Denis Huseinbasic und Jonas Hector gehören zu den Gewinnern des Jahres. (Foto: Bucco)

Denis Huseinbasic und Jonas Hector gehören zu den Gewinnern des Jahres. (Foto: Bucco)

Ein Shootingstar, Routiniers und eine Überraschung: Die Gewinner des Jahres

Hinter dem 1. FC Köln liegt ein turbulentes Jahr mit vielen Höhen, aber auch den ein oder anderen Tiefen. Entsprechend bringen sportliche zwölf Monate auch immer Gewinner und Verlierer hervor. Teil 1: Die Gewinner. 

Florian Kainz 

In der kompletten letzten Saison gehörte Florian Kainz mit elf Scorerpunkten bereits zu den gefährlichsten Kölner Offensivspielern. In dieser Saison hat der Österreicher jedoch noch einmal eine Schippe draufgelegt und kommt bereits nach der Hinrunde auf dieselbe Anzahl an Torbeteiligungen. In 14 Bundesliga-Spielen traf Kainz bereits fünf Mal und bereitete vier weitere Treffer vor. Zudem kommen jeweils eine Vorlage in der Conference League-Qualifikation sowie dem DFB-Pokal. In seiner derzeitigen Verfassung ist Kainz nicht aus der Mannschaft wegzudenken. Zwischenzeitlich führte der 30-Jährige den FC sogar als Kapitän auf das Feld. Durch seine Leistungen wurde der Flügelspieler jüngst sogar wieder für die Nationalmannschaft nominiert. Ein klarer Fall daher für einen der Gewinner des Jahres!

Denis Huseinbasic 

Vor einem halben Jahr kannten Denis Huseinbasic nur die absoluten Experten in Fußball-Deutschland. Bis zum Sommer spielte der 21-Jährige schließlich noch bei den Kickers Offenbach in der vierten Liga. Durch ein intensives Scouting landete der gebürtige Erbacher dann allerdings beim FC – und überzeugte die Verantwortlichen auf Anhieb. Am fünften Spieltag feierte Huseinbasic in Wolfsburg sein Debüt in der Bundesliga, nur fünf Tage später folgte der erste internationale Auftritt beim OGC Nizza. Inzwischen stehen insgesamt neun Bundesliga-Einsätze (zwei Tore, eine Vorlage) und fünf Conference League-Spiele (ein Tor, eine Vorlage) in Husenbasics Arbeitsnachweis. Zudem feierte der Shootingstar jüngst sein Debüt in der U21-Nationalmannschaft. Einen größeren Gewinner gibt es wohl kaum. 

Jonas Hector

Jonas Hector ist beim 1. FC Köln der Leistungsträger schlechthin. Ist der Kapitän fit, spielt er auch. In dieser Saison sticht der Linksverteidiger bislang aber noch eimal besonders heraus. Mit seinen starken Leistungen hat der 32-Jährige sogar nochmal den DFB auf den Plan gerufen. So hätte Hansi Flick den gebürtigen Saarländer für die Weltmeisterschaft in Katar gerne nochmal von einem Comeback in der Nationalmannschaft überzeugt. Auch wenn Hector die Einladung abgelehnt hatte: Eine größere Bestätigung für die Leistungen des Kölner gibt es wohl kaum. Und auch die WM hat gezeigt: Mit Deutschlands Problemen auf der linken Abwehrseite hätte Jonas Hector der Nationalmannschaft gut getan.

Florian Dietz 

Auf den ersten Blick wirkt Florian Dietz nicht wie ein Gewinner des Jahres. Immerhin fällt der Angreifer mit dem zweiten Kreuzbandriss seiner Karriere bis zum Saisonende aus. Zuvor dürfte sich das Jahr für den 24-Jährigen aber wie im Traum angefühlt haben: Aus einer Schulterverletzung kommend, die ihn für die Rückrunde in der U21 außer Gefecht gesetzt hatte, nahm Steffen Baumgart den Stürmer mit in die Profi-Vorbereitung. Dort empfahl sich der Rechtsfuß und blieb trotz der Möglichkeit einer Leihe im Bundesliga-Kader. Doch nicht nur das: Durch den kurzfristigen Abgang von Anthony Modeste stand Dietz am ersten Spieltag sogar direkt in der Startelf und erzielte einen Spieltag später in Leipzig sein erstes Bundesliga-Tor. Bis zu seinem Kreuzbandriss am zwölften Spieltag gegen Hoffenheim folgten insgesamt elf Bundesliga-Einsätze, fünf Conference League-Spiele (ein Tor) sowie die beiden Qualifikationsspiele für Europa (ein Tor). 

Marvin Schwäbe

Zwar hat sich Marvin Schwäbe bereits Ende 2021 den Status der Nummer eins beim 1. FC Köln erkämpft. Bestätigt hat der Torhüter seine Rolle allerdings in diesem Jahr, nachdem Timo Horn sich von seiner Knieverletzung erholt hatte. Schwäbe zeigte insbesondere in der Rückrunde der letzten Saison überragende Leistungen und brachte die Kölner auch durch seine Paraden bis in die Conference League. Entsprechend gab es an dem 27-Jährigen auch zur neuen Saison kein Vorbeikommen für Horn. Zwar konnte Schwäbe in der Hinrunde rein von den Leistungsdaten her nicht mehr an seine Fabel-Rückrunde anknüpfen, insgesamt steht Schwäbe nun jedoch bereits ein ganzes Kalenderjahr zwischen den Pfosten und gehört damit ebenfalls zu den Gewinnern des Jahres.

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