Florian Kainz im Spiel beim FK Partizan. (Foto: IMAGO / Treese)

Florian Kainz im Spiel beim FK Partizan. (Foto: IMAGO / Treese)

“Das müssen wir abstellen, sonst können wir keine Spiele gewinnen”

Der 1. FC Köln kassiert die dritte Niederlage in Folge. Das 0:2 (0:1) beim FK Partizan war umso bitterer, weil sich die Geißböcke erneut selbst auf die Verliererstraße bringen. Trainer, Sportchef und Spieler ärgerten sich hinterher über das Zustandekommen der Niederlage. Die Stimmen nach dem Conference-League-Spiel in Belgrad.

Aus Belgrad berichtet Marc L. Merten

Steffen Baumgart

„Heute fällt es mir nicht so einfach. Wir tragen viel dazu bei, dass der Gegner es sehr einfach hat. Das ist es, was mich wirklich stört. Man kann Fehler machen, aber bei uns häuft sich das zu sehr. Das wirft uns in den letzten Spielen zurück. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern bringt uns in Schwierigkeiten – und dann läufst du wieder hinterher. Da helfen dir mehr Ballbesitz und mehr Ecken nicht. Insgesamt war es ein sehr ärgerlicher Abend.“

Jonas Hector

„Wir waren viel zu unsauber mit Ball. Deswegen haben wir nach vorne zu wenige Chancen entwickelt. Hinten haben wir dem Gegner wieder das eine oder andere Ding geschenkt. Das hat sie stark gemacht. Die, die bei uns auf dem Platz gestanden haben, können es besser machen. Wir müssen wieder die einfachen Dinge besser machen. Dann kommen auch wieder die Situationen, in denen wir Tore erzielen können. Wir sind ein Kollektiv, und in diesem Kollektiv müssen wir Leistung bringen.“

Timo Hübers

„Es ist eine ziemlich bittere Pille. Ich wollte den Ball klären, treffe ihn aber völlig falsch. Das 0:1 geht klar auf meine Kappe. Es zieht sich aber durch unser Spiel gerade. Wir machen viele kleine Fehler. Wir haben viele Unsauberkeiten drin. Da kam einiges zusammen. Auch das Stadion stand Kopf, es gab zwei Spielunterbrechungen, einige Schiedsrichter-Entscheidungen waren fifty-fifty. Es gibt solche Tage. Ich habe aber nicht gesehen, dass wir im Kopf müde waren. Ich würde uns nicht absprechen, dass wir alles reinwerfen. Es hat heute einfach nicht geklappt. Wir sind super enttäuscht.“

Florian Kainz

„Wir machen uns das erste Tor mal wieder selbst rein und kriegen das zweite nach einer Standardsituation. Das darf uns nicht passieren, schon gar nicht in der Häufigkeit, wie in den letzten Wochen. Das müssen wir abstellen, sonst können wir keine Spiele gewinnen. Es ist natürlich nicht ganz einfach, wenn mal ein paar Spieler fehlen, aber uns fehlt vielleicht etwas Erfahrung. Anfangs mit dem Feuerwerk fand ich das cool, nervig waren die Spielunterbrechungen wegen des Rauchs.“

Christian Keller

„Das haben wir uns anders vorgestellt. Wir haben verdient verloren, haben mindestens zwei Fehler zu viel gemacht und nach vorne zu wenig Durchschlagskraft entwickelt. Wir waren relativ statisch, weshalb es für Partizan nicht so schwer war, uns zu verteidigen. Grundsätzlich hätte der Matchplan aufgehen können. Die Räume, die in der Videoanalyse vorher identifiziert wurden, waren frei. Wir konnten sie bespielen, waren aber zu unpräzise und haben uns vorne nicht durchgesetzt. So wirst du nicht gefährlich. Das erste Gegentor ist ärgerlich, kann aber mal passieren. Was mich mehr aufregt, ist das zweite Tor. Beim Standard sind die Aufgaben klar verteilt. Wir haben uns in beiden Spielen gegen Belgrad mit leichten Fehlern in Rückstand gebracht. Und dann ist es kein Geheimnis, dass wir gegen tiefstehende Gegner nicht so größte Lösungsqualität haben. Daran arbeiten wir, das geht aber nicht von heute auf morgen.“

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