Der 1. FC Köln verliert bei FK Partizan. (Foto: IMAGO / Eibner)

Der 1. FC Köln verliert bei FK Partizan. (Foto: IMAGO / Eibner)

Hoffnung in Europa: Noch ist die K.o.-Phase nicht gestorben

Der 1. FC Köln ist noch am späten Donnerstagabend zurück in die Heimat gereist. Nach dem 0:2 beim FK Partizan war die Stimmung schlecht, als der FC-Tross in Richtung Flughafen aufbrach. Zumindest hinsichtlich der Chancen in der Conference League gab es jedoch noch vor der Landung in Köln/Bonn gute Nachrichten: Der FC hat den Einzug in die K.o.-Phase noch immer in der eigenen Hand.

Aus Belgrad berichtet Marc L. Merten

Ob Timo Hübers, Steffen Baumgart oder Christian Keller – Spieler und Verantwortliche wollten nach dem 0:2 beim FK Partizan eigentlich nicht über die Chancen nachdenken, wie der FC in der Conference League doch noch in die K.o.-Phase einziehen könnte. Denn alle waren sich insgeheim sicher, dass OGC Nizza am späten Abend im Heimspiel gegen den 1. FC Slovacko gewinnen würde.

Dann wäre nicht nur Belgrad, sondern auch Nizza in der Tabelle der Gruppe D auf vier Punkte zum FC weggezogen. Bei zwei noch ausstehenden Spielen hätte es schon einer außergewöhnlichen Schützenhilfe und vor allem zwei FC-Siegen bedurft, um noch vom Weiterkommen zu träumen. Doch dann geschah das Unerwartete: Slovacko drehte einen 0:1-Rückstand in Nizza und gewann mit 2:1.

Alle vier Mannschaften können noch weiterkommen

Plötzlich hat der 1. FC Köln das Weiterkommen und damit das Überwintern in Europa noch in der eigenen Hand. Der FK Partizan ist der große Gewinner des vierten Spieltags und liegt nun mit acht Punkten auf Rang eins. Nizza belegt mit fünf Punkten Rang zwei, der FC und Slovacko sind punktgleich mit vier Zählern auf Rang drei und vier. Alle vier Mannschaften können also noch die nächste Runde erreichen.

Was der 1. FC Köln dafür tun muss? Das hängt zunächst einmal davon ob, wie OGC Nizza am 5. Spieltag daheim gegen Partizan Belgrad spielt. Die Serben können mit einem Sieg den vorzeitigen Gruppensieg klar machen. Die Franzosen müssen gewinnen, andernfalls würde der Sieger der Partie 1. FC Slovacko gegen den 1. FC Köln nach fünf Spieltagen vorbeiziehen und Rang zwei übernehmen. Womit wir beim FC wären.

Ein bisschen Rechnerei – aber alles in der eigenen Hand

Die Rechnung ist einfach: Gewinnt der FC beide Gruppenspiele beim 1. FC Slovacko genauso wie daheim gegen OGC Nizza, steht der FC sicher in der K.o.-Phase. Gewinnt Nizza nicht gegen Belgrad, reicht dem FC ein Unentschieden in Tschechien, um daheim gegen Nizza ein Endspiel um das Weiterkommen zu bekommen. Und selbst eine Niederlage gegen Slovacko im Rückspiel wäre noch nicht gleichbedeutend mit dem Aus – vorausgesetzt Nizza gewinnt nicht gegen Belgrad und der FC würde im direkten Vergleich nach zwei Spielen gegen Slovacko noch immer die Oberhand behalten.

Ein bisschen Rechnerei also, jedoch ist klar: Der 1. FC Köln muss nach dem 0:2 beim FK Partizan noch nicht die Segel streichen. Im Gegenteil: Die Geißböcke haben weiterhin alle Chancen auf den Einzug in die K.o.-Phase der Conference League. Mit einem Sieg in Tschechen in zwei Wochen würden die Kölner die Grundlage legen, um am sechsten Spieltag gegen OGC Nizza alles in der eigenen Hand zu haben. Davon war mit Schlusspfiff im Stadion Partizana noch nicht auszugehen.

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