Die U19 des 1. FC Köln konnte gegen Oberhausen spät feiern. (Foto: Bucco)

Die U19 des 1. FC Köln konnte gegen Oberhausen spät feiern. (Foto: Bucco)

Mit dem nötigen Spielglück zum Coup in letzter Sekunde

In einem engen Spiel hat die U19 des 1. FC Köln am Samstag Rot-Weiß Oberhausen mit 2:1 (0:0) besiegt. Die Kölner A-Junioren konnten erst dank eines Treffers in der Nachspielzeit jubeln. Nach dem 1:0-Erfolg gegen Bochum gelang so der zweite Sieg in Folge. Auch, wenn es nach ganz oben wohl nicht mehr reichen wird.

Aus dem Franz-Kremer-Stadion berichten Lina Gebhardt und Lars Tetzlaff

Besonders in der ersten Hälfte tat sich die U19 überraschend schwer. Nach einer großen Chance durch Damion Downs in der zweiten Minute gelang den Kölnern in der ersten Halbzeit offensiv nur noch sehr wenig. Defensiv ließen sie zwar ebenso wenig zu, hatte kurz vor der Pause allerdings Glück, dass die Oberhausener einen Ballverlust von Vladislav Fadeev im eigenen Strafraum nicht bestraften. Die zweite Halbzeit brachte dann die Tore und Spannung bis zur letzten Sekunde.

Tore des Spiels

In der 50. Minute brachte Berkan Bartu zunächst die Gäste aus Oberhausen in Führung. Ein Schockmoment für die Geißböcke, die sich jedoch sammelten und versuchten zurückzuschlagen. In der 57. Minute landete der Ball das erste Mal im Oberhausener Netz, doch Maximilian Schmids Treffer zählte nicht, weil der Kapitän im Abseits gestanden hatte. Der FC drängte nun jedoch immer stärker auf den Ausgleich – der gelang dann Vladislav Fadeev nach Vorarbeit von Pierre Nadjombe in der 70. Minute.

Entscheidung des Spiels

So richtig jubeln konnten die Geißböcke erst in der Nachspielzeit. Es lief die erste Minute nach Ablauf der regulären Spielzeit. Innenverteidiger Elias Bakatukanda spielte links raus auf Ben Decker, der eine punktgenaue Flanke schlug, die der eingewechselte Namory Cisse mit der letzten Aktion des Spiels zum 2:1 verwandelte und für den späten FC-Sieg sorgte.

Lange Zeit hatte es nach einem 1:1-Unentschieden ausgesehen, denn über weite Strecken mangelte es auf beiden Seiten an Durchschlagskraft in der Offensive. In der letzten halben Stunde erarbeitete sich der FC allerdings ein Chancenplus und konnte letztendlich den Lucky Punch setzen. Stefan Ruthenbeck hatte mit der Einwechslung von Cisse in der 68. Minute für Damion Downs das richtige Händchen bewiesen. Mit ihm kam Schwung ins Spiel und die Kölner Druckphase begann, die Cisse selbst schließlich mit dem Siegtor krönte.

Das sagte Stefan Ruthenbeck

“Es ist gefühlt das erste Mal in dieser Saison, dass ich vom Platz gehe und sage, wir haben verdient gewonnen, aber hatten in der entscheidenden Phase dann auch das nötige Spielglück.”

Fazit

Nach dem starken Auftritt in Bochum am letzten Spieltag tat sich der FC gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner unerwartet schwer. Trainer Ruthenbeck verwies in seiner Analyse nach dem Spiel auf die oftmals langen Pausen zwischen den Spieltagen und den dadurch fehlenden Spielrhythmus. Auch die Ausfälle von Leistungsträgern wie Simon Breuer und Justin Diehl seien entscheidend. “Individuelle Qualität ist ein Türöffner, den wir gerade nicht haben. Umso froher sind wir, dass wir das Spiel am Ende mit einer spielerischen Situation, nicht mit irgendetwas Reingeklopptem, entscheiden konnten.”

Ausblick

Noch vier Spiele stehen in der regulären Saison für die A-Junioren des 1. FC Köln auf dem Programm. Die Gegner (Paderborn, Fortuna Köln, Duisburg, Bielefeld) stehen fast ausnahmslos im Tabellenkeller. Im Kampf um Platz zwei, der zum Einzug ins Meisterschafts-Halbfinale reichen würde, hat der FC noch vier Punkte Rückstand auf Bayer Leverkusen. Es bräuchte wohl vier Kölner Siege, um die Restchance zu nutzen.

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