Fynn Schenten hat sich kurz nach seinem Debüt für Roda Kerkrade eine Bänderverletzung zugezogen. In einem Testspiel ging das Eigengewächs des 1. FC Köln schreiend zu Boden. Der Stürmer ist wochenlang außer Gefecht gesetzt.
Erst am Freitagabend feierte Fynn Schenten sein Pflichtspiel-Debüt für den niederländischen Zweitligisten Roda Kerkrade (der GEISSBLOG berichtete). Beim Liga-Auftakt gegen den FC Emmen wurde das Sturm-Talent des 1. FC Köln nach 65 Minuten eingewechselt, konnte die knappe 0:1-Niederlage seines Leihclubs aber nicht abwenden. Am Dienstag folgte ein bitterer persönlicher Rückschlag.
Bei einem Testspiel gegen TOP Oss wurde Schenten verletzt ausgewechselt. Das lokale Portal L1 Nieuws zeigt, wie der 18-Jährige an Krücken und mit einem dicken Knöchel zum Auto humpelt, um ins Krankenhaus gebracht zu werden.
Mindestens drei Wochen Pause für Schenten
Untersucht wurde Schenten nach GEISSBLOG-Informationen in Köln. Das Ergebnis: ein Außenbandriss im Sprunggelenk. Wobei der Angreifer noch Glück im Unglück hatte, eine Operation ist nicht notwendig. Verläuft die Heilung optimal, könnte er ersten Prognosen zufolge nach drei bis vier Wochen auf den Rasen zurückkehren.
Dennoch ist die Verletzung natürlich bitter für den Youngster. Schließlich will sich Schenten in Kerkrade einen Stammplatz erkämpfen, um in dieser Saison möglichst viel Spielpraxis zu sammeln. Nach seinen ersten Bundesliga-Einsätzen, in der vergangenen Spielzeit unter Lukas Kwasniok, soll der U19-Meister von 2025 in der Fremde die nächsten Schritte gehen, um 2027 als feste Option für den Kölner Profi-Kader zurückzukehren.
Roda-Trainer: „Sehr ärgerlich für ihn und für uns“
Nun aber muss er sich zunächst mal von seiner Verletzung erholen. Im Testspiel dribbelte Schenten mit Tempo von der linken Seite in den Strafraum, wurde dann bei einer Hereingabe geblockt und von seinem Gegenspieler unglücklich erwischt. Der Kölner ging zu Boden und hielt sich sofort schreiend den Knöchel. „Das ist sehr ärgerlich für ihn und für uns“, sagte Rodas Trainer Rob Penders im Anschluss gegenüber L1 Nieuws, „aber so etwas passiert einfach.“








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