Im Stadion Zimbru in Chisinau trägt der FC Petrocup-Hincesti seine europäischen Heimspiele aus. (Foto: IMAGO / GEPA)

Im Stadion Zimbru in Chisinau trägt der FC Petrocup-Hincesti seine europäischen Heimspiele aus. (Foto: IMAGO / GEPA)

Heimrecht-Tausch? Auslosung ergibt eine Komplikation

Der 1. FC Köln trifft in den Playoffs zur UEFA Europa Conference League entweder auf Fehérvár FC oder auf den FC Petrocub-Hincesti. Das steht seit Dienstag fest. Und eigentlich sollte das Hinspiel des Duells in Köln im RheinEnergieStadion stattfinden. Doch nun könnte eine Sonderregelung dazu führen, dass das Heimrecht getauscht wird. Die Entscheidung fällt erst eine Woche vor dem Hinspiel.

Die Auslosung der Conference-League-Playoffs war ohnehin schon kompliziert genug. Doch nun kommt eine weitere Komplikation hinzu. Denn in der Republik Moldau kämpft nicht nur Petrocub-Hincesti um die Qualifikation für die Conference League, sondern auch der FC Sheriff Tiraspol um den Einzug in die UEFA Champions League. Wie das mit dem 1. FC Köln zu tun hat?

Tiraspol muss in der Qualifikation für die Königsklasse gegen Viktoria Pilsen antreten und hat das Hinspiel mit 1:2 verloren – im heimischen Stadionul Zimbru in Chisinau. Am kommenden Dienstag (9. August) geht es im Rückspiel in Tschechien ums Weiterkommen. Sollte der FC Sheriff verlieren, würde Tiraspol in die Playoffs um die Europa League rutschen – und würde am 18. und 25. August, parallel zum 1. FC Köln in den Conference League Playoffs, seine Europa-League-Playoffs bestreiten.

UEFA-Regel gegen Stadion-Kollisionen

Tiraspols Heimspiel würde laut Auslosung am 25. August stattfinden. Und sollte sich Hincesti gegen Fehérvár durchsetzen, würde auch Hincesti am 25. August gegen den 1. FC Köln antreten. Das jedoch ginge nicht: Denn Tiraspol und Hincesti tragen beide ihre europäischen Spiele im Stadionul Zimbru in Chisinau aus. Sollte also Tiraspol gegen Viktoria Pilsen verlieren und Hincesti gegen die Ungarn gewinnen, gäbe es eine Terminüberschneidung zur Nutzung des Stadions in Moldau.

Wie der 1. FC Köln am Mittwoch bestätigte, könnte dieser Sonderfall dazu führen, dass der FC zunächst auswärts antreten muss – also am 18. August und nicht am 25. August. Dann würde erst das Rückspiel im Kölner RheinEnergieStadion am 25. August stattfinden. Grundlage dafür sind die „Principles for city and stadium clashes“ der UEFA. Diese Regeln sorgen dafür, dass Kollisionen zwischen Spielen von Vereinen in derselben Stadt oder in Städten in näherem Umkreis vermieden werden. Heimspiele am selben Tag oder an aufeinander folgenden Tagen sollen ausgeschlossen werden.

Entscheidung erst nächste Woche

Und so müssen sich die FC-Fans gleich doppelt gedulden. Am 9. August entscheidet sich, ob Tiraspol die dritte Qualifikations-Runde zur Champions League übersteht oder ausscheidet. Am 11. August wiederum wird sich zeigen, ob der FC Petrocub-Hincesti gegen den Fehérvár FC weiterkommt und auf die Geißböcke trifft oder nicht. Erst dann steht nicht nur der Kölner Gegner fest, sondern auch das Datum für Heim- und Auswärtsspiel.

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