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90 Minuten Videoanalyse und Feuer im Training


Der 1. FC Köln hat am Dienstag erstmals wieder nach dem 1:1 in Freiburg mit der kompletten Mannschaft trainiert. Neben den Langzeitverletzten fehlte dabei einzig Luca Killian aus privaten Gründen sowie die Spieler, die am Mittwoch bei der U21 zum Einsatz kommen werden. Jan Thielmann konnte derweil die gesamte Einheit mit seinen Teamkollegen absolvieren.

Köln – Die FC-Fans mussten am Dienstag geduldig sein. Um 11 Uhr, als das Training der Profis offiziell angesetzt war, hatten sich rund 250 Zuschauer rund um den Trainingsplatz 1 am Geissbockheim versammelt. In der Analyse des Freiburg-Spiels hatte Trainer Steffen Baumgart offensichtlich noch einiges zu besprechen, denn erst um 12.45 Uhr betrat die Mannschaft schließlich den Rasen. „Die Analyse ist länger ausgefallen als sonst. Ich setze mich nicht jedes Mal knapp anderthalb Stunden dahin und erzähle den Jungs was“, gab auch Trainer Steffen Baumgart hinterher die ungewöhnliche Länge zu. „Es ging darum, ein paar Sachen anzusprechen, nicht nur was die zweite Halbzeit in Freiburg angeht. Man findet in jeder Spielphase Dinge, über die man sprechen kann. Das haben wir heute einfach ein bisschen länger und intensiver getan.“ 

Baumgart bei Thielmann optimistisch

Als die Spieler schließlich den Platz betraten, bekamen die Zuschauer dann auch eine intensive Trainingseinheit zu sehen. „Dienstag und Mittwoch sollte schon ein bisschen Feuer reinkommen, sonst können wir es am Wochenende nicht auf den Platz bringen“, erklärte Baumgart. Neben Timo Hübers, der bereits am vergangenen Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen war, kehrte am Dienstag auch Jan Thielmann zurück auf den Platz. „Er trainiert jetzt die Woche und dann gucken wir, wie weit die Kraft reicht. Wir werden ihm sprechen, aber er ist generell immer sehr gut drauf was sowas angeht. Ich mache mir keine Gedanken, dass er am Samstag nicht spielen kann. Ob er spielt, schauen wir dann“, sagte Baumgart hinsichtlich der Situation des 19-jährigen und machte gleichzeitig Hoffnung auf einen Einsatz des Rechtsaußen. Dieser wäre umso wichtiger, da mit Florian Kainz gegen Leipzig ein wichtiger Offensivakteur gesperrt wird zugucken müssen.

Somit fehlen aktuell nur noch Jannes Horn und Georg Strauch verletzt, sowie Niklas Hauptmann nach seiner Erkrankung. Luca Kilian sagte zu Wochenbeginn aus persönlichen Gründen das Training ab, trainierte aber individuell und wird am Mittwoch auch wieder mit seinen Kollegen auf dem Platz stehen. Noah Katterbach, Marvin Obuz und Sava Cestic trainierten am Dienstag derweil mit der U21. Das Trio wird am Mittwochabend erneut in der Regionalliga gegen Alemannia Aachen zum Einsatz kommen.

11 Kommentare
  1. Kurti sagte:

    Die Wahrheit ist eher simpel.
    Als Gisdol von 10 Spielen 8 gewann, war alles knorke und seine Methoden der Weisheit letzter Schluß.

    Nun sind 7 Punkte aus 4 Spielen eine sehr ungewöhnliche Ausbeute.
    Schon ist der Trainer der Heilsbringer usw.

    Fröhlich befeuert von den Medien :).

    Für mich ist es erfreulich, das die depressive Stimmung, die unter Gisdol und Heldt herrschte, einem Optimismus wich.

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      • Gerd1948 sagte:

        Ja, der Matchplan ist nun wirklich vom ersten Tag an zu sehen. Dass der Trainer uns Laien auch noch immer so mit nimmt find ich auch schön. Gisdol meinte ja oft aus nix noch ein Geheimnis machen zu müssen. Da bekommt der Begriff, dass alle an einem Strang ziehen müssen noch mal ne ganz andere Bedeutung, wenn man selbst als Zuschauer so eingebunden wird.

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  2. wiwakoe sagte:

    Also, eine Videoanalyse gehört doch wohl zum Standarte nach jedem Spiel, wie sollten die Spieler sich sonst verbessern können?
    Die Spieler müssen aus der Perspektive der Videoanalyse erkennen,was anders oder besser gemacht werden kann. Nur so können Sie sich verbessern. Auch kann der Trainer den Spielern alles viel besser alles erklären.

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