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FC scheidet erhobenen Hauptes aus der Youth League aus


Die U19 des 1. FC Köln ist nach einer erneut guten Leistung in der Youth League ausgeschieden. Die Geißböcke verloren nach dem 2:4 im Hinspiel auch das Rückspiel beim KRC Genk, witterten beim mit 1:3 (1:1) jedoch kurz ihre Chance auf die Sensation. Der Führungstreffer durch Joshua Schwirten reichte jedoch nicht zum Weiterkommen. Dennoch präsentierten sich die FC-Talente bei ihrem Premieren-Auftritt auf internationaler Bühne vorbildlich – ganz im Gegensatz zu einigen mitgereisten „Fans“.   

Aus Genk berichten Sonja Eich und Marc L. Merten 

Sie wollten ihre Chance nutzen, so klein sie war. Gegen die Talentschmiede aus Genk hoffte die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck dank der weggefallenen Auswärtstor-Regel trotz des 2:4 im Hinspiel noch. Tags zuvor angereist, hatte sich die U19 vorbereitet wie eine Profi-Mannschaft, um das Europa-Gefühl auszukosten und vielleicht doch die Sensation zu schaffen. Was es dafür brauchte: ein frühes 1:0.

Moment des Spiels

Und tatsächlich gelang dem FC genau dieser frühe Treffer. Es lief die achte Spielminute, als Joshua Schwirten ein Traumtor gelang. Der FC-Kapitän setzte sich zentral vor dem Genker Strafraum durch und schlenzte den Ball sehenswert mit links ins lange Eck. Ein Traumtor, das die mitgereisten 500 FC-Fans mit großem Jubel quittierten.

Die Gegentore

Dass es nicht reichte, war der Qualität des Gegners geschuldet. Die Genker zeigten sich auch im Rückspiel den einen Tick erwachsener, zweikampfstärker und individuell besser. Adnane Abid vollendete bereits in der 14. Minute frei vor Jonas Urbig zum Ausgleich. Dann war es nach einer Stunde der Drei-Millionen-Mann im Genker Kader, Linksaußen Luca Oyen, der von links in die Mitte zog und mit rechts ins lange Eck vollendete. Den Schlusspunkt setzte Jay-Dee Geusens per Elfmeter in der Schlussminute.

Der Skandal

Der negative Höhepunkt folgte mit dem Halbzeitpfiff. Rund 50 mitgereiste Kölner Idioten stürmten maskiert und vermummt das Spielfeld und rannten auf die Genker Fans zu. Das Spiel wurde erst mit einer Viertelstunde Verspätung wieder angepfiffen. Mehr zum Platzsturm lest Ihr hier.

Fazit

Während sich einige Kölner „Fans“ komplett daneben benahmen und für einen schwarzen Moment sorgten, präsentierten sich die Spieler von Stefan Ruthenbeck noch einmal von ihrer starken Seite. Sie repräsentierten die FC-Farben mit Stolz und Leidenschaft, kämpften um ihre kleine Chance auf das Weiterkommen und gaben auch nicht auf, als die Entscheidung nach dem Gegentreffer zum 1:2 gefallen war. Dass die Europa-Reise bereits nach der ersten Runde endete, war zwar sportlich verdient, doch die Geißböcke konnten erhobenen Hauptes zurück in die Domstadt reisen.

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