Aufnahmen aus Sicht der FC-Spieler. (Foto: Screenshot)

Aufnahmen aus Sicht der FC-Spieler. (Foto: Screenshot)

Body Cam, Cable Guy und die Tore aus Sicht der FC-Spieler im Video

Das Spiel des 1. FC Köln gegen den AC Milan (1:2) war nicht nur ein sportlicher Test, sondern auch ein digitale Probelauf für künftige Veränderungen im Profifußball. Zusammen mit der Telekom testete der FC zahlreiche Technologien, um Fußball-TV-Übertragungen interessanter zu machen. Einige Optionen kennt man schon aus anderen Sportarten. Das Video gibt es hier.

Der “Cable Guy”, als der verkabelte Spieler, ist bereits aus dem Eishockey weithin bekannt. Die “Body Cam” kennt man ebenfalls schon aus anderen Sportarten, nicht zuletzt aus der Formel eins, wo man aus der Sicht des Fahrers am Rennen teilhaben kann. Und dann wären da noch andere Spielereien, zum Beispiel der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, um in der Analyse zum Beispiel Passoptionen aufzeigen zu können.

Insgesamt 20 Innovationen kamen am Samstag im RheinEnergieStadion zum Einsatz. Der FC machte aber keinen Hehl daraus, dass so manche nicht für die sportlichen Verantwortlichen in Frage kommen würden. „Der normale Besucher wird nicht alle Innovationen wahrnehmen”, sagte Sportchef Christian Keller. “Einige Innovationen finden auf dem Feld statt. Dem stehe ich etwas skeptisch gegenüber. Aber das probieren wir einfach mal aus, ohne die Büchse der Pandora zu öffnen.”

Darüber hinaus gäbe es Innovationen rund um das Spiel, denen er “sehr positiv und offen gegenüber” sei. So ging es auch um die Betreuung der Fans bei der Ankunft am Stadion und während der Partie im Umfeld der Arena. “Ich bin gespannt, wie das Besucherstrom-Management funktioniert. Das wäre ein großer Mehrwert”, sagte Keller. Zuschauer konnten am Samstag ihr Kölsch beispielsweise selbst zapfen.

Für die Telekom war das Spiel auch ein Testlauf für die WM in Katar. Dort werden vor allem Techniken zur neuen Datenerfassung eingesetzt. Zudem kam eine Schiedsrichter-Kamera am Ohr des Referee zum Einsatz, um Entscheidungen aus Sicht des Spielleiters aufzunehmen und bei Schulungen einzusetzen. Ebenfalls hatten Spieler spezielle Sohlen im Schuh, um zusätzliche Tracking-Daten zum Verhalten des Spieles zu erfassen, nicht nur athletische Werte. Dazu zählten, ob er einen Ball mit links oder rechts spielt. Insgesamt versprach sich der 1. FC Köln jedoch am meisten von der Logistik rund um das Stadionerlebnis.

Das GEISSBLOG-Video zeigt die Aufnahmen der Telekom während des Spiels auf dem Rasen: die Tore aus Sicht der Bodycam-Spieler, die Passanalyse und virtuelle Sicht der entscheidenden Spieler im Moment der Torerzielung.

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