„Er muss die letzten Wochen nutzen“: Keller deutet weitere Leihe an

Chilohem Onuoha (r.) beim Testspiel gegen den 1. FC Köln. (Foto: Bucco)
Chilohem Onuoha (r.) beim Testspiel gegen den 1. FC Köln. (Foto: Bucco)

Beim Testspiel gegen den SC Verl traf der 1. FC Köln auf eines seiner verliehenen Talente: Chilohem Onuoha. Christian Keller hat sich am Rande der 1:2-Niederlage zur Entwicklung des Stürmers geäußert. 

Vom 1. FC Köln verliehene Spieler haben bei Aufeinandertreffen mit den Geißböcken offenbar gute Karten. Said und Malek El Mala verloren im Januar zwar ein Testspiel mit Viktoria Köln knapp mit 2:3, doch gerade Said spielte seinen künftigen Arbeitgeber im Franz-Kremer-Stadion regelrecht schwindelig. Chilohem Onuoha wiederum siegte am Donnerstag mit dem SC Verl gegen den FC. 

Wobei der Angreifer, den die Kölner im vergangenen Sommer von RB Leipzig verpflichtet und direkt nach Verl verliehen hatten, eher eine Nebenrolle spielte. Onuoha wurde zur zweiten Halbzeit eingewechselt, da führte der starke Drittligist bereits mit 2:1, was im Südstadion letztlich auch der Endstand war.

Keller lobt Onuohas Technik und Athletik

Der 19-Jährige konnte vor den Augen der FC-Verantwortlichen weniger Eindruck hinterlassen als zuletzt El Mala, doch grundsätzlich zeigte sich Christian Keller von den Qualitäten des Offensiv-Talents überzeugt. „Chilo ist ein blutjunger Spieler in seinem ersten Herrenjahr. Er ist technisch sehr versiert, hat sehr gute athletische Anlagen“, erklärte der Sportchef am Donnerstag im Rahmen der Testspiel-Übertragung auf den Club-Kanälen.

Keller ergänzte: „Er hat sicher noch nicht ganz den Sprung zum körperbetonteren Herrenfußball geschafft. Deswegen ist die Leihe für ihn gut. Er muss gucken, dass er sich in Verl konstant durchsetzt, das gelingt ihm momentan noch relativ schwankend.“

Er muss die letzten Wochen der Saison nutzen, um den nächsten Schritt in seiner Entwicklung zu machen.

Christian Keller über Chilohem Onuoha

In Onuohas Bilanz beim Drittliga-Achten stehen nach 24 Spieltagen lediglich fünf Startelf-Einsätze. Zuletzt saß er zweimal über die komplette Spielzeit auf der Bank, zuvor hatte er dreimal krankheitsbedingt gefehlt. Mit drei Toren und vier Vorlagen ist der 1,88-Meter-Hüne dennoch Verls drittbester Scorer.

„Er muss die letzten Wochen der Saison nutzen, um den nächsten Schritt in seiner Entwicklung zu machen“, forderte Keller am Rande des Testspiels und blickte voraus: „Dann schauen wir, wie weit er im Sommer ist.“ Mit seiner differenzierten Zwischenbilanz deutete der FC-Geschäftsführer aber schon jetzt an, dass für Onuoha eine weitere Leihe folgen dürfte – womöglich erneut nach Verl. Der Sprung ans Geißbockheim würde für ihn wohl unabhängig von der Liga zu früh kommen. 

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