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Zahlreiche Ausfälle: U19 und U17 geben sich zum Bundesliga-Start bescheiden


Es wird wieder ernst für die Jugend-Bundesliga-Teams des 1. FC Köln: Am Wochenende starten die U19 und die U17 jeweils in ihre neue Saison. Während die U19 direkt einen Härtetest zu bestehen hat, hat es die U17 zumindest auf dem Papier etwas einfacher. Beide Teams eint jedoch das Verletzungspech zum Start.

Köln – Die U19 des 1. FC Köln muss am Sonntag (11 Uhr) zum Bundesliga-Start beim FC Schalke antreten. Das Duell findet im altehrwürdigen Parkstadion statt. Die U17 ist bereits am Samstag (15 Uhr) bei Preußen Münster gefordert.

„Wir sind alle gespannt, wie die Dinge laufen und was auf uns zukommt“, äußert Kölns U19-Trainer Stefan Ruthenbeck vor dem Auftaktspiel und vermutet: „Das wird ein knackiges Duell.“ Nach den Erfolgen der Kölner U19-Teams in den Vorjahren betont der Fußballlehrer aber auch: „Wir gehen nicht als Favorit ins Rennen wie in den Vorjahren.“ So sei seine Mannschaft nicht derart spielstark wie die Teams der vergangenen Spielzeiten, „aber die Mannschaft hat Mentalität und kann sehr unangenehm sein“. Als Ziel für die neue Saison formuliert Ruthenbeck hinter der vorrangigen Vorbereitung der Talente auf den Sprung ins Profi-Geschäft: „Wir wollen die größeren Klubs ärgern. Wofür das am Ende in der Tabelle reicht, wird man sehen.“

Ruthenbeck mit Verletzungssorgen bei der U19

Auf Schalke muss Ruthenbeck jedoch auf ein Sextett verzichten: Mikail Özkan, Nicolas Bajlicz, Josia Walther, Kaden Amaniampong, Elias Bakatukanda und Max Finkgräfe. Zudem sind Vladimir Fratea und Pierre Nadjombe fraglich. „In der vergangenen Woche hatten wir nur 13, 14 Spieler im Training“, berichtet Ruthenbeck. Daher sei das 3:4 im letzten Testspiel gegen Viktoria Köln auch kein Maßstab: „Da haben uns 17 Spieler verletzt oder auf Länderspielreisen gefehlt.“ Immerhin: Philipp Wydra kann auf Schalke mitspielen und auch Justin Diehl ist wieder fit.

Ausfälle als Motivation und nicht als Ausrede

Die U17 schleppte sich derweil dem Ligastart entgegen. Seit dem finalen 0:2 im letzten Vorrundenspiel des NRW-Ligapokals am 21. August bestritt das Team von Trainer Martin Heck kein Testspiel mehr. „Seither waren stets nur elf oder zwölf Mann im Training“, berichtet Heck. Vor diesem Hintergrund ergaben freundschaftliche Duelle gegen andere Teams keinen Sinn. „Wir wollen die Ausfälle aber eher als Motivation sehen und nicht als Ausrede“, gibt sich Heck kämpferisch. Mit Blick auf die Tabelle äußert der Trainer: „Wir wollen Platz 5 aufwärts erreichen.“

Das angesprochene Dortmund-Spiel hat noch deutliche Nachwirkungen für den FC: Luca Heise und Paul Gelber zogen sich in jenem Duell Faserrisse zu und fallen aus, auch Malte Höhn wird den Auftakt verpassen. Marlon Monning sah gegen den BVB die Rote Karte und wird dem FC deswegen vermutlich viele Wochen nicht zur Verfügung stehen. Das Urteil des DFB ist noch nicht rechtskräftig, weswegen sich Heck bedeckt hält, jedoch könnte Monning im schlechtesten Fall erst nach den Herbstferien wieder dabei sein.

Mit Luis Cortijo-Lange und Kai Vranken fallen die bisher einzigen beiden Stürmer noch für einige Zeit aus. Der FC reagierte darauf und verpflichtete Tim Birkenheuer von Fortuna Köln. „Er braucht aber noch viel Zeit“, urteilt der Coach über den noch 15-Jährigen.

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