Thomas Kessler hat weiter den Klassenerhalt im Blick. (Foto: Bucco)

Thomas Kessler hat weiter den Klassenerhalt im Blick. (Foto: Bucco)

Trotz Platz sechs nur ein Ziel: “Wir sollten demütig bleiben”

Der 1. FC Köln steht nach 18 Spieltagen mit 28 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz. Was im Sommer kaum jemand für möglich gehalten hätte, ist nach dem Beinahe-Abstieg nur sechs Monate später Realität. Trotzdem haben die Geißböcke weiterhin erstmal nur den Klassenerhalt im Blick. Das bestätige Thomas Kessler einen Tag nach dem 3:1-Sieg bei Hertha BSC. Darüber hinaus sprach der Sportliche Leiter über…

…den 3:1-Sieg bei der Hertha:

„Wir sind sehr froh, dass sich auf dem Platz in Berlin keiner verletzt hat und am Ende sind wir natürlich auch sehr froh, dass wir mit drei Punkten nach Hause fliegen durften. Man muss die Mannschaft für die Art und Weise loben, weil es kein einfaches Spiel war. Die Arbeit der Mannschaft war die komplette letzte Woche schon sehr gut gewesen. Wir haben uns überlegt, den Urlaub ein paar Tage zu verlängern. Deswegen war es gut, dass die Jungs so fit aus dem Urlaub gekommen sind. Die Trainingswoche war sensationell.“ 

…Steffen Baumgart, der am Montag in Berlin geblieben ist:

„Ich glaube, das hat er sich verdient. Für ihn war es ein Derby. Ich glaube, er wird zwei schöne Tage in Köpenick verbringen. Er ist gestern grinsend aus dem Olympiastadion nach Hause gefahren. Die zwei Tage kann er richtig genießen.“ 

…Anthony Modeste:

„Er ist hervorragend. Es ist ein riesen Comeback von ihm, was aber auch eine Teamleistung ist. Er kommt viel öfter in torgefährliche Situationen. Da ist er einfach stark. Aber auch der Einsatz innerhalb der Mannschaft, was er gestern gearbeitet hat, sogar nach dem 3:1 hat der Trainer ihn nochmal gepusht und er ist ein paar Meter in höchstem Tempo gegangen. Das ist, was der Trainer sehen will und was der Mannschaft hilft. Wenn er dann so tolle Vorlagen bekommt wie von Mark gestern, ist das aus fünf Metern in der Regel auch ein Tor.“ 

…Platz sechs in der Tabelle und mögliche Europa-Träume:

„Wir freuen uns alle darüber, dass wir auf Platz sechs stehen. Am Ende ist es für uns aber ein wichtiger Schritt gewesen, um frühzeitig den Klassenerhalt zu schaffen. Da lassen wir uns nicht aus der Ruhe bringen, wir wollen Schritt für Schritt auf dem Platz unseren Weg gehen. Das ist ein Prozess seit dem Sommer. Die Mannschaft hat das Spielsystem und die Philosophie des Trainers toll aufgenommen. Am Ende wollen wir so frühzeitig wie möglich die Klasse halten. Vor dem 34. Spieltag brauchen wir nicht über Europa reden, weil das keinen Sinn ergibt. Wir sollten demütig bleiben und gucken, wo wir herkommen. Vor der Saison hätte uns keiner zugetraut, zum jetzigen Zeitpunkt 28 Punkte zu haben. Wir haben viele kluge Köpfe in der Mannschaft, die das einordnen können.“ 

…mögliche Parallelen zu 2017:

„Das ist eine komplett andere Geschichte. Wir kommen aus einem extrem schwierigen Jahr. Wir sind sehr froh, dass wir dieses Jahr Bundesliga spielen können. Da gibt es keine Parallelen. Es ist eine andere Mannschaft, wir sind komplett anders aufgestellt. Wir wollen uns Schritt für Schritt weiterentwickeln. Es wird aber auch immer mal zwei, drei Spiele geben, die wir vielleicht in Folge verlieren werden. Wir können in dieser Liga gegen jede Mannschaft verlieren, aber auch gegen jede gewinnen.“ 

…das bevorstehende Spiel gegen die Bayern:

„Wir hatten schon ein sehr knappes Hinspiel, wo wir dran schmecken konnten, wie es ist, einen Punktgewinn gegen die Bayern einzufahren. Wir können am Ende nicht beeinflussen, mit welcher Mannschaft Bayern München zu uns kommt. Wir brauchen uns aber nichts vormachen, da werden ein paar Spieler zurückkommen. Das Gerüst von Bayern ist schon deutlich besser als das vom FC. Der Favorit für Samstag ist klar, egal, mit welcher Mannschaft sie spielen werden.“

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