Der 1. FC Köln überzeugt gegen Preußen Münster (3:1), bangt aber erneut um einen Spieler. Dejan Ljubicic wurde angeschlagen ausgewechselt. Der Österreicher sorgte kurz für Verwirrung an der Seitenlinie.
Aus Müngersdorf berichtet Marc L. Merten
Die zweite Halbzeit zwischen dem 1. FC Köln und Preußen Münster (3:1) hatte kaum begonnen, da rief FC-Trainer Gerhard Struber einen Spieler von der Ersatzbank zu sich. Mathias Olesen bekam erste Anweisungen und zog sich sein Trikot über. Doch der Luxemburger wartete an der Seitenlinie zunächst vergeblich.
Olesen stand bereit, weil Dejan Ljubicic signalisiert hatte, dass er Probleme hatte. Der Österreicher laboriert schon seit einigen Wochen an einer Verletzung der rechten Fußsohle. Auch gegen Münster machte diese Blessur dem Mittelfeldspieler wieder zu schaffen. Und so stand plötzlich Olesen bereit, ging sich dann aber wieder mit seinen Teamkollegen von der Ersatzbank aufwärmen.
Ljubicic hat seit Wochen Probleme
Olesen kam erst in der 73. Minute, nachdem Ljubicic gerade eine Großchance vergeben und aus halbrechter Position knapp am langen Pfosten vorbeigeschossen hatte. Das war die letzte Aktion des Österreichers, der sofort nach dem Schuss liegen blieb und nicht mehr weiterspielen konnte.
„Dejo hat seit zwei Wochen leichte Beschwerden in der Fußsohle, die ihn immer wieder handicapen“, erklärte Sportchef Christian Keller hinterher. „Er wird öfter mal gespritzt, das ist aber nichts Wildes. Er sollte nächste Woche wieder trainieren können und spielen können.“ Und damit, so hofft man beim FC, für das Auswärtsspiel bei Hannover 96 bereit stehen.
Wir kriegen das sicher auch für Hannover wieder in eine gute Richtung
Gerhard Struber über Dejan Ljubicic
Dennoch hatte Struber zwischenzeitlich reagieren müssen. „Es war die Situation rund um Dejo. Er hat angedeutet, dass er wieder etwas an der Ferse spürt. Es hat danach ausgesehen, dass wir früher wechseln müssen“, sagte der FC-Coach. „Er hat sich dann aber noch einmal über den Schmerz gekämpft. Daher kam der Wechsel mit Olesen später.“
Auch Struber hofft, dass Ljubicic davon nicht stark beeinträchtigt werden wird. „Es ist nichts Schwerwiegendes, sondern eine Verletzung, die wir eigentlich grundsätzlich gut im Griff. Wir kriegen das sicher auch für Hannover wieder in eine gute Richtung.“ Dennoch hatte Ljubicic auch in der vergangenen Woche wieder individuell trainiert, sodass der 27-Jährige womöglich auch in den kommenden Tagen wieder etwas kürzer treten wird, um dann in einer Woche einsatzbereit zu sein.







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