Dresdens Ransford-Yeboah Königsdörffer. (Foto: IMAGO / Hetzschold)

Dresdens Ransford-Yeboah Königsdörffer. (Foto: IMAGO / Hetzschold)

Interesse an Königsdörffer? Anderer Dresden-Stürmer eine Option

Der 1. FC Köln ist auf der Suche nach einer Sturm-Alternative zu Anthony Modeste. Der Franzose soll zwar auch in der kommenden Saison die Tore für den FC erzielen. Im Alter von 34 Jahren kann der FC aber nicht in jedem Spiel auf den Top-Angreifer zählen. Schon gar nicht, sollten die Geißböcke die Gruppenphase der Conference League erreichen. Entsprechend wird über zahlreiche Alternativen diskutiert. Dresdens Ransford-Yeboah Königsdörffer ist aber wohl keine Option.

Anthony Modeste bringt eigentlich alles mit, um als klassischer Stoßstürmer im gegnerischen Strafraum für Gefahr zu sorgen. Doch weder sucht der 34-Jährige gerne den direkten Zweikampf zu seinem Gegenspieler, noch agiert Modeste gerne als Wandspieler, der die Bälle mit dem Rücken zum Tor festmacht und weiterleitet.

Daher sind die Kölner für die neue Saison auf der Suche nach einem Spieler, der eben diese Qualitäten mitbringen und gleichzeitig über eine gewisse Dynamik verfügen soll. Insbesondere, weil die Geißböcke neben Modeste aktuell nur noch über Sebastian Andersson verfügen, von dem niemand weiß, wie viele Spiele er in der kommenden Saison machen wird. Tim Lemperle will de nächsten Schritt machen, ist aber kein Stoßstürmer.

FC braucht einen zweiten Modeste

Zu viele Fragezeichen für eine Saison mit einer potentiellen Dreifachbelastung und einer Phase zwischen August und November, in der der FC im Fall einer Gruppenphase nur drei normale Spielwochen haben würde.

Genau wie alle anderen Neuzugänge sollte auch der neue Stürmer, wenn möglich, keine Ablöse kosten und vergleichsweise gering ins Gehaltsbudget fallen. Die einzige Ausnahme: Sollte der FC den vermeintlichen Modeste-Nachfolger für die Zeit nach 2023 bereits jetzt finden, wären die Geißböcke nach GEISSBLOG-Informationen bereit, für diesen Stürmer eine moderate Ablösesumme zu zahlen.

Königsdörffer keine Modeste-Alternative

Große Namen respektive gestandene Bundesliga-Spieler werden die Kölner nicht verpflichten können. Der FC muss vielmehr darauf setzen, das Potential in Spielern zu erkennen und sie zu Bundesliga-tauglichen Profis zu formen. Ein Spieler, der nun die Gerüchteküche erreicht hat, ist Ransford-Yeboah Königsdörffer. Der 20-jährige Offensivspieler ist erst vor wenigen Tagen in der Relegation mit Dynamo Dresden am 1. FC Kaiserslautern gescheitert. Mit fünf Toren und vier Vorlagen konnte der schnelle Angreifer zuletzt jedoch auf sich aufmerksam machen.

Nach GEISSBLOG-Informationen hat sich der FC zwar mit Königsdörffer beschäftigt, allerdings nicht als Modeste-Alternative, sondern als zweiter Stürmer neben dem Franzosen. Der Junioren-Nationalspieler ist ein mobiler Angreifer mit Tiefgang und der Möglichkeit, auf die Außen auszuweichen. Die Geißböcke werden jedoch nicht versuchen, den 20-Jährigen in diesem Sommer zu verpflichten, weil dieser eine mittlere sechsstellige Ablöse kosten würde. Dieses Geld jedoch kann sich der FC, Stand jetzt, nicht leisten, weil er es auf anderen Positionen einsetzen muss – im defensiven Mittelfeld und für den zweiten Stoßstürmer.

Daferner statt Königsdörffer?

Fündig werden könnte der 1. FC Köln dennoch in Dresden. Denn neben Königsdörffer machte auch Christoph Daferner in der vergangenen Saison auf sich aufmerksam. Der 24-Jährige ist mit 1,89 Metern ein klassischer Mittelstürmer und fiel neben seinen 13 Saisontoren in den 31 Saisonspielen vor allem durch seine enorme Laufstärke auf. Der Angreifer absolvierte die viertmeisten Sprints und die drittmeisten intensiven Läufe aller Zweitliga-Spieler und legte in 90 Minuten im Schnitt fast 11,5 Kilometer zurück – Werte, die von keinem anderen Angreifer in dieser Zweitliga-Saison erreicht wurden.

Daferner steht zwar Gerüchten zufolge in Kontakt mit dem FC St. Pauli als Nachfolger für Guido Burgstaller. Sein Vertrag läuft 2023 aus, die Ablöse soll, ähnlich wie bei Königsdörffer im mittleren sechsstelligen Bereich liegen. Mit Daferner bekäme der FC einen deutlich laufstärkeren Mittelstürmer als Modeste, der zwar noch kein Bundesliga-Format aufweisen kann, dafür jedoch eine kontinuierliche Entwicklung in den vergangenen Jahren aus dem Nachwuchs des TSV 1860 München über die Regionalliga beim SC Freiburg (1 Bundesliga-Einsatz) mit zweistelligen Treffer-Zahlen in der Vierten, Dritten und nun auch Zweiten Liga.

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