Timo Horn am Donnerstag im Training. (Foto: Bucco)

Timo Horn am Donnerstag im Training. (Foto: Bucco)

“Kein Eiertanz!” Timo Horn bleibt die Nummer zwei

Timo Horn ist nach seiner Corona-Erkrankung auf den Trainingsplatz zurückgekehrt. Der Torhüter des 1. FC Köln wird gegen den VfL Bochum allerdings noch nicht in den Kader zurückkehren. Doch auch nach der danach anstehenden Spielpause wird Horn nicht über den Status der Nummer zwei hinauskommen. Das hat Steffen Baumgart nun auch offiziell bestätigt.

Marvin Schwäbe bleibt für die restliche Saison 2021/22 die Nummer eins im Tor des 1. FC Köln. Der 26-Jährige hat sich im Kampf um den Posten zwischen den Pfosten gegen Timo Horn durchgesetzt. Letzterer hatte sich zunächst am Knie verletzt und so seinen Status als Nummer eins eingebüßt. Dann kehrte er ins Training zurück, um anschließend mit einer Corona-Infektion auszufallen.

Dieser Rückschlag kostete Horn selbst die kleine Chance, noch einmal in den Kampf um die Nummer eins einzugreifen. Das hat Steffen Baumgart am Freitag bestätigt. “Die Entscheidung ist gefallen. Marvin bringt sehr, sehr gute Leistungen. Alles andere wäre ein Eiertanz”, sagte der FC-Trainer am Tag vor dem Auswärtsspiel beim VfL Bochum.

“Eine Situation, die er noch nicht hatte”

Schwäbe wird also bis zum Saisonende zwischen den Pfosten stehen. Horn wird, weil die Geißböcke aus dem DFB-Pokal ausgeschieden sind, nur noch in Testspielen zum Einsatz kommen. Die erste Chance dürfte es nächste Woche Donnerstag geben. Der Gegner ist noch nicht bekannt. Doch sollte Schwäbe nichts passieren, wird Horn die restliche Saison von der Bank aus verfolgen.

Baumgart hat Horn die Entscheidung in dieser Woche mitgeteilt. “Timo weiß, dass es ein weiter Weg ist und dass er die Situation als Herausforderung auffassen muss”, sagte Baumgart. “Er ist enttäuscht. Das ist eine Situation, die er noch nicht hatte. Damit muss er umgehen. Er wird sich wieder heranarbeiten, aber jetzt werde ich über keine Veränderung nachdenken.”

Nach 327 Pflichtspielen – Vertrag bis 2023

Nach 327 Pflichtspielen für die FC-Profis und neuneinhalb Jahren als Nummer eins geht beim FC damit eine Ära zumindest vorerst zu Ende. Horn muss sich erst wieder hintanstellen. Wohl erst in der kommenden Sommer-Vorbereitung auf die nächste Saison wird er eine neue Chance bekommen, sich den Posten im FC-Tor zu erkämpfen. Sein Vertrag bei den Geißböcken läuft noch bis 2023.

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