Ondrej Duda muss sich beim 1. FC Köln erst wieder ran arbeiten. (Foto: Bucco)

Ondrej Duda muss sich beim 1. FC Köln erst wieder ran arbeiten. (Foto: Bucco)

Konkurrenz immer grösser: “Du musst zeigen, dass du besser bist”

Der 1. FC Köln steht vor seinem Auftakt in die neue Bundesliga-Saison. Der Startelf gegen Regensburg hat dabei einen ersten Aufschluss darüber gegeben, wer aktuell im Kader von Steffen Baumgart die Nase vorn hat. Trotzdem bleibt die Situationen auf den meisten Positionen eng.

In der Abwehr duellieren sich aktuell Luca Kilian und Jeff Chabot um den Platz neben Timo Hübers. Im DFB-Pokal hatte die Leihgabe aus Genua aufgrund einer starken Vorbereitung den Vorzug erhalten. Gegen Schalke am Sonntag könnte dies schon wieder anders aussehen. Zudem sind Benno Schmitz und Kingsley Ehizibue in ihren Leistungen näher zusammengerückt, auch wenn Schmitz aktuell noch einen Vorsprung zu haben scheint.

Doch die beiden Positionen in der Defensive sind im Kader des FC bei Weitem nicht die einzigen, auf denen die Konkurrenz vor dem Ligastart groß ist. So wird sich beispielsweise Ondrej Duda nach seinem Trainingsrückstand zunächst gedulden müssen, ehe er für Steffen Baumgart wieder zu einer Option auf längere Spielzeit wird. “Er arbeitet den Rückstand ganz normal auf”, sagte der Trainer hinsichtlich des Mittelfeldspielers. “Aber auch Ondrej steht momentan einer Konkurrenzsituation gegenüber, die es so für ihn glaube ich hier noch nicht gab”, ließ Baumgart durchblicken.

Aus meiner Sicht ist Tim noch nicht bereit für die Startelf

Steffen Baumgart

Hinter den Spitzen hat aktuell Mark Uth ganz klar die Nase vor Duda. Gegen Regensburg gehörte der Angreifer nicht nur aufgrund seines sehenswerten Treffers zu den auffälligsten Akteuren. “Mark hat am Wochenende wieder bewiesen, warum er sehr wichtig für uns ist”, erklärte der 50-Jährige. Doch auch hinter Uth bringen sich die Spieler in Position: “Mathias Olesen kann die Zehn mittlerweile auch spielen. Und Dejan Ljubicic hat am Wochenende einiges abgerissen.” Für Duda bedeutet das konkret: “Die Konkurrenz ist mittlerweile so groß, da reicht es nicht, einfach nur aufzuholen. Da musst du schon zeigen, dass du besser bist.” Eine klare Ansage, dass sich der Slowake wohl erstmal weiter wird hinten anstellen müssen.

Ganz vorne im Angriff scheinen derweil Anthony Modeste und Sargis Adamyan gesetzt. Zwar habe sich Tim Lemperle nach Aussage von Steffen Baumgart im Vergleich zum Vorjahr weiterentwickelt und sei klarer in seinen Aktionen. “Aus meiner Sicht ist Tim aber noch nicht bereit für die Startelf. Es gibt zwei, drei Sachen, die andere noch besser machen. Aber er hat die Jokerrolle und wird sich immer mehr Spielminuten erarbeiten.”

Dietz und Tigges kämpfen um den Kaderplatz

Dabei gab Baumgart sogar zu, dass er in Regensburg womöglich lieber Florian Dietz eingewechselt hätte. “Er wäre vielleicht der bessere Stürmer gewesen, weil wir in den Strafraumsituationen waren. Aber den habe ich nicht einmal mitgenommen.” Dietz duelliere sich dabei aktuell mit Neuzugang Steffen Tigges um den Kaderplatz. “Wenn ich sehe, was Flo für eine Vorbereitung gespielt hat, muss Steffen da erstmal dran vorbei.”

Überhaupt hat der Trainer aktuell viele schwierige Entscheidungen zu treffen. Gegen Regensburg hatte es neben Dietz auch Kingsley Schindler erwischt. “Es war für mich eine schmerzhafte Entscheidung, ihn nicht mit in den Kader zu nehmen”, sagte Baumgart. “Er hat eine sehr gute Vorbereitung gespielt und ist gut im Training. Aber ich sehe viele Jungs im Moment sehr gut, die ich nicht mitnehmen kann.” Schon am Sonntagmorgen wird der Trainer dabei die nächsten unangenehmen Entscheidungen verkünden müssen.

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