Kristian Pedersen. (Foto: Bucco)

Kristian Pedersen. (Foto: Bucco)

Pedersens Mission Bundesliga: “Jonas Hector ist eine Legende”

Kristian Pedersen hat die erste Woche beim 1. FC Köln hinter sich gebracht. Im Trainingslager in Donaueschingen berichtet der Neuzugang von intensiven Einheiten, seinem Wechsel zum FC und seinen Konkurrenten Jonas Hector.

Aus dem Trainingslager berichten Sonja Eich und Marc L. Merten

Fast unbemerkt mischte sich Steffen Baumgart am Montag unter die Medienvertreter, als sich Kristian Pedersen zu seinem Wechsel äußerte. Interessiert lauschte der Trainer den Worten seines Neuzugangs, ehe dieser Baumgart entdeckte und sofort scherzhaft einschob: “Wir haben einen ganz tollen Trainer.”

Mehr wollte Baumgart letztlich gar nicht hören und verschwand vom Trainingsplatz, nachdem er seine Spieler erneut in einer intensiver Trainingseinheit mit anschließendem Zirkeltraining gefordert hatte. “Ich bin ein bisschen müde nach den ersten Tagen”, sagte daher auch Pedersen. “Aber so soll es in der Vorbereitung ja auch sein.”

Baumgart-Training anstrengender als in England

Die Einheiten beim FC seien dabei länger als in England, wo der Linksverteidiger zuletzt vier Jahre für Birmingham City gespielt hat. In der vergangenen Woche hatte Pedersen bei Baumgarts obligatorischen Musik-Läufen hinten raus sogar abreißen lassen müssen. “Ich hatte zwei Monate Urlaub. Mein Körper muss sich erst einmal wieder daran gewöhnen und es war sehr heiß”, erinnerte sich der Neuzugang an die schweißtreibende Einheit. Überhaupt sei es “hier anstrengender”, gab der Däne zu, der scherzhaft bestätigte, eine gewisse Ähnlichkeit zu seinem Landsmann und ehemaligen FC-Spieler Frederik Sörensen nicht leugnen zu können. “Er ist ein Typ wir ich, nur dass ich hübscher bin”, sagte der Neuzugang lachend.

Neben den Legenden Morton Olsen und Flemming Povlesen ist Pedersen nun der 13. Däne, der das Trikot des FC tragen wird. “Die dänische Mentalität passt nach Deutschland. Ich liebe die deutsche Kultur”, berichtete der 27-Jährige, der nach vier Jahren auf der Insel und zwei Jahren in der zweiten Liga bei Union Berlin nun einen Anlauf in der Bundesliga wagt. “Bundesliga zu spielen ist ein großes Ziel von mir. Ich will beweisen, dass ich das kann.”

Es gibt viele Möglichkeiten

Kristian Pedersen

Die ersten Gespräche mit Steffen Baumgart und Christian Keller habe es dabei während seines Sommer-Urlaubes gegeben. “Der FC ist ein großer Verein. Es ist eine tolle Möglichkeit für mich in der besten Liga zu spielen”, sagte der Abwehr-Hüne. “Das war mein Ziel und ich bin froh, dass der Wechsel geklappt hat.” Dass mit Jonas Hector der Kapitän und die Führungsposition auf seiner Position spielt, ist Pedersen drei bewusst. “Hector ist eine Legende beim FC”, bestätigte der Linksfuß, nannte aber gleichzeitig die Alternativen: “Er kann auch auf der Sechs spielen. Ich kann auch Innenverteidiger spielen, es gibt viele Möglichkeiten.” Am liebsten spiele Pedersen jedoch als Linksverteidiger.

Für Pedersen wird die Umstellung auf das Baumgart-System aller Voraussicht nach keine große werden. Schließlich gilt die englische Championship in Fußballerkreisen als die härteste Liga der Welt. Entsprechend erklärte der neue FC-Profi: “Ich bin ein aggressiver Spieler, probiere immer mutig zu sein und nach vorne zu spielen.” Dinge, die auch Baumgart von seinen Spielern verlangt. “Es ist seine Philosophie, dass wir alle fit sein müssen. Wir spielen mutig mit aggressivem Pressing”, scheint Pedersen das Spiel vom FC schon nach einer Woche verinnerlicht zu haben. Ob er dies auch unter Bundesliga-Niveau auf den Platz bringen kann, kann der Neuzugang nun in den kommenden beiden Jahren beim FC unter Beweis stellen.

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