Sebastian Andersson und Anthony Modeste. (Foto: Bucco)

Sebastian Andersson und Anthony Modeste. (Foto: Bucco)

“Stoßstürmer sind gefragt”: Keller muss andere Einnahmen finden

Der 1. FC Köln braucht Transfereinnahmen, doch damit wird es offenbar in diesem Sommer immer schwerer. Sebastian Andersson muss sich eine Option in der Schweiz nun aus dem Kopf schlagen. Derweil sagt Sportchef Christian Keller: Wenn keine Ablösen generiert werden können, muss der FC in anderen Bereichen Zusatzeinnahmen erzielen.

Mit Salih Özcan hat der 1. FC Köln bislang nur für einen Spieler in diesem Sommer eine Ablösesumme (vier Mio. Euro) erhalten. Zu wenig, denn die Geißböcke hatten erklärt, es müsse eine deutlich höhere Summe durch Spielerverkäufe generiert werden.

Seit Wochen gibt es Gerüchte um Sebastian Andersson. Um die anderen Verkaufskandidaten (Horn, Skhiri, Duda, Modeste) ist es jedoch ruhig. Doch auch beim Schweden hat sich bislang nichts Konkretes ergeben. Christian Keller bestätigte am Donnerstag: “Es kommt immer wieder eine Anfrage für ihn rein, auch Zürich war dabei, aber es ist nicht so, dass wir in finalen Vertragsgesprächen waren.”

Nicht nur Andersson, sondern auch Modeste?

Grasshoppers Zürich hatte beim 31-Jährigen angefragt, ein Transfer ließ sich jedoch nicht realisieren. Und auch die weiteren Anfragen kamen bislang nicht einmal in die Nähe eines Vertragsabschlusses. Doch Keller erklärte auch vielsagend: “Stoßstürmer werden gesucht.” Und damit meinte der Sportchef wohl nicht nur Andersson, sondern auch Anthony Modeste, der weiter mit seinem Abschied kokettiert.

Mit einem großen Transfer könnte sich der FC der ärgsten Finanzsorgen entledigen. Doch Keller muss sich auch mit alternativen Lösungen befassen. Da trifft es sich gut, dass der FC im DFB-Pokal und in der Conference League – zumindest in der Bilanz – mit dem sofortigen Ausscheiden in Runde eins bzw. in den Play-offs kalkuliert hat. Nicht, weil man nicht an den sportlichen Erfolg glaubt, sondern weil man in der Finanzplanung dadurch nun Luft hat.

Wir werden gesamtwirtschaftlich unsere Ziele erreichen

Christian Keller

Und so sprach Keller am Donnerstag bewusst nur noch von der “Notwendigkeit an Zusatzerlösen” und nur noch vom “Streben nach Transfererlösen”, die aber nicht mehr zwingend seien. Man könne bereits jetzt, so der Sport-Geschäftsführer, mit höheren Einnahmen im Sponsoring und in anderen Vermarktungsfeldern rechnen. “Dazu haben wir große Chancen über die Conference League erhebliche Mehrerlöse zu erreichen, um damit nicht erreichte Transferziele zu kompensieren.”

Kurzum: Sollten Andersson und Co. doch nicht für nennenswerte Ablösen verkauft werden, will der FC auf anderen Wegen zum Ziel kommen. Keller betonte jedoch: “Wir werden gesamtwirtschaftlich unsere Ziele erreichen.”

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