Diskussionen auf dem Platz. (Foto: IMAGO / CTK Photo)

Diskussionen auf dem Platz. (Foto: IMAGO / CTK Photo)

“Wer mich sieht, glaubt nicht, dass wir gewonnen haben”

Der 1. FC Köln schlägt den 1. FC Slovacko mit 1:0 (0:0), bezahlt den Sieg jedoch mit mehreren Verletzten (mehr dazu hier). Nach der Partie sind Spieler wie Trainer sichtlich platt und können sich nur bedingt über den Sieg freuen. Doch sind sie alle nun motiviert die Chance auf die K.o.-Phase in der Conference League zu nutzen. Die Stimmen zum Spiel.

Aus Uherské Hradiště berichten Sonja Eich und Marc L. Merten

Florian Kainz

“Wir haben vor dem Spiel gesagt, dass wir uns für den Aufwand belohnen müssen. Wir waren sehr fokussiert und haben ein intensives Spiel abgeliefert. Der Gegner hatte auch ein paar Chancen, aber wir sind der verdiente Sieger. Gott sei Dank hat Dudi den Elfmeter reingehauen. Die letzten beiden, die ich in die Ecke geschossen habe, waren drin. Heute leider nicht. Dass die Fans geblieben sind, war zusätzliche Motivation. Ich hätte nicht gedacht, dass heute noch so viele da sein würden. Die haben jetzt drei Tage durchgefeiert. Zum Glück haben wir sie mit einem Sieg belohnen können. Ich bin sehr stolz, dass es alle hinten raus super gemacht haben. Das zeigt, dass jeder spielen kann und sich voll reinhaut. Ich habe gehört, dass wir gegen Hoffenheim am Sonntag spielen. Stand jetzt müssen wir uns darauf fokussieren und nicht auf Nizza. Aber in dem Endspiel zuhause wollen wir alles reinwerfen und das Spiel gewinnen.“ 

Marvin Schwäbe

„Es war ein ganz schön hartes Stück Arbeit. Die Vorbereitung auf heute war nicht einfach. Im Spiel wurde hart dazwischengehauen. Wir haben den Kampf angenommen und am Ende verdient gewonnen. Slovacko hat alles dagegengestellt, um uns aus der Bahn zu werfen. Wir vertrauen immer unseren Schützen, auch wenn Kainzi verschossen hat. Nächstes Mal tritt er wieder an und verwandelt. Wir haben mitbekommen, dass das Spiel am Sonntag nicht verschoben wird. Jetzt müssen wir schnell regenerieren. Es ist geil zu sehen, welche Freude unsere Fans haben. Dass heute noch so viele da waren, ist atemberaubend.“

Ondrej Duda

„Ich freue mich, dass wir gewonnen haben. Jeder Spieler ist wichtig, auch die Wechsel sind wichtig. Heute bin ich reingekommen und habe das Tor gemacht. Darüber freue ich mich natürlich. Schade, dass Kainzi nicht schon das Tor gemacht hat. Ich habe mir dann den Ball genommen. Als ich reingekommen bin, gab es einen unschönen Kommentar. Aus den Emotionen habe ich die Person dann nach dem Tor gegrüßt. Hoffenheim? Für alle ist das Nizza-Spiel jetzt wichtiger.“

Steffen Baumgart

„Wir freuen uns, dass wir gewonnen haben. Es war ein sehr intensives Spiel. Wenn ich gesehen habe, wie mutig die Mannschaft gespielt hat, fand ich es sehr gut. In der ersten Halbzeit gab es noch nicht die Tormöglichkeiten, wie wir uns das gewünscht haben. Im zweiten Durchgang war das dann auch unabhängig der Elfmeter besser. Jetzt habe ich ganz viel im Kopf, aber ganz wenig Nizza. Wer mich hier sieht, glaubt nicht, dass wir gerade ein Spiel gewonnen haben. Das Gefühl eines Sieges habe ich hier nicht.“ 

Martin Svědík

„Die Leistung war der Grenze der physischen Möglichkeiten. In der Offensive haben wir noch Luft nach oben. Die Defensive hingegen war sehr gut, vor allem nach dem ersten Elfmeter. Unser Problem war, dass wir unsere Chancen nicht verwertet haben und unsere Qualität im Strafraum nicht so hoch war. Auch die Schiedsrichterentscheidungen sind eher gegen uns gefallen.“ 

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