trotz des Kölner Abseitstores etwas näher waren. Der FC hätte seinerseits seine Chancen in Hälfte eins konsequenter nutzen müssen. Damit steht der 1. FC Köln nun nach sechs Spielen bei neun Punkten.

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33 Kommentare
  1. Halt Ding Lapp sagte:

    Modeste wurde von (kopfball)starken Frankfurter Innenverteidigern heute eben im sportlichen Sinne komplett abgeschirmt – kommt halt eben vor. Eher hätte ich mir gewünscht, dass Sebastian Andersson mal endlich auch ein Tor schießt. Das hat mir im sportlichen Sinne am meisten gefehlt. Solange dieser den Kopf nicht frei bekommt wird das auch nichts. Ist alles lediglich meine persönliche Meinung – ich will ihm da beim besten Willen nicht reingrätschen oder dergleichen. Thielmann ist da m.E. auch kein effektiver Ersatz für in den Sturmspitzen um im Nachhinein alles kurz vor Ende nochmal glattzubügeln. Ist alles lediglich meine persönliche Meinung – ich will ihm da beim besten Willen nicht reingrätschen oder dergleichen. Insofern müssen wir heute mit dem einen Punkt leben.

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  2. Gerd1948 sagte:

    Hey Redaktion, bitte morgen früh in Erfahrung bringen woran das hapert in Halbzeit 2. Ich denke wir können dieses Selbstverständnis Spiele gewinnen zu können auch in Halbzeit 2 importieren. Denke nicht, dass uns die Körner ausgehen zumal Baumgart ja in der frühen Phase der Saison schon die Rotation nicht unbeachtet lässt.

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      • Gerd1948 sagte:

        Mario, Duda arbeitet genau so gegen den Ball wie Mo und Seb auch, vor allem trennt er sich jetzt schneller vom Ball. Das tut der Mannschaft gut, weil sich Räume vorne besser ergeben. Auch Duda war was unglücklich bei 2 Abschlüssen. Der eine hätte ja fast zum Tor geführt. Man kann vllt darüber reden, ob Uth hätte früher kommen sollen oder warum Dejan so früh gehen musste. Allerdings ging es ja immer nur darum, ob Andersson oder Uth spielen würden. Duda kam eher für Thielmann oder eben Kainz. Das mit Thielmann finde ich genau richtig. Ich bin davon überzeugt, dass Thielmann von Anfang an spielt gegen Fürth. Es nennt sich jetzt schon Rotation um der hohen Belastung entgegen zu wirken.

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  3. wiwakoe sagte:

    Ich hätte Anderson,Modeste, Uth und jedem anderen Spieler gewünscht ein Tor zu machen, verdient hätten es alle. Aber manchmal ist es halt so. Aber besser ein Punkt als keiner. Wichtiger ist,das alle kopfverletzten schnell wieder gesund werden ohne bleibende Schäden. Gute Besserung an alle.

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