Thomas Kessler 1.FC Koeln und Alexander Wehrle 1.FC Koeln vor dem Spiel TSG 1899 Hoffenheim vs. 1. FC Koeln in der 1.Fussball Bundesliga am 15.10.2021, DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO TSG 1899 Hoffenheim vs. 1. FC Koeln, Fussball, Bundesliga, 15.10.2021 Sinsheim *** Thomas Kessler 1 FC Koeln and Alexander Wehrle 1 FC Koeln before the match TSG 1899 Hoffenheim vs 1 FC Koeln in the 1 Football Bundesliga on 15 10 2021, DFL REGULATES PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND OR QUASI VIDEO TSG 1899 Hoffenheim vs 1 FC Koeln, Football, Bundesliga, 15 10 2021 Sinsheim Copyright: xEibner-Pressefotox/xMichaelxBermelx

Kessler: “Wir werden nach einer Niederlage nicht panisch”

Der 1. FC Köln hat zwar mit 0:5 gegen die TSG Hoffenheim verloren und damit einen ersten Dämpfer in der Bundesliga-Saison kassiert. Doch nach Steffen Baumgart betont auch Thomas Kessler, dass sich der FC nach dem positiven Saisonstart nicht vom eingeschlagenen Weg abbringen darf. Auch, weil die Niederlage nicht darauf zurückzuführen war, dass der “neue” FC schon entschlüsselt ist.  

Köln – Sie konnten am Tag nach dem 0:5 zumindest wieder lachen. Steffen Baumgart und Thomas Kessler traten am Samstagvormittag gut gelaunt aus dem Büro, wenige Minuten, ehe die FC-Profis von ihrem morgendlichen Auslaufen aus dem Stadtwald zurückkehrten.

Gute Laune ist eine wichtige Zutat, seit Steffen Baumgart beim FC Trainer ist, und so war es keine Überraschung, dass die sportlich Verantwortlichen diese auch am Tag nach einer derben Niederlage nach außen trugen. Schließlich sollen zwar die richtigen Lehren aus der Klatsche aus Hoffenheim gezogen werden, der eingeschlagene Weg aber beibehalten werden. Und zu dem gehört auch eine positive Einstellung.

Eigenlob aus einer Klatsche

“Klar tut das auch heute noch weh”, sagte Kessler wenig später, doch die Lesart des 0:5 war aus FC-Sicht am Tag danach schon wieder optimistischer – und mit einem Hauch Eigenlob verbunden. “Hoffenheim hat bislang zwei Gesichter gezeigt: Gegen gute Gegner haben sie gute Leistungen gezeigt, gegen schwächere Gegner schwächere Leistungen.” Die argumentative Folge: Der FC will in dieser Saison zu den guten Mannschaften gehören – und gehörte es ja an den ersten sieben Spieltagen auch.

“Wir haben uns in den letzten Wochen erarbeitet, dass Hoffenheim uns nicht unterschätzt, dass die Gegner Respekt vor uns haben und genau schauen, wie sie uns bespielen können”, folgerte Kessler denn auch. Die Angst, die Gegner könnten den FC bereits entschlüsselt haben, teilte Kessler nicht. Auch, weil die Niederlage in Hoffenheim nicht nur der TSG geschuldet war, sondern dem eigenen Auftritt. “Wir sind in einigen Situationen zurückgewichen, wo wir hätten dranbleiben müssen”, sagte Kessler.

Keine Gefahr, dass es kippt

Was gefehlt hatte, waren Bereitschaft, Überzeugung und Härte – Grundtugenden, die unter Baumgart bislang jederzeit vorhanden gewesen waren. Am Freitagabend hatte der FC sie vermissen lassen, weshalb “wir in den entscheidenden Situationen in die Einzelteile filetiert wurden”, sagte Kessler, lobte hingegen, dass die Mannschaft auch nach dem 0:3 noch versucht habe nach vorne zu spielen. Wenn auch ohne jede Durchschlagskraft. “Wir waren immer einen Schritt langsamer.”

Wie Chefcoach Baumgart am Abend zuvor, betonte auch der Sportliche Leiter der FC-Profis den Lernprozess, den eine solche Niederlage anstoßen müsse. “Mit Rückschlägen umgehen” soll dazu gehören, Selbstkritik soll “Teil der Kultur sein, die wir entwickeln wollen”,  was auch bedeute, dass “jeder Einzelne sich Gedanken machen muss, ob er für sich die beste Leistung abgerufen hat”. Dann sehe er auch “keine Gefahr, dass es kippt”.

Wiedergutmachung gegen Leverkusen

Kesslers Mantra lautete nach der ersten herben Niederlage der Saison: Wer nach acht Spieltagen mit zwölf Punkten auf einem einstelligen Tabellenplatz steht, kann und darf auch nach einem 0:5 das positive Gefühl bewahren. “Wir werden nach einer Niederlage nicht panisch.” Schon gar nicht, wenn der FC es mit einem guten Spiel im Derby gegen Bayer Leverkusen vor ausverkauftem Haus in Müngersdorf wieder ins richtige Licht rücken kann.

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