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Topscorer und Turniersieger: Diehl glänzt bei U18-Debüt


Ein Nachwuchsspieler des 1. FC Köln hat beim Vier-Nationen-Turnier der U18 im Dress der Deutschen Nationalmannschaft auf sich aufmerksam gemacht: Justin Diehl erzielte beim Turniersieg zwei Treffer und gehörte damit zu den erfolgreichsten Spielern in Tschechien. 

Köln – Justin Diehl hatte beim 1. FC Köln keinen einfachen Start in die Saison. Zwar sollte der Nachwuchs-Angreifer erstmals die komplette Vorbereitung samt Trainingslager bei den Profis absolvieren, doch schon in der ersten Woche zog sich der 16-jährige einen Bänderriss zu und fiel mehrere Wochen aus. So sollte sich das Sturmtalent in den vergangenen Wochen erstmal wieder über die U19 zurück kämpfen und dann, so deutete es Steffen Baumgart vor einiger Zeit an, in der Länderspielpause in das Profitraining zurückkehren.

Diehl wird Torschützenkönig

Daraus wurde in den letzten Tagen jedoch nichts, denn Diehl wurde erstmals für die Deutsche U18-Nationalmannschaft nominiert. Mit der Mannschaft von Trainer Guido Streichsbier nahm das Kölner Eigengewächs am Vier-Nationen-Turnier in Tschechien teil. Und das mit Erfolg: Nicht nur, dass die deutsche Elf alle drei Spiele gegen die Slowakei (2:0), Österreich (3:1) und Gastgeber Tschechien (3:2) für sich entscheiden und damit den Turniersieg feiern konnte. Mit zwei Treffern wurde Diehl hinterher auch gemeinsam mit Bayerns Yusuf Kabadayi die Torjägerkanone überreicht.

Gegen die Slowakei wurde Diehl in der 59. Minute eingewechselt und erzielte kurz vor Schluss den 2:0-Endstand. Gegen Österreich stand der Offensivspieler gemeinsam mit U19-Teamkollege Meiko Wäschenbach in der Startelf, konnte sich aber nicht in die Torschützenliste eintragen. Das gelang ihm erst wieder gegen die Tschechen, als er kurz nach seiner Einwechslung mit einem sehenswerten Schlenzer aus 16 Metern den 3:2-Siegtreffer markierte. Gut möglich, dass Justin Diehl in den kommenden Wochen immer mal wieder bei den Profis wird mit trainieren dürfen und sich gleichzeitig die Spielpraxis in der am Wochenende startenden A-Junioren-Bundesliga holen wird. Klar ist in jedem Fall: Der Stürmer wird mit einer ordentlichen Portion Selbstvertrauen ans Geißbockheim zurückkehren.

21 Kommentare
  1. tj_cologne sagte:

    Ich freue mich richtig für den Jungen!
    Für die Profis fehlt natürlich noch etwas die Körperlichkeit aber ich traue ihm richtig viel zu.

    Schön zu sehen, was wir für Talente im Nachwuchs haben. Jetzt müssen die nach und nach an die Profis rangeführt werden.
    Auch Wäschenbach gilt (nicht umsonst) als ähnlich talentiert wie Wirtz. Dazu Obuz, Lemperle, Castrop und einige weiter. Das macht Spaß.

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  2. Gerd1948 sagte:

    Mal langsam mit den Gäulen Stephan. :-) Wird entscheidend sein, ob er jetzt schon parat kommt, eben mit seiner schmächtigen Figur. Es ist ja ähnlich gelagert wie bei Ercan Akalp. wie groß sind die eigentlich? 1,60m? Wir wissen wie schwer es dann erst wird. Naja, Justin hat ja noch was Zeit zu wachsen, ich hoffe er tut es.

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  3. wiwakoe sagte:

    Es ist immer wieder schön zu sehen was wir für Talente in unseren Jugendmannschaften haben.
    Es darf aber nicht vergessen werden, die jungen Leute brauchen nicht nur mehr Körperlichkeit sondern auch noch viel weitere Ausbildung und viel Training. Aber sie sind alle auf einem guten Weg und alle haben den richtigen Verein.

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  4. Hans-Peter Neuse sagte:

    @Gerd1948
    Größe ist nicht alles. Siehe Gerd Müller. Der war 1,76.Übrigens, wie groß ist Messi? Justin ist 1,74. Messi 1,69. Ich könnte weitermachen, mit Litti, Pele usw.
    Größe ist für einen TW und einen IV viel wichtiger.
    Was allerdings wichtig ist, er muss seine Muskulatur ausbauen.
    Und noch wichtiger ist, er muss klar bleiben im Kopf.
    Alles andere wird kommen. Denn eines ist doch unübersehbar.
    Seine Technik, sein Schusstechnik, seine Schnelligkeit. Alles vorhanden.
    Jedenfalls hoffe ich sehr, er wird kein zweiter Fall Wirtz.
    Das würde mir wirklich weh tun.

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  5. wiwakoe sagte:

    Es kommt viel auf die Berater an,ob ein Talent auf dem Teppich bleibt. Es sind auch schon riesen Talente gescheitert, weil es einfach zu früh war sich bei den Profis u beweisen. Nicht jeder ist ein Mokuko. Besser ist es vielleicht ein oder zwei Jahre Ausbildung anzuhängen und sich langsam aber dauerhaft bei den Profis zu beweisen. Das ist bei jedem Spieler unterschiedlich. Nicht der Berater sollte entscheiden wann es soweit ist, sondern der Trainer. Der kann den Leistungsstand am besten beurteilen. Jedenfalls sehe ich das bei unserem Trainer genau so. Hoffentlich sehen das die Berater genau so.

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