Stefan Ruthenbeck und Steffen Baumgart. (Foto: Bucco)

Stefan Ruthenbeck und Steffen Baumgart. (Foto: Bucco)

Ruthenbeck: “Es geht nicht darum, Deutscher Meister zu werden”

Beim Blick auf die Tabelle der A-Junioren-Bundesliga West müssten die Verantwortlichen im Nachwuchsleistungszentrum des 1.FC Köln eigentlich zufrieden sein. Trotz der Niederlage im Stadt-Duell bei Viktoria Köln ist die U19 weiterhin Tabellenerster. Ein Fakt, der für Trainer Ruthenbeck aber nach wie vor nebensächlich ist.

Platz eins in der Bundesliga, im Viertelfinale des DFB-Pokals: Die sportliche Zwischenbilanz der A-Junioren des 1.FC Köln liest sich überragend. Für Trainer Stefan Ruthenbeck ist dies allerdings nur ein schöner Nebeneffekt. Im Zentrum steht trotz Titel-Aussicht nach wie vor die individuelle Entwicklung der Nachwuchstalente.

Im Gespräch mit dem GEISSBLOG betonte er: „Es geht nicht darum, Deutscher Meister zu werden. Es geht darum, unsere Spieler weiterzuentwickeln und möglichst an den Profibereich heranzuführen. Diese Philosophie leben wir alle im Verein und das ist auch für mich das A und O.“ Ein Beispiel dafür waren zuletzt Tidiane Toure und Max Finkgräfe, die als U19-Stammspieler mit den Profis in die USA reisten, statt mit der verletzungsgebeutelten A-Junioren-Mannschaft um vermeintlich wichtige Punkte zu kämpfen.

Wir gehen auf dem Zahnfleisch

Stefan Ruthenbeck

Dennoch: Sportliche Erfolge der Mannschaft und die individuelle Förderung der Spieler müssen sich nicht ausschließen. Deshalb will die U19 des 1. FC Köln bis zur Winterpause noch einmal die letzten Reserven mobilisieren. „Wir wollen nicht jammern, aber uns fallen verletzungsbedingt immer wieder Jungs weg – das ist auf Dauer einfach schwer zu kompensieren. Gut, dass mit Damion Downs jetzt langsam wieder eine Offensivkraft zurückkommt. Das wird uns helfen, weil wir schon ordentlich auf dem Zahnfleisch gehen”, sagte Ruthenbeck.

In der Meisterschaft treffen die Geißböcke im letzten Spiel vor der Winterpause noch auf Preußen Münster (4.12.) und im DFB-Pokal-Viertelfinale ist knapp eine Woche später (10.12.) Holstein Kiel zu Gast am Geißbockheim – zwei Spiele, in denen der FC trotz aller Umstände die Favoritenrolle innehat. „Es wird Zeit, dass wir bald eine Pause kriegen. Aber jetzt haben wir noch zwei wichtige Spiele vor der Brust und da geben wir noch einmal alles“, zeigt sich Ruthenbeck kämpferisch.

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