Wer steht in den Conference League Play-offs zwischen den Pfosten? (Foto: Bucco)

Wer steht in den Conference League Play-offs zwischen den Pfosten? (Foto: Bucco)

Entscheidung gefallen – aber FC lässt Torwartfrage für Europa offen

Marvin Schwäbe oder Timo Horn: Wer wird in den Conference League Play-offs beim 1. FC Köln im Tor stehen? Steffen Baumgart hat sich bereits festgestellt und seine Entscheidung auch den Spielern mitgeteilt. Nur öffentlich lässt sich der Trainer nicht in die Karten schauen.

Sollte sich Marvin Schwäbe nicht verletzen oder in ein Leistungstief fallen, könnte die Saison für Timo Horn praktisch schon beendet sein. Die langjährige Nummer eins der Geißböcke hatte die Spiele im DFB-Pokal zugesprochen bekommen. Mit dem Ausscheiden in der ersten Runde werden zumindest in diesem Wettbewerb jedoch keine Spieler mehr hinzu kommen.

In der Bundesliga hat sich Steffen Baumgart bekanntlich schon früh auf Schwäbe festgelegt. Der Keeper hatte nach Horns Verletzung im November letzten Jahres mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und den Status als neue Nummer eins nicht mehr hergegeben. “Er hat sich die Nummer eins erarbeitet. Er bringt sensationelle Leistungen”, lobte der Trainer seinen Keeper am Dienstag.

Die Situation ist geklärt

Steffen Baumgart

Ob er Schwäbe allerdings auch die Spiele in den Conference League Play-offs geben wird, ließ Baumgart weiterhin offen. Zumindest öffentlich – denn intern habe der Trainer seine Entscheidung schon kommuniziert. “Natürlich”, sagte der 50-Jährige auf die Frage hin, ob die Wahl schon getroffen sei. “Aber ich weiß nicht, ob ich es überhaupt kommuniziere. Ich habe mit beiden gesprochen, die Situation ist geklärt.”

Auch Schwäbe selbst ließ sich am Mittwoch nach dem Training nichts entlocken. Auf die Frage, ob er zufrieden mit der Entscheidung des Trainers sei, antwortete der Torhüter diplomatisch: “Das kann ich erst sagen, wenn der Trainer die Entscheidung Preis gibt.” Womöglich werden sich die Anhänger also bis zum ersten Heimspiel am 18. August gedulden müssen, ehe klar wird, wer zwischen den Pfosten steht. Ob die Partien gegen Fehérvár oder Hincesti stattfinden, ist zumindest Schwäbe dabei aber herzlich egal: “Es ist egal wer kommt, wir wollen weiterkommen.”

Pokalaus hat keinen Einfluss mehr

Zunächst allerdings bereiten sich die Kölner auf ihr erstes Bundesliga-Spiel der neuen Saison vor. Zwar sei das Pokalaus bei den Spielern noch immer nicht ganz verdaut, auf die Liga hätte das jedoch keinen Einfluss. “Es geht darum, jetzt wieder gute Ergebnisse einzufahren. Wir freuen uns enorm, dass wir das erste Spiel zuhause bestreiten dürfen und sind top vorbereitet”, erklärte Schwäbe.

Ähnlich wie der Trainer sieht auch der Torwart die Mannschaft besser aufgestellt als zur selben Zeit vor einem Jahr. “Wir sind vom Kopf her schon viel weiter und als Mannschaft gereift. Mit der neuen Breite im Kader sind wir auch international gewappnet.” Mit möglichst zwei Erfolgserlebnissen in der Liga gegen Schalke und Leipzig will der FC dann schließlich auch in Europa durchstarten.

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