, ,

Rückkehr der Stehplätze: „Weiterer Schritt Richtung Normalität“


Der 1. FC Köln bekommt ein weiteres Stück Stadion-Atmosphäre zurück: Gegen die SpVgg Greuther Fürth werden im RheinEnergieStadion erstmals seit Februar 2020 wieder Fans auf Stehplätzen zugelassen sein. 

Köln – Am Montagabend wurden die Dauerkarteninhaber per E-Mail informiert: „Ab dem Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth am Freitag, 1. Oktober 2021, 20.30 Uhr, können alle Dauerkarteninhaber mit der Auswahl ‚Dauerkarte mit Erstattung‘ wieder ihren gewohnten Stammplatz einnehmen, sofern sie die 2G-Kriterien erfüllen. Das gilt auch für den Stehplatzbereich, der zu diesem Spiel wieder verfügbar sein wird“, hieß es in der Meldung.

Ein weiterer Stück zur Normalität

Damit wird am 7. Spieltag erstmals seit dem 29. Februar 2020 der Heim-Stehplatzbereich für die Anhänger geöffnet sein. Die Sitzplatz-Schalen auf der Hans-Schäfer-Südtribüne werden bis dahin abgebaut sein. Gegen RB Leipzig am kommenden Samstag wird damit letztmals ein bestuhlter Unterrang in der Südkurve zu sehen sein.

„In Absprache mit dem Gesundheitsamt und im Rahmen der aktuellen Coronaschutzverordnung können wir unseren Fans endlich auch wieder Stehplätze anbieten. Das freut uns sehr, denn es ist ein weiterer Schritt in Richtung Normalität“, sagte FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle dem GEISSBLOG.KOELN am Dienstag.

Wohl noch keine Volllast gegen Fürth

Nichtsdestotrotz wird sich an der Stadionkapzität in Müngersdorf zunächst nichts verändern. Aktuell planen die Geißböcke nach wie vor mit 25.000 Zuschauern gegen Greuther Fürth. Weiterhin steht der FC jedoch mit der Politik und den zuständigen Behörden im Austausch, um mit 2G und einem Hygiene- sowie Infektionsschutzkonzept zu Volllast zurückzukehren.

Wann der FC wieder 50.000 Zuschauern im RheinEnergieStadion zulassen darf, hängt von der neuen Corona-Landesschutzverordnung ab. Allerdings wurde die laufende Verordnung erst kürzlich bis zum 8. Oktober verlängert. Damit dürften sich die Hoffnungen auf ein volles Stadion gegen Fürth bereits zerschlagen haben.

3 Kommentare
  1. Gerd1948 sagte:

    Naja, man muss iwo Grenzen ziehen. Die Zahl derer, die sich bisher nicht 2x haben impfen lassen finde ich immer noch erschreckend hoch und hat wenig damit zu tun, dass dies noch iwie schwierig realisiert werden kann wie zu Beginn der Zulassung von Impfstoffen. Es ist bekannt, dass es trotz 2G noch ziemlich schnell möglich ist sich genau dadurch zu infizieren, dass viele sich scheuen oder einfach verweigern, zu viele. Man will, auch unter freiem Himmel, versuchen etwa durch Abstandsregeln das Risiko zu minimieren, allerdings sollte das dann auch für alle Veranstaltungen gleichermaßen geregelt sein.

    Kommentar melden

Hinterlasse einen Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar