Marius Laux. (Foto: Bucco)

Marius Laux tritt nach 386 Spielen für den FC zurück. (Foto: Bucco)

Sofortiges Karriereende: Tor im letzten Spiel – Marius Laux tritt zurück!

Abschied nach 386 Spielen: Marius Laux beendet seine aktive Karriere als Spieler des 1. FC Köln nach GEISSBLOG-Informationen nicht erst zum Saisonende, sondern sofort zur Winterpause. Der 35-Jährige, der einst aus der eigenen FC-Jugend kam und nur vier Profi-Jahre für anderen Klubs spielte, bleibt den Geißböcken jedoch erhalten und wechselt in eine andere Funktion.

Köln – Was für ein Karriereende für Marius Laux: Bei seinem letzten Auftritt als aktiver Spieler des 1. FC Köln beendete der 35-Jährige nicht nur seine zweijährige Torflaute, sondern sorgte mit seinem Treffer auch noch für den Punktgewinn für die U21 beim 1:1 in Lippstadt. Ein Tor im letzten Karrierespiel – das ist nur wenigen Fußballern vergönnt.

Doch warum tritt Laux überhaupt während der Saison zurück? Eigentlich lief der Vertrag des 35-Jährigen noch bis zum 30. Juni 2022. Ein halbes Jahr hätte der 1,90-Meter-Hüne also noch für den FC auf dem Platz stehen sollen. Da der gebürtige Limburger jedoch bereits an seiner Zeit nach der aktiven Karriere arbeitete, überschlugen sich zuletzt die Ereignisse.

30.616 Spielminuten im FC-Trikot

Der langjährige Kapitän der FC-Reserve bleibt dem Verein ab dem 1. Januar in anderer Funktion erhalten. Mehr wollte der Routinier zunächst auf GEISSBLOG-Nachfrage noch nicht verraten. Fest steht nur: Aufgrund seines neuen Jobs ist es Laux künftig zeitlich nicht mehr möglich, am Training der U21 teilzunehmen. Eine jahrzehntelange Karriere im und für den FC endet damit jäher als gedacht.

Für die zweite Mannschaft des 1. FC Köln absolvierte Laux zwischen 2004 und 2021 insgesamt 386 Spiele und sammelte dabei stolze 30.616 Einsatzminuten. Zuvor hatte er seit 2001 die Jugendmannschaften des FC durchlaufen. Unterbrochen wurde seine Zeit am Geißbockheim nur durch zwei Gastspiele bei Kickers Offenbach (2009-2011) und 1. FC Saarbrücken (2011-2013).

Wir werden keinen Eins-zu-Eins-Ersatz für Marius finden

Es ist diese enge Verbundenheit, die den Abschied am Freitagabend in Lippstadt ganz besonders machte. “Das war etwas Besonderes und ein schöner Abschluss”, sagte Laux am Tag danach. Nach seinem Ausgleichstreffer kurz vor Schluss stürmten nicht nur alle Mitspieler, sondern auch die gesamte Ersatzbank der U21 auf den Torschützen zu, es war ein kollektiver Freudentaumel.

Für den Trainer Mark Zimmermann bricht damit in der Rückrunde ein Führungsspieler und verlängerter Arm auf dem Platz weg. „Wir werden keinen Eins-zu-Eins-Ersatz für Marius finden, den Verlust aber dennoch auffangen. Es ist auch eine Chance für die jungen Spieler. Klar ist aber, dass ein Spieler fehlen wird, der das Gesicht der U21 war und die Führung übernommen hat.“

Neben den beiden verbliebenen Ü30-Routiniers Lukas Nottbeck und Thomas Kraus dürften vor allem auch auf Justin Petermann und den Knipser Florian Dietz mehr Führungsaufgaben zukommen.

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