Schlägerei auf der Tribüne. (Foto: GEISSBLOG)

Schlägerei auf der Tribüne. (Foto: GEISSBLOG)

Nach Nizza-Urteil: FC wartet weiter auf UEFA-Begründung

Die UEFA hat den 1. FC Köln für die Vorfälle rund um das Conference-League-Spiel bei OGC Nizza hart bestraft. Doch die Begründung des Urteils lässt weiter auf sich warten. Die Geißböcke wissen noch immer keine Details zur Strafe und können deshalb weiter nicht über einen möglichen Einspruch entscheiden. Den FC-Fans läuft so die Zeit davon.

Der 1. FC Köln erhofft sich durch die Einsicht in die Begründung eine Einschätzung, welche Chancen ein Einspruch gegen das Urteil hätte. Die UEFA hatte den Klub nicht nur zu 100.000 Euro Geldstrafe verurteilt, sondern auch die nächsten zwei Auswärtsspiele des FC in der Conference League mit einem Bann belegt, sodass der Klub keine Tickets an seine Fans verkaufen kann.

“Wir warten noch immer auf die Zustellung der UEFA-Begründung”, teilte Pressesprecherin Lil Zercher am Donnerstag mit. Dieser Zustand galt nach GEISSBLOG-Nachfrage auch am Freitagmittag noch. Eigentlich erhofft sich der FC durch einen Einspruch Chancen auf eine Bewährungsstrafe für die Auswärtsreisen. Die Chancen stehen zwar nicht gut, doch insbesondere für die Fans, die ihre Reisen schon gebucht haben, will der FC kämpfen.

FC-Fans werden im Unklaren gelassen

Viele Anhänger hängen gerade im rechtlich luftleeren Raum. Dem Klub wurde zwar verboten, Tickets an seine Fans zu verkaufen. Den Fans wurde aber nicht verboten, Tickets bei den jeweiligen Gastgeber-Klubs (Partizan Belgrad und 1. FC Slovacko) zu kaufen. Insbesondere in Tschechen sollen dies bereits viele FC-Anhänger getan haben. Aktuell ist unklar, ob die gastgebenden Klubs Fans aus Köln den Zutritt zum Stadion verwehren würden, ob sogar polizeiliche Beschränkungen auf Basis des UEFA-Urteils erhoben werden könnten und welche Möglichkeiten die FC-Fans hätten, um auf so wenigen Kosten wie möglich hängen zu bleiben, sollten sie nicht zu den Spielen gehen können.

Steffen Baumgart rief derweil die UEFA dazu auf, nicht nur Strafen zu verhängen, sondern konstruktiv an Lösungen zu arbeiten. “Entscheidend ist nicht, dass man Strafen ausspricht, sondern dass wir konsequenter daran arbeiten, dass solche Situationen nicht entstehen. Es ist nicht nur bei unserem Spiel etwas passiert”, sagte der FC-Trainer mit Verweis auf die Vorfälle beim Auswärtsspiel von Eintracht Frankfurt bei Olympique Marseille.

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