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Große Kulisse erwartet: FC-Frauen wollen die Pokal-Revanche


Die Bundesliga-Frauen des 1. FC Köln gehen mit einer Menge Rückenwind in den achten Spieltag: Nach zuletzt zwei Dreiern in Folge ist dem Team von Trainer Sascha Glass auch vor dem kommenden Gegner nicht bange: Gegen den 1. FFC Turbine Potsdam bietet sich im Heimspiel am Sonntag (ab 16 Uhr im GEISSBLOG-Liveticker) sogar eine schnelle Chance zur Revanche. Wäre da nicht die große Personalnot.

Köln – Es waren zwei überlebenswichtige Siege. Mit 2:0 hatten sich die FC-Frauen Mitte Oktober gegen Carl Zeiss Jena durchgesetzt. Am vergangenen Sonntag folgte dann der dramatische 4:3-Derbysieg in Leverkusen. Unterbrochen wurden diese beiden Erfolgserlebnisse in der Bundesliga einzig durch das bittere Aus im DFB-Pokal. An Halloween schieden die Kölnerinnen bei Turbine Potsdam trotz einer engagierten Leistung mit 0:2 aus.

Die Siege haben uns Selbstvertrauen gegeben

14 Tage später kreuzen sich die Wege der beiden Teams erneut, und diesmal wollen die FC-Frauen am Ende jubeln. „Wir wollen unseren Lauf fortsetzen“, gab der Trainer Sascha Glass die Marschroute vor. „Die letzten beiden Siege in der Liga haben uns Selbstvertrauen gegeben.“

Die FC-Frauen wissen, was sie erwartet: ein intensives Spiel gegen einen taktisch variablen und „in der Offensive sehr zielstrebigen Gegner“, warnte Glass noch einmal. Doch die Erinnerungen an die Pokal-Pleite sind noch frisch. Die FC-Frauen wissen, was sie diesmal anders machen müssen.

Nur kurzer Ausflug in die Karnevalswelt

So fokussiert die Kölnerinnen sich in dieser Woche auch auf den kommenden Gegner vorbereiteten, blieb doch die Möglichkeit für einen kurzen Moment der Partystimmung. Zur Trainingseinheit am Donnerstag am Elften im Elften erschien das Team zunächst verkleidet, Sascha Glass im rot-weißen Ringel-Look.

Insbesondere für die beiden polnischen Neuzugänge Adriana Achcinska und Weronika Zawistowska war der Karneval eine völlig neue Welt. Doch nach dem Spaß wurde es schnell wieder ernst, die Kostüme wurden abgelegt und die Fußballschuhe geschnürt zur Trainingseinheit.

Personalnot: Höchstens 14 Spielerinnen im Kader

Dabei konnte Glass in dieser Woche nur einen äußerst kleinen Kreis auf dem Trainingsplatz um sich versammeln. „Wir hatten am Donnerstag und Freitag nur 13 Feldspielerinnen dabei“, berichtete der Coach dem GEISSBLOG. „Am Sonntag werden es höchstens 14 Mädels im Kader sein.“

Definitiv ausfallen werden gegen Potsdam Alicia Gudorf, Elvira Herzog, Yuka Hirano und Jana Beuschlein. Ein Fragezeichen steht unter anderem hinter Mandy Islacker. Die dreifache Torschützin aus dem Leverkusen-Spiel absolvierte in dieser Woche größtenteils nur individuelle Trainingseinheiten. Klagen möchte Sascha Glass ob der Personalnot jedoch nicht: „Wir haben es zuletzt auch mit so einem kleinen Kader geschafft.“

Große Kulisse am Sonntag?

Derweil zeichnet sich für das Heimspiel am Sonntag abermals eine große Kulisse im Franz-Kremer-Stadion ab. Nach den aktuellen Eindrücken aus dem Vorverkauf könnten es am Ende über 800 Zuschauer werden, eventuell wird abermals sogar eine vierstellige Zahl erreicht. „Das ist echt schön in diesem Jahr und motiviert uns“, freute sich der Trainer über den gestiegenen Zuspruch. Und wenn alles gut geht, könnte am Sonntagabend im Franz-Kremer-Stadion nach dem Abpfiff Partystimmung herrschen.

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